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  • Wussy – Amerikas beste Band

    In Deutschland kennt Wussy praktisch niemand. Dabei veröffentlicht die Band aus dem Ohio Valley unter der Produzenten-Regie von Afghan Whigs-Bassist John Curley seit 2005 regelmäßig außergewöhnlich gute Platten, in denen bisweilen Größen wie Yo La Tengo, The Feelies, R.E.M. oder X widerhallen und die brillant die Brücke vom repetetiven Drone-Rock zum melodieverliebten, mit tollen Harmonien…

  • Micachu & The Shapes – Never

    Nach „Jewellery“ aus dem Jahr 2009 meldet sich die leicht genialische Britin Mica Levi a.k.a. Micachu (Pokémon, anyone?) mit ihrer Band The Shapes und ihrem zweiten Album „Never“ zurück. Wieder geht es irgendwie um Avantgarde-Pop, wenngleich Fräulein Levi ihre Musik weiterhin stur einfach „Pop“ nennt.Dem Hörer erschließen sich echte Pop-Momente jedoch nur äußerst selten. Im…

  • Antony & The Johnsons – Cut The World

    Dramatik, Pathos, Theatralik – drei Vokabeln, die in vielen Reviews der bisherigen Werke von Antony Hegarty aufgetaucht sind. Für „Cut The World“ sind sie treffender denn je. Gemeinsam mit dem Danish National Chamber Orchestra interpretierte der androgyne Amerikaner mit der unverwechselbaren Stimme die Highlights seiner vier Studioalben bei zwei Konzerten letzten September in Kopenhagen neu…

  • Conor Oberst & The Mystic Valley Band – One Of My Kind

    Einen schier unerschöpflichen Fundus an Material spielten sich Conor Oberst & Genossen offensichtlich bei jenem Aufenthalt in Mexico zusammen, bei dem die Aufnahmen des ursprünglichen Mystic Valley Band-Projektes entstanden. Auch diese Songsammlung zeigt die kreative Energie, mit der Oberst und auch seine Mitstreiter zu Werke gingen. Die hier versammelten Tracks sind keinen Deut minderwertiger als…

  • Walkabouts – Life: The Movie Collected Films & Clips

    Ehrlich gesagt, wirft diese erste offizielle DVD der Walkabouts mehr Fragen auf, als dass sie Antworten gäbe. Nichts gegen eine Walkabouts-DVD – immerhin ist dieses das erste filmtechnische Dokument seit der verunglückten Live-VHS-Cassette mit dem Konzertmitschnitt aus der Londoner Garage Mitte der 90er. Aber (um zu den Fragen zu kommen): Warum nur musste das Ganze…

  • Aziz Sahmaoui – Aziz Sahmaoui & University Of Gnawa

    In Jazzkreisen ist der Name Aziz Sahmaoui durchaus ein Begriff, seit Joe Zawinul den in Frankreich lebenden und arbeitenden Marokkaner für sein Live-Projekt „Vienna Night“ einlud, ist Sahmaoui festes Mitglied des Zawinul Syndicate. Zuvor betrieb er das von ihm begründete Orchestre National Barbes, das sich – von Frankreich aus – der Verquickung traditioneller Klänge aus…

  • Purity Ring – Shrines

    Auch in Kanada kann man Elektro-Pop. Nun ja – fast jedenfalls, denn mit der allgemein üblichen Ästhetik des E-Pop haben Corin Roddick und Megan James gar nicht mal so viel zu tun, da sie ihre ganz eigene Klang-Domäne kreiert haben. Die Musik besteht aus wabernden Klangwänden, zwitschernden Synthie-Impulsen und einem klappernden, zischenden Breakbeat im Drum’n’Bass-Stil.…

  • The Locust – Molecular Genetics From The Gold Standard

    44 Songs. Wofür andere (Metal-)Bands drei, vier oder auch fünf CDs brauchen, schaffen The Locust in 37 Minuten. Kein Wunder, 36 der Nummern dauern keine 60 Sekunden, nur ein Mal dauert es länger als zwei Minuten. Auf den Punkt quasi. Kein Balast, keine Umwege, mitten ins Gesicht.Dabei ist es jetzt nicht so, dass The Locust…

  • Shonen Knife – Pop Tune

    Auf dem Papier kehren Shonen Knife auf dieser Scheibe wieder zu ihren Wurzeln zurück. Genau genommen ist das aber kaum rauszuhören, denn ob die Gitarren mal lauter oder mal weniger laut aufgedreht werden: Unter der Oberfläche (die zuletzt zugegebenermaßen ja etwas rocklastiger war) bleiben Shonen Knife halt die japanischen Riot Grrrls mit für ihre Landsleute…

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