Unglücklich verliebt? Finger weg von Elliott! Leicht depressiv? Erst recht Finger weg! Der Emo-Vierer ist nichts für dunkle Stunden. Oder…
Unglücklich verliebt? Finger weg von Elliott! Leicht depressiv? Erst recht Finger weg! Der Emo-Vierer ist nichts für dunkle Stunden. Oder vielleicht gerade für die? Wenn man seine Leiden so richtig genießen will, helfen einem Elliott beim Trauern und ziehen einen noch weiter runter. Manche mögen das ja.Die Songs sind wundervoll, langsam und schleppend, strotzen nur…
Okay, der Name ist scheiße. Auch das Booklet mit den ganzen Pistolen und Patronen ist eher lächerlich. Aber das ist eigentlich nicht so wichtig. Denn sonst machen Pistol Grip nämlich fast alles richtig. Man spielt Punkrock. Ein bisschen Old School aus England, ein bisschen neu-kalifornisch, ein bisschen mit Hardcore angereichert und etwas Rotz dazu und…
Das zweitschönste Geschenk nach einem Sixpack mit anhängender Pitchshifter-Konzertkarte (nach der Farewell-Tour leider eh illusorisch) könnte für die Core-Fraktion wohl dieser immerhin Doppel-Pack sein. Geboten wird hier auf CD 1 zunächst sehr authentisch eingedoste Livehysterie (52 Minuten eines 2002er Gigs in London, direkt aus dem Mischpult mitgeschnitten), die mit „Triad“, „Eight Days“, „What’s In It…
Satte elf bisher unveröffentlichte Songs sind für einen Sampler ja schon eine ganz ordentliche Leistung. Vor allem, wenn es sich um Bands wie Blink 182, H2O, Sparta oder Down By Law handelt. Doch damit nicht genug, die Atticus-Compilater haben noch 15 bekannte Tracks von nicht gerade Kleinkalibern wie Hot Water Music, Rocket From The Crypt,…
Eines gleich vorweg: „Give Up“, das erste Album von The Postal Service, ist eine märchenhaft schöne Platte. 80er-Jahre-inspirierter Synth-Pop, der an die besten Momente von The Human League, OMD und New Order erinnert und zudem mit einem Sänger aufwarten kann, dessen organischer, aber dennoch federleichter Gesangsstil einen perfekten Gegenpol zu den super-poppigen Songs bildet. „Such…
Huch, läuft die Platte etwa mit der falschen Geschwindigkeit? Diese Frage sei aus zwei Gründen erlaubt. Zum einen gibt’s diesen Tonträger ausschließlich als 180-Gramm-Vinyl-Version, zum anderen gehen die Holländer gleich beim ersten Track mit einer Geschwindigkeit und Power zu Werke, die die LPs vieler anderer Combos selbst auf 45 UpM nicht entwickeln. Das Wort „Handbremse“…
Zu dritt sind sie, die niederländischen Stilettos, und allein ihre Besetzung ist schon ungewöhnlich: Eine Bassgitarre sucht man bei dem Trio nämlich vergeblich, neben einem Gitarristen und einem Drummer gibt es nur noch einen (ausgezeichneten) Sänger, der auch die Blues Harp bedient. Wer sich da gleich an die White Stripes erinnert fühlt, liegt gar nicht…
Würde jemand behaupten, diese Platte stamme aus dem Jahre 1965 und die Band aus Liverpool oder London, niemand käme auf den Gedanken zu widersprechen. Was die Treeberrys fabrizieren, ist bester Merseybeat-Pop mit tollen Harmonien und dem sicheren Gespür für ohrwurmige Melodien. Nur stammen sie weder aus den 60ern noch aus Großbritannien. Brandneu ist das Album…
Angefangen haben die schwedischen Sewergrooves vor acht Jahren als Homerecording-Duo, bestehend aus Gitarrist und Sänger Kurt Dräckes und Bassist Anders Broman. Doch kaum hatte Hellacopters-Drummer Robert Eriksson die Tapes gehört, wollte er dabei sein. Inzwischen mit Packe Wahlquist am Bass und dem permanenten Drummer Frederik Hartelius zum Quartett mutiert, machen die Skandinavier auch auf ihrem…