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  • Hymn – Perish

    Keine leichte Kost. Eher so das Gegenteil. Das komplette. Hymn, der Name, von wegen. Die zwei Norweger zelebrieren hier einzig und allein ihren ultra-sperrrigen, wüsten, anstrengenden Sound zwischen Doom, Sludge und Metal. Und das ist nicht immer ein Vergnügen. Weder, wenn sie sich träge, monoton und düster durch die Songs schleppen, noch wenn sie plötzlich…

  • WolveSpirit – Blue Eyes

    Eigentlich ist die Band WolveSpirit aus Würzburg ein Relikt vergangener Zeiten. Jedenfalls musikalisch. Denn die Band um ihre US-amerikanische Frontfrau Deborah Craft hat sich hemmungslos dem klassischen 70s-Gitarrenrock verschrieben – und zwar mit Haut und Haaren. Jedenfalls hat es schon lange keine Band mehr gegeben, die sich mit solcher Inbrunst ihrem Tun widmet. Während im…

  • Straightline – Vanishing Values

    Seit fast 20 Jahren musizieren Straightline nun schon zusammen, jetzt hauen sie ihr viertes Album raus und das? Muss man haben. Wenn man auf Melody-Punk der 1990er steht, auf Pennywise, NOFX, No Use For A Name und Kollegen, aber auch was mit Thrash und Metal und Hardcore und Cross-Over anfangen kann, mit legendären Sachen wie…

  • Chris Brokaw & Holly Anderson – The Night She Slept With A Bear

    Holly Anderson mag in erster Linie Autorin und Dichterin sein, dennoch hat die Amerikanerin seit jeher eine enge Beziehung zur Musik. Schließlich vertonten die Bostoner Post-Punk-Helden Mission Of Burma schon vor 35 Jahren ihren Text „Mica“, und auch ein anderer Bostoner Tausendsassa, Chris Brokaw (Codeine, Come etc.), interpretierte vor 15 Jahren auf seiner EP „My…

  • Smile And Burn – Get Better Get Worse

    Nach acht Jahren, drei Alben und fast 300 Shows sind Smile And Burn nun bei Uncle M gelandet. Und das passt, das gefällt, das tut der Band gut. Uncle M-Chef Mirko Gläser freute sich bei den Kollegen von concert-news.de: „Smile And Burn sind für mich so etwas wie das hübsche Mädchen aus der Highschool, mit…

  • Nadine Khouri – The Salted Air

    Die Libanesin Nadine Khouri hat schon eine ganz schöne Odyssee hinter sich, bevor sie nun also ihr Debütalbum vorlegt: Während des Bürgerkrieges im Libanon geboren, floh sie mit Ihren Eltern nach London, wo sie aufwuchs, reiste dann in die USA, wo sie in der Antifolk-Szene des Sidewalk Cafes erste Erfahrungen sammelte, spielte mit Alan Weatherhead…

  • Rebekka Karijord – Mother Tongue

    Wer sich vielleicht wundert, dass das neue Album der norwegischen E-Pop-Queen Rebekka Karijord überraschend sperrig und düster ausgefallen ist, dem sei gesagt, dass das schon seinen Grund hat: Die neuen Songs entstanden unter dem Eindruck der problematischen Frühgeburt ihrer Tochter. Insofern ist der Titel des Albums also unter einem ganz anderen Gesichtspunkt zu sehen, der…

  • Sleater-Kinney – Live In Paris

    Ihren Ruf als beste Live-Band unserer Zeit verdienten sich die Riot-Grrrl-Heroinen Sleater-Kinney schon mit ihren sagenhaften Konzerten vor zehn, fünfzehn Jahren. Dass das live inzwischen zum Quartett erweiterte Trio aus Portland auch trotz einer fast zehnjährigen Auszeit kaum etwas von seinem urgewaltigen Charisma eingebüßt hat, beweist nun die ungefiltert punkige Aggressivität seines ersten offiziellen Konzertdokuments…

  • Lo Fat Orchestra – Neon Lights

    Ganz schön abgefahren, ganz schön gut. Das Lo Fat Orchestra meldet sich nach drei Jahren mit einem ziemlich bunten und vor allem ziemlich tollen neuen Album zurück. Wobei: Gehen sieben Songs in rund 30 Minuten als Album durch? Oder ist das Punk und muss das so? Soll jeder für sich entscheiden, wir feiern den Mix…

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