Alte Bekannte in neuer Verpackung – die Schweden Marble Arch kommen nicht, wie man meinen könnte, von Londons Oxford Street,…
Alte Bekannte in neuer Verpackung – die Schweden Marble Arch kommen nicht, wie man meinen könnte, von Londons Oxford Street, sondern aus Bollnäs, Schweden, von wo sie vergangenes Jahr in die Sensen-Metal-Hochburg Göteborg umsiedelten, wobei gleich auch der bisherige Name Evercry (unter dem sie die einigermassen bekannt gewordene EP „Focus“ selbstveröffentlicht hatten) abgelegt wurde.Und was…
Nur aus Spaß an der Freud‘? Der Albumtitel passt superst, denn die All Boro Kings geben gar nicht erst vor, etwas anderes draufzuhaben, als prächtigen Raprotzrockcrossovercore der Marke Dog Eat Dog (von denen sich das Projekt schließlich auch sämtliche Mitglieder entlehnt, die ex-Mucky Pups Nastasi, Neabore und Kilkenny) meets Gluecifer / Hellacopters meets NuMetal. Wer…
Rückruf: Die beste Melodic Death Metal-Platte des Jahres kommt nun also doch nicht von Soilwork (obwohl „Natural Born Chaos“ wirklich grandios ist), nicht von At The Gates, auch nicht von Arch Enemy (obschon „Wages Of Sin“ unfehlbar in den Top 25 des Jahres auftauchen müssen) und auch nicht von Suidakra, sondern – zumindest wie’s heute…
Der Name, hier ist er Programm, das Extrem, hier wird es Erlebnis. Wer glaubte, Napalm Death seien doch ganz schön harte Jungs, wird sich hier eines Härteren belehren lassen müssen. Wessen persönliche Härteskala bislang bei, sagen wir mal, Manowar aufhörte, würde nach Anhören einiger Takte Rotten Sound vermutlich ein Lazarett aufsuchen müssen. Die Finnen spielen…
Ein frischer Todeshauch, wenn der Ausdruck erlaubt ist, im Death Metal-Lager, das sich ja jahrelang eher seinem Namen entsprechend zur letzten Ruhe gebettet zu haben schien: Engorged haben mit dem Selftitled-Album, ihrem Zweitling seit ’99, mehr als nur einen beachtenswerten Diskussionsbeitrag zum Thema „D.M. im Zeitalter von Slipknot, Korn und anderen Posern“ geliefert. Ihre Antwort:…
Nach der Reunion EP „Master Of Disaster“ (Gaesteliste.de berichtete) nun auch der erste Longplayer seit ’94: Was haben die Kreischmutter der Nation, Sabina Classen, und Hauptsongwriter und Producer Andy Classen uns 2002 anzubieten? Wenig überraschenderweise gutklassigen, geschwindigkeitsberauschten Thrash Metal. Bei dem noch am ehesten das ungewöhnlicherweise an Epic Black Metal gemahnende, schöne Klassik-Intro und die…
Klasse! Anhänger melodischer Aufdiefressebands wie In Flames oder Hypocrisy sollten das mit Schwertfuchteleien „gezierte“ Cover mal ganz schnell wieder vergessen und Suidakra auf ihren Einkaufs- oder Antest-Zettel notieren. Der Opener „Darkane Times“ kommt daher wie eine Mischung aus (naklar:) Darkane und besagten In Flames, und das kommt verdammt gut. Hier wurden also – produziert vom…
Death Metal still ain’t dead, auch wenn er für viele Nasen immer schon komisch gerochen hat. Ebenfalls quietschlebendig sind die Schweden The Forsaken, die mit „Arts Of Desolation“ nach „Manifest Of Hate“ von 2001 bereits ihren Zweitling exhumiert haben. Serviert wird technischer Old School US-Death, dem ein paar Thrash-Elemente untergehoben wurden. Das dringt recht überzeugend…
Das bislang aggressivste Album aus dem Skinlaboratorium verschmilzt Brutalcore-Ausbrüche à la späte Machine Head oder Fear Factory mit depressiven Passagen, die entfernt an die sehr grossen Neurosis erinnern mit schließlich Sound-Experimenten der Provenienz Ulver. Die ganze Scheibe wirkt dabei leider merkwürdig kalkuliert und enthält auf strammen 62 Minuten nicht eine erinnerungshaftfähige Melodie. Dennoch werden Fans…