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  • Rory Ellis – Perfectly Damaged

    Rory Ellis ist ein eher knorriger Vertreter seiner Zunft. Zwar sieht der Mann aus Melbourne gar nicht mal so alt aus – singt aber, als mache er den Job seit ungefähr 50 Jahren – und das meint dann, mit rauem Charme und einem wettergegerbten Timbre, das Kris Kirstofferson auch nicht besser hinbekommen könnte. Was das…

  • Ian McFerron – Summer Nights

    Über die Stimme von Ian McFeron, der sich in gewissen Tonlagen schlicht anhört wie eine Frau oder ein kleines Kind (oder doch zumindest ein Arlo Guthrie auf Helium), muss man als Zuhörer erst mal wegkommen. Oder sich dran gewöhnen. Das ist gar nicht mal so schwierig, denn auf immerhin fünf Alben hat der junge Wilde…

  • 10+10 mit: Trigon

    Das ist doch schon mal was! Seit 1989 bestehende Band. Und 2011 nun das nach einhelliger Kritikermeinung bislang allerstärkste Album. Das folgerichtig auch so heißt. Also „2011“, nicht „allerstärkstes“. Mit neuem Drummer. Mit alten, vor allem klanglich neugefassten Edelsteinen. Mit neuem Material. Mit Mix und Mastering von Eroc. Mit wunderschöner Digipak-Verhüllung. Stoner-Herz, was willste mehr?…

  • Shellycoat – Hours Left To Stay Awake

    Okay. Ihr Cover des Samiam-Hits „Full On“ hätte nicht sein müssen. Und auch die stromlose Ballade „Every Single One Of You“ ist keine musikalische Offenbarung. Sondern eher öde. Aber der Rest der neuen Shellycoat-Platte geht durchaus in Ordnung. Die Band kommt aus Hamburg, teilte sich bereits Bühnen mit Bands wie Nothington, Useless ID, H2O oder…

  • Ciara Sidine – Shadow Road Shining

    Ciara Sidine kommt aus Irland, hat sich aber mit Herz und Seele der Americana verschrieben. Unterstützt von der Creme der irischen Musikantenszene – darunter Mike Scott’s „Fiddler“ Steve Wickham, gelingt ihr ein Debüt, das sich anhört, als sei es im Süden der USA entstanden. Es gibt warm groovenden Folk-Country-Pop mit einer Prise Southern Soul, der…

  • Trigon – 2011

    Nicht für die Schule, sondern für das Leben betreiben wir die TRIGONometrie. Rainer (guit) und Stefan Lange (bss) beherzigen dieses Sprichwort nun schon seit 1989. „2011“ ist das fünftes Studioalbum des deutschen Instrumentaltrios, wenn man die Sampler/Remixes und die Filmmusik außer Betracht lässt (was aber schade ist) – und es ist vermutlich ihr bislang stärkstes…

  • Glacier (Of Maine) – Above And Beside Me

    Richard Arthur McPhail, der Mann hinter dem Projekt Glacier (Of Maine), ist ein beinharter Idealist: Da bringt er also ein Album im Alleinvertrieb raus, steckt dieses in ein LP-Cover (also die CD, wohlgemerkt), weil er meint, dass das so richtig sei, bietet das Album als MP3-Download kostenlos feil, hofft darauf, dass sich die wahren Musikfreunde…

  • BettySoo – Heat Sin Water Skin

    Die eigenartige Schreibweise ihres Namens hat Betty ihren koreanischen Wurzeln zu verdanken – was sich freilich aus ihrer Musik nicht heraushören lässt. Es gibt wundervoll abwechslungsreiche Americana-Sounds, die von einer butterweichen, herzerweichend romantischen Gesangsstimme und brillanten Songs getragen werden. Ihre ersten musikalischen Gehversuche waren zurückhaltender (=folkiger) inszeniert als dieses Werk, das freilich auch Gurf Morlix…

  • When Day Descends – When Day Descends

    Das selbstbetitelte Album ist offensichtlich schon der dritte Wurf der Tasmanier – zuvor kamen das instrumentale „Transcend“ (2005) sowie das Filmmusik-artige „Ascension“ (2006, frei downloadbar). Bei den ersten Durchläufen blieb der Rezensent merkwürdig unbeeindruckt von diesem Album, auf dem der Gitarrist des Trios, Liam Constable erstmals – und achtbar – singt. Dies änderte sich schlagartig,…

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