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  • Crypts – Coven Of The Dead

    Neulich erst verzauberten uns Parkwalker mit ihrem wunderschönen, sanften Softcore, davor feierten wir den Hardcore, den Punk, den wüsten Rock N Roll von Val Sinestra und den letzten Song der Post-Künstler Oakhands nannten wir „bedrückend super.“ Drei Bands aus dem This Charming Man Records-Raster also, drei Richtungen. Und doch nur ein kleiner Blick ins Labelleben.…

  • Mint Julep – In A Deep & Dreamless Sleep

    Es scheint, als haben es Holly und Keith Kennif darauf angelegt, ihr neues Album unter dem nach einem Cocktail-Getränk benannten Projekt Mint Julep als perfekte Dreampop-Scheibe zu konzipieren – und sich damit bewusst von dem vergleichsweise unbekümmert dahinplätscherndem E-Pop-Format des Vorgängerwerkes „Stray Fantasies“ abzusetzen und zu den ursprünglichen Roots zurückzukehren. Damit haben sich Mint Julep…

  • Linda Smith – Till Another Time 1988-1996

    Was heutzutage kaum noch vorstellbar erscheint: Es gab mal eine Zeit, in der es weder Handys, noch Garageband, noch Facebook, noch Spotify gab und auch Indie-Künstler ihre Musik auf Cassettenrecorder aufnehmen und auf Schallplatten – bzw. später CDs – veröffentlichen mussten, wenn sie ihre Zielgruppen erreichen wollten. Und in einer solchen Zeit erlebte Linda Smith…

  • Fruit Bats – The Pet Parade

    Wie ein Fels in der Brandung trotzt Eric D. Johnson auch auf dem achten Album des Chicagoer Bandprojektes Fruit Bats den musikalischen Versuchungen – nicht aber den Realitäten – der Neuzeit und präsentiert sich als stoischer Kommentator und beschwichtigender Versöhner in unseren zunehmend komplexer werdenden, wirren Zeiten. Mit Unterstützung seines Kumpels Josh Kaufman (mit dem…

  • Katy Kirby – Es war ein wilder Ritt!

    „Wen musstest du abmurksen, damit du es in die New York Times geschafft hast?“ Diese brennende Frage ziert die kitschig-bunte Feuerwehr-Motivtorte, die Katy Kirby vor einigen Tagen von ihren Freunden geschenkt bekommen hat – dabei war der Beitrag in der altehrwürdigen US-Tageszeitung ja nur eine von vielen Lobeshymnen, die die junge amerikanische Singer/Songwriterin weltweit eingeheimst…

  • Talco Maskerade – Locktown

    Talco Maskerade sind Talco ohne Strom. Denn weil sie wegen der aktuellen Situation nicht an ihrem „richtigen“ Album arbeiten konnten, traf man sich online, zockte alte Songs in neuer Umgebung und schrieb obendrauf noch ein paar neue. Und dann nur noch: Zack, aufnehmen, fertig, Maskerade. Ist natürlich Unsinn, das klingt und ist hier schon alles…

  • James Johnston & Steve Gullick – We Travel Time

    James Johnston ist hierzulande immer noch hauptsächlich als kreativer Motor der britischen Band Gallon Drunk und Gelegenheitsmusiker bei Nick Cave And The Bad Seeds bekannt. Nach dem bislang letzten Gallon Drunk-Album „The Soul Of The Hour“ widmete sich James Johnston seiner anderen großen Leidenschaft neben der Musik: Dem Malen. 2016 veröffentlichte er dann die LP…

  • Magdalena Ganter – Neo Noir

    Dass Magdalena Ganter – außer als Musikerin – auch Erfahrungen bei Ballett, Theater und Varieté hat, hört man diesem von Tobias Siebert in Berlin produzierten Solo-Debüt-Album insofern an, als dass sich Magdalena hier fernab jeglicher angesagter Deutschpop-Stilistiken eher an den Traditionen des in den 20-er und 30-er Jahren aufkommenden Musiktheaters orientiert. Tobias, Magdalena und Magdalenas…

  • Claud – Super Monster

    Claud Mintz ist der erste Act, der auf Phoebe Bridgers eine musikalische Heimat gefunden hat. Die Verwendung des generischen Maskulins ist hierbei dem Umstand geschuldet, als dass sich Claud – die Person – als Gender-Neutral bezeichnet, während Claud – das Projekt – auf der kollaborativen Ebene mit Kolleg(inn)en wie Co-Produzent Joshua Mehling (mit dem Claud…

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