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  • High Vis – Guided Tour

    Achtung, Hype. Aber Achtung, verdient! Eine ganze Menge Menschen feiern gerade High Vis – und wir feiern mit. Weil die schon ganz schön klasse sind und ihre neue Platte ist es auch. Britpop meets Post-Hardcore. Mit einer leichten U2-Note. Oder so ähnlich. Seit jetzt auch schon acht Jahren gibt es diese Band aus London nun…

  • Porridge Radio – Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me

    Platte der Woche KW 42/2024 Dass die Lyrics des vierten Albums der britischen Band Porridge Radio mit der spirituellen Urgewalt eines Nick Cave und der allegorischen Wortgewalt eines Leonard Cohen daher kommen, hat schon seinen Grund: Dana Margolin, die Bandleaderin, Songwriterin und Frontperson von Porridge Radio hatte nach der ereignisreichen Zeit im Jahre 2022 einen…

  • Goat – Goat

    Die eigenartigste aller schwedischen Psychedelia-Bands ist wieder da – und beißt sich auf auf dem neuen Album dann auch gleich in den Schwanz. Das Thema „Ouroboros“ (die Schlange, die sich in den Schwanz beißt) wird nämlich zum Songtitel – und zum Prinzip des neuen Albums, bei dem das Ende auch stets ein Anfang ist und…

  • Dawes – Oh Brother

    Dass die kalifornische Band Dawes ausgerechnet mit dem soundmäßig sehr ambitionierten aber songwriterisch verzettelten Album „We’re All Gonna Die“ 2016 in den USA in den Americana/Folk-Charts an die Spitze gelangten, hat das Projekt von Taylor und Griffin Goldsmith (heute den einzigen beiden verbleibenden Mitgliedern – was dann auch den Titel des Werkes markiert) tatsächlich bis…

  • The Headlines – Homewrecker

    Es dauert einen kleinen Moment. Kurz muss man überlegen, etwas genauer hinhören. Doch dann. Dann spürt man es. Weiß es. Ja! Das ist schon echt ziemlich klasse, was The Headlines hier machen. Punkrock, Rock N Roll, cooles Zeug. Und eben kein In Your Face-Punk. Gut so! Die aus Schweden stammende Band um Sängerin Kerry Bomb…

  • Mariam The Believer – Breathing Techniques

    Als die Kanadierin Leslie Feist mit ihrem Solo-Projekt vor 20 Jahren ihren Einstieg ins Musikbusiness suchte, entwickelte sie mit ihren Kollegen Gonzales und Peaches einen Gesangsstil, den sie damals „Jahi“ nannte. Die Basis dieses Prinzips war dabei, sich gesanglich hinter dem Ego zurückzunehmen, zu entspannen und nicht allzu dramatisch zu agieren. Nimmt man dann noch…

  • Desperate Journalist – Ruhm war nie unser Ziel

    Wie leicht es doch sein kann, wenn man Musik aus den richtigen Gründen macht! Für Desperate Journalist geht es nicht in erster Linie darum, auf der Erfolgsleiter nach oben zu klettern, sondern schlicht und ergreifend um die bestmögliche künstlerische Selbstverwirklichung. „No Hero“ ist deshalb ein sehr treffender Titel für das bemerkenswerte fünfte Album des Londoner…

  • Thurston Moore – Flow Critical Lucidity

    Thurston Moore taucht ab in eine Traumwelt. Auf seinem neunten Solowerk hat der amerikanische Ausnahmemusiker spürbar Freude daran, Facettenreichtum großzuschreiben. Schnell wird beim Hören deutlich, dass „Flow Critical Lucidity“ definitiv nicht seine radikalste und vielleicht auch nicht seine beste Platte ist, fraglos aber seine kurzweiligste ist, denn dass er sich im Spannungsfeld von kantigem Experimentalismus…

  • Naima Bock – Below A Massive Dark Land

    Um auf die Inspirationsquellen zu treffen, die Naima Bock auf ihrem zweiten Solo-Album beflügelt haben mochten, muss man schon ganz schön in der Zeit zurückgreifen und landet dann unweigerlich bei der frühen Laurie Anderson. Jedenfalls erinnern die trockenen Gesangsarrangements und die Melodieführung sowie die Handhabung elektronischer und organischer Instrumente (wie etwa atypischen Holzbläsern) und die…

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