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  • The Mendoza Line – Lost In Revelry

    The Mendoza Line kommen aus Athens, Georgia, und klingen so wie alle anderen Bands von dort zusammen (inklusive, aber bei weitem nicht nur, REM). Es handelt hierbei auch eher um ein loses Kollektiv – auf der Scheibe treten ca. 15 verschiedene Leute auf. Wo indes solch ein Konzept etwa bei Olivia Tremor Control in ein…

  • Apples In Stereo – Velocity Of Sound

    Platte der Woche KW 41/2002 Das ist doch mal ein treffender Name! Die Apples In Stereo (das ist Mastermind Robert Schneider mit wechselnden Gefährten) machen keine Gefangenen. Es gibt phantasievoll arrangierten und psychedelisch aufgeblähten Punk-Pop – der so gar nichts mehr zu tun hat, mit den eher verspielten Elaboraten des letzten Albums. Hier lugen –…

  • Soft Cell – Willkommen zurück

    „Wenn du einen solchen Monsterhit wie wir mit ‚Tainted Love‘ landest, bekommst du irgendwann das Gefühl, dass es gar nicht mehr dein Stück ist, sondern zum öffentlichen Gut wird. Klar, der Zeitfaktor spielt auch eine Rolle, schließlich ist das Ganze mehr als 20 Jahre her, aber obwohl ich mich sehr genau daran erinnern kann, wie…

  • Roddy Frame – Surf

    Roddy Frame war mal der Gott aller Kritiker, als er mit seiner Band Aztec Camera in den frühen 80ern LPs von fragiler Schönheit produzierte, die zudem noch komplex, vielschichtig und schottisch waren. Um ehrlich zu sein: Damals reichte es aber schon, eine akustische Gitarre zu spielen, um – im Gegensatz zum damals grassierenden Synthie- und…

  • Gordon Gano – Hitting The Ground

    Man hätte annehmen können, dass Gordon Gano mit seinem musikalischen Schaffen ganz zufrieden sei. Immerhin hat er als Kopf der Violent Femmes eine ganze Reihe namhafter Bands soundtechnisch stark beeinflusst und mit Songs wie „Blister On The Sun“ oder „American Music“ auch gleich noch ein paar eigene Evergreens geschrieben. Doch allem Anschein nach war ihm…

  • Gordon Gano – Lost in Hollywood

    Gordon Gano ist natürlich niemand anderes als der legendäre Frontmann der Violent Femmes – jener Band also, die vor über 20 Jahren ein eigenes, unbeschreibliches Genre aus Versatzstücken von Americana, Folk, Rock und Schrammelpop kreierte. Nun legt er – nach sieben Jahren Arbeit – sein erstes Solo-Album mit Namen „Hitting The Ground“ vor. Wie allerdings…

  • Frank Black & The Catholics – Amuse Yourself!

    Wer nun glaubt, Frank Black sei etwa ein ganz ausgebuffter Musiktheoretiker und Visionär im Elfenbeinturm – nur weil er etwa der Gottvater der alternativen Musikszene ist – der sieht sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: Der Mann ist von dermaßen heiterer Gelassenheit, dass er sich noch nicht mal das neue Bowie-Album angehört hat, auf dem sich…

  • Cracker – Hello Cleveland! – Live From The Metro

    Cracker sind wohl so ziemlich die einzige Rock-Band von Format, die IM STUDIO mehr Druck machen, als live. Insofern muss natürlich die Aufgabe einer Cracker-Live-Scheibe eine ganz andere sein, als die jeder anderen. In Ansätzen ist das hier auch der Fall. Mitgeschnitten wurde ein Radio-Konzert eines Senders in Chicago – mit allen Vor- und Nachteilen.…

  • Bob Mould – (K)ein Bruch mit der Vergangenheit

    Man kann verstehen, warum Bob Mould zwanzig Jahre nach seiner ersten Platte ein Album wie „Modulate“ aufgenommen hat, und man kann den Amerikaner sogar für seinen Mut bewundern, ohne das Ergebnis besonders zu mögen. Denn mit seinem neuesten Werk hören wir zwar ohne jeden Zweifel Songs des Mannes, der als Mastermind hinter Hüsker Dü und…

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