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  • Zap Mama – ReCreation

    Marie Daulne ist im Kongo geboren und in Belgien ansässig. Es kann ergo kaum bessere Voraussetzungen geben für ein Album, bei dem Genredünkel und formelle Fragen einem universellen musikalischen Weltbild gewichen sind und wo es schlicht keine Grenzen gibt. Nicht nur, dass das mit vielen Gästen (darunter G. Love und Schauspieler Vincent Cassel) angereicherte babylonische…

  • Friend ‚N Fellow – Lady

    Schmuddelklima-Eskapismus mit Folgen: Eines eisigen Februartages im Jahre 2008 entfloh das Duo Constanze Friend und Thomas Fellow dem hiesigen Dreckswetter und nistete sich in einem alten Hof am Hang des erloschenen Teneriffa-Vulkans Teide ein. Der Waschzettel zum hier entstandenen, schlicht schön klingenden Album deutet geheimnisvolle Begegnungen mit der Präsenz der seit Jahrhunderten verblichenen ehemaligen Hausherrin…

  • Warner E. Hodges – Centerline

    Eigentlich braucht man nur zu wissen, dass Warner E. Hodges der Gitarrero von Jason & The Scorchers ist – alles andere ist dann quasi selbsterklärend. Wie sein Chef, Jason Ringernberger, beherrscht Hodges souverän die Klaviatur des Americana-Rock. Wobei er weniger gut singen kann als Ringernberger und ordentliche Rockmusik allen anderen Stilen – die gleichwohl auch…

  • Dan Baird & Homemade Sin – Dan Baird & Homemade Sin

    Im Prinzip hat Dan Baird die Georgia Satellites ja nie verlassen. Egal, ob er mit oder ohne diesen Bandnamen auftaucht. So dominiert auch bei diesem neuen Projekt der soldie, raubeinige, ungeschiffene, schweiß- und biergetränkte Südstaaten-Rock. Baird ist auch nicht wirklich älter oder ruhiger geworden: Das poltert, wummst und kracht immer noch so, wie in den…

  • Philipp Fankhauser – Love Man Riding

    Das augenzwinkernd betitelte „Love Man Riding“ ist bereits die elfte Scheibe des Schweizer Songwriters Philipp Fankhauser. Der Kumpel von Stephan Eicher begann seine Laufbahn als Blueser – genauer gesagt als Schüler von Johnny Copeland, der ihn 1994 als Gastsänger engagierte (und dem er auf dieser Scheibe eine musikalische Hommage erweist). Da sich Fankhauser aber eher…

  • Esperanza Spalding – Esperanza

    Esperanza stammt aus Portland, Oregon, und begann ihre musikalische Laufbahn mit einem Stipendium an der Bostoner Jazz Society. Rasch machte sie sich einen Namen als Kontrabassistin – überzeugt auf ihrer Scheibe allerdings weniger als Instrumentalistin, sondern vor allen Dingen als Songwriterin, Arrangeurin und Sängerin. Natürlich ist das Instrumentale dabei über jeden Zweifel erhaben, lässt aber…

  • Dani Wilde – Heal My Blues

    Das schöne an dieser Scheibe ist, dass der Blues hier nicht – wie oft bei Debütanten in diesem Genre üblich – zur bloßen Demonstration instrumantaler Fähigkeiten genutzt wird, sondern dass Dani Wilde (die sich erste musikalische Meriten als Backing-Sängerin für Maddy Prior erwarb), sich zunächst als Sängerin, dann als Songwriterin und erst zuletzt als Blueserin…

  • Ulita Knaus – It’s The City

    Der Titel deutet ein wenig an, in welche Richtung das vierte Album der Hamburgerin Ulita Knaus geht. Nämlich mit urbaner Eleganz und einer Prise Gospel vom klassischen Piano-orientierten Jazz in Richtung „Inner City Blues“ – das meint in dem Fall natürlich Soul. Neben ihrem eingespielten Trio setzt Ulita dabei dieses Mal auf die Unterstützung von…

  • Dean & Britta – Back Numbers

    „Back Numbers“ sind alte Ausgaben (z.B. von Zeitschriften). Dennoch sind die neuen Aufnahmen von Dean Wareham und Britta Phillips (ex-Luna) keine ollen Kamellen. Es ist nur so, dass einige der Tracks schon vor einiger Zeit geschrieben wurden und außerdem lieben sowohl Dean, wie auch Britta den Sound der 60s. Und das wird auf dieser neuen…

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