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  • Nathan Larson – I Must Learn To Live Alone

    Nathan Larson, eigentlich Gitarrist von Shudder To Think, wandelt auf Solopfaden und wer irgendetwas in Richtung STT erwartet hatte, wird vermutlich bitter enttäuscht sein. Die Vorab-Single-Auskopplung „I Must Learn To Live Alone“ des kommenden Albums „Jealous God“ ist doch reichlich seicht ausgefallen. Vielleicht sollte man in diesem Fall gar schnulzig sagen, jedenfalls gleiten alle vier…

  • Totally Travis – Totally Travis Y Las Marianas

    Travis Shettel ist im Hauptberuf eigentlich Sänger der amerikanischen EmoCore-Band Piebald, damit aber offensichtlich nicht voll ausgelastet. Nebenher schreibt er immer wieder kleine Songs, die er in konsequent mäßiger Soundqualität auf einem 4-Spur Gerät aufnimmt. 15 dieser Stücke finden sich nun auf seinem ersten Soloalbum „Totally Travis Y Las Marianas“. Die Songs pendeln zwischen sanften…

  • Bonny Billy – More Revery

    Diese Scheibe trug Meister Oldham schon längere Zeit unschlüssig mit sich rum. Nun liegt sie also vor: Bonny’s Referenz an das Songgut schlechthin. Will sucht sich Coverversionen danach aus, daß es selten gehörte Stücke sind und er selbst etwas dabei lernen kann. Das ist schon mal kein schlechter Ansatz. Daß die Titelauswahl etwas sehr obskur…

  • North Of America – Richtung Rock

    Mit dem nunmehr vierten Album „This Is Dance Floor Numerology“ sollte es den Kanadiern von North Of America endlich gelingen, ihren Geheimtipstatus hinter sich zu lassen. Um es vorweg zu nehmen, die Platte ist ein großer Wurf und beschreitet konsequent den Weg, der sich auf der letzten EP „The Sepultura“ schon abzeichnete. In Kanada chartete…

  • Zeke – Death Alley

    Mit zwei Äxten und zwei Motorsägen bewaffnet greifen die vier Wahnsinnigen von Zeke den harmlosen Käufer auf einem der Bookletfotos ihres fünften Albums „Death Alley“ an. Dem entsprechend klingen die 29 äußerst kurzweiligen Minuten, in denen die Band aus Seattle in 16 barbarischen Wutausbrüchen alles kurz und klein prügelt. Sänger Mark Of The Beast schreit,…

  • Zen Guerrilla – Shadows On The Sun

    Es gibt einen Comic-Strip von Gary Larson, der ein Auto von hinten zeigt. Am Steuer sieht man schemenhaft eine vornüber gebeugte, wenig Vertrauen einflößende Figur, und auf dem Heck prangt ein Aufkleber: „Ich bremse nicht“. Man kann ihn sich gut auf dem Tourbus von Zen Guerrilla vorstellen. Gleich mit der ersten Sekunde bricht das Gewitter…

  • Paranoiacs – 7 Day Weekend

    Bitte alles vergessen! Nicht daran denken, daß Popmusik eine Kunstform sein kann. Einfach ausblenden, daß es Musikschaffende gibt, die das Weltkulturgut bereichern. Mit solchen Anwandlungen haben die Paranoiacs sicher nichts am Hut. Entertainment, Baby! Hier geht es um Gebrauchs-Funpunkrock, Musik für die mehrtägige Strandparty, uptempo, pogotauglich und so testosteronhaltig, wie die Badenixe auf dem Cover…

  • Patrick Phelan – Parlor

    Patrick Phelan ist ein Mann, der die Melancholie mit großen Löffeln gefressen hat. Er spuckt sie jedoch nicht einfach wieder aus, sondern kleidet sie in filigrane, atmosphärische und elegant konzipierte Songs. Stets im Mittelpunkt steht eine körperlose, glasklare Gitarre, die in Wolken von ambientmäßigen Klängen herumgeistert und natürlich Phelans klagende Stimme. Phelans Musik hat etwas…

  • American Steel – Jagged Thoughts

    Es ist einfach schön, daß es noch Bands wie American Steel gibt. Sie scheren sich einen Dreck um Charts, Plattenbosse oder Medienpräsenz, sondern machen einfach ihr Ding. So mischen sie alles was gut ist und bringen damit ihr eigenes Süppchen zum Kochen. In diesem Fall sind das Punk der Marke Rancid, Weezer-Pop und – Melodien,…

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