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  • James Yorkston – The Cellardyke Recording And Wassailing Society

    Bei einem so beständigen Künstler wie James Yorkston ist es ja schon ein wenig seltsam davon zu sprechen, dass er auf seinem achten Album so eine Art Zirkelschluss beschreibt und wieder dort anschließt, wo er weiland mit seinem Debüt „Moving Up Country“ dereinst begann: Mit seiner ganz eigenen Auslegung gälischer Folk-Traditionen, einer Prise Indie-Geist und…

  • King Creosote – From Scotland With Love

    Kenny Anderson – alias King Creosote – gebührt die Ehre, das etwas trockene Folk-Idiom seiner schottischen Heimat mit der gebotenen Respektlosigkeit und einem angenehm temperierten Melodienfundus auf seine ureigene Art mit einer gewissen Pop-Sensibilität geimpft zu haben. King Creosote-Scheiben sind auch immer irgendwie zum Mitsingen und Schunkeln geeignet. So auch diese – gleichwohl sie unter…

  • Anna Calvi – Strange Weather

    Anlässlich einer kleinen Tour überrascht uns die Indie-Queen Anna Calvi mit einer EP mit Cover-Versionen. Das Projekt kam ins Rollen, als Produzent Thomas Bartlett, der unter anderem mit The National arbeite, David Byrne von dem Vorhaben erzählte und dieser sich sogleich bereit erklärte, mitzumachen nachdem er Anna Calvi auf der Tour zu ihrem Debüt-Album im…

  • Hamilton Leithauser – Black Hours

    „Black Hours“ ist das Solo-Debüt des Walkmen-Frontmannes Hamilton Leithauser, der damit eindrucksvoll demonstriert, wozu Solo-Scheiben gut und auch notwendig sind. Während seine Band The Walkmen bislang eher in Sachen anspruchsvoller Indie-Rock mit Prog-Tendenzen unterwegs war, schlägt sich Leithauser hier stilistisch vollkommen frei und präsentiert stattdessen ein rundum gelungenes, zeitgemäßes Pop-Album, auf dem stilistisch – von…

  • Owen Pallett – In Conflict

    Owen Pallett ist der etwas andere „Popstar“: Auf seinem neuen Album leistet sich der Mann, der schon beim Studium begann, Opern zu schreiben, nebenher Soundtracks aus dem Ärmel schüttelt und sich selbst als Arrangeur für Acts wie die Pet Shop Boys, Taylor Swift oder Robbie Williams nicht zu schade war, ein hochphilosophisches Konzept Werk, auf…

  • The Amazing Snakeheads – Amphetamine Ballads

    Im letzten Jahr schickte das Trio aus Glasgow die ersten musikalischen Vorboten für das voraus, was uns nun mit geballter Wucht auf ihrem Debütalbum „Amphetamine Ballads“ ins Genick springt. Nun legen die nicht gerade zimperlich wirkenden Schotten nach und vermitteln auf ihrem Debüt den Eindruck, als würden sie das Rock’n’Roll 1×1 im Schlaf beherrschen. Hinter…

  • Wild Beasts – Present Tense

    Nicht ganz überraschend ist das vierte Album der britischen New Wave Popper Wild Beasts eine Art Bestandsaufnahme. Die Band, die sich nach wie vor die Mühe macht, regelmäßig Singles aus ihren Longplayern auszukoppeln (die dann in Pop- und Club-Kreisen gleichermaßen relativ erfolgreich sind), lotet auf diesem Werk die Möglichkeiten aus, die sich im Zusammenspiel der…

  • We Are Catchers – We Are Catchers

    We Are Catchers ist eigentlich ein Ein-Mann-Projekt des Liverpooler Tausendsassas Peter Jackson, der sich hier als nicht mehr oder weniger als ein englischer Westentaschen Brian Wilson outet. Unterstützt von dem Labelkollegen Bill Ryder Jones als Produzenten bietet er hier ein buntes Potpourri betont (und bewusst) schnürsenkeliger Folkpop-Perlen, auf denen Jackson meist auf Piano-Basis und gestaffelten…

  • François And The Atlas Mountains – Piano Ombre

    Obwohl François And The Atlas Mountain schon einige Zeit im Niemandsland zwischen Chanson, Nouvelle Vague, Weltmusik und Indie-Pop herumwuseln, ist dieses doch das erste Album, das in einem richtigen Studio und mit einem Produzenten (Ash Workman) eingespielt wurde. Das macht sich insofern bemerkbar, dass das bisherige Do-It-Yourself-Feeling einer – zwar nicht auf Hochglanz polierten –…

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