Bereits 2019 war Nandi Rose Plunkett a.k.a. Half Waif mit ihrem Ehemann, dem Pinegrove-Drummer Zack Levine, in die Catskills in…
Bereits 2019 war Nandi Rose Plunkett a.k.a. Half Waif mit ihrem Ehemann, dem Pinegrove-Drummer Zack Levine, in die Catskills in Upstate New York gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit der ländlichen Umgebung vom Stress des Musikbusiness erholen zu können und an neuem Songmaterial zu arbeiten. Dass dann die Pandemie diese selbst gewählte Isolations-Situation noch verstärkte,…
Kurz wundert man sich. Schon wieder? Noch ein Album? Schließlich haben The Smile ihre „Wall Of Eyes“ erst im Januar diesen Jahres veröffentlicht. Dann aber liest man: „‚Cutouts‘ wurde zur gleichen Zeit wie ‚Wall Of Eyes‘ in Oxford und den Abbey Road Studios aufgenommen und enthält String-Arrangements vom London Contemporary Orchestra.“ Aha. Eine Rutsche. Oder…
Namen und so. Sind die wichtig? Manchmal. Für manche. Hier sind sie zumindest sehr, sehr interessant. Für alle. The Hard Quartet nämlich sind Stephen Malkmus von den legendären Pavement, Emmett Kelly von The Cairo Gang, Matt Sweeney von unter anderem Chavez, der aber auch mit Guided By Voices und Johnny Cash gearbeitet hat, und Jim…
Neulich in Hamburg. Reeperbahn Festival 2024. Im Molotow spielen Rat Boy… und es ist richtig gut. Der Punk ist im Haus. Volle Hütte, beste Stimmung, klasse Band. Klasse Platte. „Suburbia Calling“ ist eine ungemein vielfältige Platte, die ihre Einflüsse nicht versteckt, aber doch ganz schön eigen daher kommt. Namedropping geht immer. Madness, Buster Shuffle, Kaiser…
Das aus Seattle stammende Indie-Rock-Trio Naked Giants findet auf seinem dritten Album „Shine Away“ den Weg von der Coming-Of-Age-Thematik hin zur musikalischen Selbstfindung, indem es vom Sturm- und Drang-Ansatz der früheren Werke zu einer musikalischen Diversifizierung wechselt, die nicht unbedingt nur im Akkord-Rock-Modus verharren muss. Stattdessen orientieren sich Grant Mullen und seine Mannen an so…
Dass das vierte Album des Duisburger Musik-Kumpels Philipp Eisenblätter von Stefan Stoppok produziert wurde, hört man nicht nur deswegen raus, weil Stoppok fast alle Instrumente einspielte (übrigens mit einer Spur Blues, die man so gar nicht von ihm gewohnt ist), sondern auch weil Eisenblätter die Schluffigkeit Stoppoks beim Gesang auch gleich mit übernimmt. Muss wohl…
Platte der Woche KW 37/2024 Der Titel klingt nach Abschied. Letztes Album und auf Wiedersehen. Aber: Das ist wohl nicht so gemeint, wie man liest. Und es wäre auch eine Schande. Eine Katastrophe. Weil Die Nerven viel zu gut, viel zu relevant, viel zu wundervoll sind. Waren sie und sind sie jetzt ganz besonders. „Wir…
Wenn man MJ Lenderman und seine Lieder nicht kennt und diese Platte das erste mal hört und dabei die Augen schließt, kommen einem die unterschiedlichsten Bilder in die Birne. Beck zum Beispiel, wie er in einer kleinen Bar schräge Country-Lieder zockt. Oder Tom Waits im Proberaum beim gemeinsamen Jammen mit Weezer. Cake mit Cowboy-Hüten oder…
Gute 20 Jahre nach Dorothy Carters Tod erscheint aus unerfindlichen Gründen nun ein Re-Issue des Debüt-Albums „Troubadour“ der psychedelischen Weird-Folk-Queen von 1976. Zeitlebens wandelte Carter auf der Grenzlinie zwischen Folklore, Folk, Avantgarde und Psychedelia und bereits auf diesem Album ist die Genre-sprengende Melange zu erkennen, mit der sich Carter eine eigene künstlerische Nische als Crossover-Artist…