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  • They Might be Giants – The Spine

    Die Band gibt es inzwischen so lange, dass vermutlich selbst die beiden Protagonisten John Linnel und John Flansburgh aufgehört haben dürften, Jahre und Platten zu zählen. Okay, die (gar nicht einmal wenigen) Hits des Duos, die auch heute noch jeder halbwegs gut orientierte Indiepop-Fan rückwärts mitsingen könnte, haben inzwischen fast allesamt 15 Jahre auf dem…

  • The Kingsbury Manx – Aztec Discipline

    Dass The Kingsbury Manx aus den USA kommen, ist immer noch verwunderlich. Jedenfalls dann, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört. Immer noch liebäugelt das Trio eigentlich trotz der gemeinsamen Vorlieben (Beach Boys, Byrds – wie es in der Info heißt) eher mit dem englischen Gitarrensound. Das inzwischen zum Quintett (mit Keyboarder) gewachsene Kollegium legte…

  • Glide – Curvature Of The Earth

    Wo Will Sergeant draufsteht, ist auch Will Sergeant drin. Nun, der Name des Echo & The Bunnymen-Gitarristen steht zwar nicht auf dem Cover der Glide-Scheibe, aber mit ein wenig Transfer-Leistung könnte man fast selbst draufkommen, dass er hinter dieser Band steckt – denn Wills Gitarren-Stil ist nahezu unverkennbar. So ist es denn auch nicht weiter…

  • Cowboy Junkies – Es ist alles einerlei

    Wer hätte das gedacht: „One Soul Now“ ist nun bereits das neunte Album der wackeren Kanadier um das Geschwisterpaar Margo und Michael Timmins. Dabei hätte alles so einfach sein können: Das Cowboys-Konzept – eine Band, ein Mikrophon, keine Tricks – schien (u.a. dank Margos Stimme) eine sichere Bank für ein eigenes Sub-Genre. Es hielt aber…

  • The Orb – Bicycles & Tricycles

    The Orb. Zwei Worte, die auch gleichzusetzen sind mit zwei anderen Worten: Ambient House. Schließlich gelten Alex Paterson und seine vielen (und ständig wechselnden) kreativen Mitarbeiter als Begründer der entspannten House-Version. Unvergessen sollte der Track „Little Fluffy Clouds“ sein, der einfach genauso klingt wie sein Titel. „Bicycles & Tricycles“ ist nun das neue Werk von…

  • Seafood – As The Cry Flows

    Ihr letztes Album „When Do We Start Fighting“ war ein solches Meisterwerk, dass es unmöglich schien, die Platte zu übertreffen. Dies tun Seafood auf ihrem dritten Langspieler dann auch nicht, ziehen sich aber dennoch äußerst geschickt aus der Affäre. Die Vergleiche mit ihren alten Indierock-Helden, die das britische Quartett auf seinen ersten beiden Alben stets…

  • The Mendoza Line – Fortune

    Als 2002 „Lost In Revelry“, das vierte Album der seltsamen Alternative-Kommune aus Brooklyn erschien, schienen diese musikalisch ihren Zenith erreicht zu haben: Eine solch überzeugende Sammlung stilistisch vollkommen unterschiedlicher, aber soundmäßig sehr stringenter Schrammel-Hits konnte man ja wohl nicht toppen, oder? Und dennoch ist ihnen das mit diesem Werk gelungen. Alles das, was „Lost In…

  • Grant-Lee Phillips – Spontaneität deluxe

    „Ich mache Musik aus Leidenschaft, und deshalb ist mir das viel wichtiger als ein Haufen Geld oder der große Durchbruch!“, sagte Grant-Lee Phillips vor rund zwei Jahren, und die Hingabe, mit der er zu Werke geht, spürt man auch bei jeder Note seines neuesten Werkes, dem dieser Tage erscheinenden „Virginia Creeper“, das vor allem eines…

  • Grant-Lee Phillips – Virginia Creeper

    „Virgina Creeper“ ist ein bemerkenswert treffender Titel der neuen Grant-Lee Phillips Scheibe. Denn anders als auf seiner letzten CD versucht sich Phillips hier nicht als moderner Brian Wilson, sondern bewegt sich zurück zu seinen Wurzeln (und sogar noch darüber hinaus). Und auf unheimliche – im Sinne von traumwandlerisch sichere – Art schleicht sich der Mann…

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