„Ich finde, das neue Album ist viel authentischer. Es ist freudvoller, romantischer, weniger introspektiv und weniger auf meine persönliche Reise…
„Ich finde, das neue Album ist viel authentischer. Es ist freudvoller, romantischer, weniger introspektiv und weniger auf meine persönliche Reise bezogen. Es ist eher eine Art Auto-Fiktion. Es ist eine dramatisierte Version der Herzschmerz-Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe“, sagt Harriette Pilbeam über „Licorice“, ihr feines drittes Album unter dem Namen Hatchie. Tatsächlich…
Fast 20 Jahre hat Evan Dando gebraucht, bis er mental und künstlerisch wieder in der Lage war, eine Platte mit neuen Songs aufzunehmen, die er selbst – oder genauer gesagt mit Hilfe von langjährigen Wegbegleitern und seiner derzeitig wichtigsten Songwriting-Partnerin Marciana Jones – verfasst hat. Aus dem jungen Wirrkopf der 90er-Jahre, der mit den bis…
Platte der Woche KW 41/2025 „Head Of Roses“ – das zweite Solo-Album, das die Wye Oak-Frontfrau Jenn Wasner unter ihrem Moniker Flock Of Dimes 2021 veröffentlichte, stand ganz unter dem Eindruck einer Trennung – und der ausbrechenden Pandemie. In den Wochen der ersten Lockdowns schrieb die Songs jenes schwierigen Albums – und arbeitete sich damit…
„Das Songschreiben ist der therapeutischste Teil meines Lebens“, sagte Karly Hartzman kürzlich in einem Interview, und wie das gemeint ist, kann man auf dem neuen Album ihrer Band Wednesday hören. Denn für „Bleeds“ hatte sich die amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songwriterin gleich mehreren Herausforderungen zu stellen. Zum einen muss diese neue Platte mit „Rat Saw…
Beeinflusst von den Synth-Pop-Pionieren der frühen 80er Jahre, hob Ian Richard Devaney Nation Of Language vor rund einem Jahrzehnt gemeinsam mit Aidan Noell und Michael Sue-Poi (seit 2022 abgelöst durch Alex MacKay) aus der Taufe. Mit herrlich unterkühlten, von Post-Punk geküssten Elektronik-Pop-Songs fand das Trio auf seinem 2020 erschienenen LP-Erstling „Introduction, Presence“ zu einer ganz…
„Real Warmth“ heißt das achte Album von Joan Shelley, auf dem sie passend zum Titel klanglich wie inhaltlich ein Zeichen gegen die zunehmende Isolation und soziale Entfremdung moderner Zeiten ein Zeichen setzt. Stattdessen stellt die aus Kentucky stammende Singer/Songwriterin den Wunsch nach zwischenmenschlicher Wärme, nach Verbundenheit, Fürsorge und Mitgefühl in den Mittelpunkt, und das nicht…
Wenn die Platte zur Reise wird. Zum Trip, zur Fahrt ins Land der Träume und Fantasien. Dann macht die Musik etwas mit einem. Dann hat eine Band nicht alles falsch gemacht. Dann ist das schon stark. „Cutthroat” ist stark. Ein bisschen stellt man sich so die Techno-Fans in den 1990er Jahren vor. Monotone Beats, laut,…