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  • Escapado – Initiale

    Die lauten Zeiten sind da, Dreck regiert die Welt, Hardcore ist Mainstream und wenn Lärmer wie Turbostaat, Against Me! oder Rise Against bei großen Labels unterkommen, dürfen die Grand Hotel Van Cleefer auch eine Band wie Escapado unter Vertrag nehmen.Schon mit dem Vorgänger „Hinter den Spiegeln“ sorgten die Flensburger für reichlich Aufsehen und erarbeiteten sich…

  • Devendra Banhart – Smokey Rolls Down Thunder Canyon

    Devendra Banhart gehörte ja von Anfang an zur Riege der neuen Seltsamen und ist heute bereits ein Veteran der Szene. Vielleicht klingt sein neues Album deshalb fast so abgeklärt wie eine Retrospektive. Denn auch wenn das neue Werk wieder unter eigenartigen Bedingungen entstand (in einer Hütte über einem kalifornischen Canyon) und auch wenn der Meister…

  • Two Gallants – Two Gallants

    Nachdem Adam Stephens und Tyson Vogel mit ihrem Akustik-Album „The Scenery Of Farewell“ eindrucksvoll bewiesen hatten, dass es eigentlich egal ist, ob sie akustisch oder elektrisch spielen, kehren sie mit dem neuen Werk wieder zum gewohnten Metier zurück. Wenn sich das Akustik-Werk je von den elektrischen unterschied, dann weniger durch die Intensität als durch die…

  • Dropkick Murphys – The Meanest Of Times

    Sie sind so ungemein fleißig! Die Dropkick Murphys scheinen entweder auf der Bühne oder im Studio zu stehen, denn es vergeht kaum eine Jahreszeit, in der man nichts von Bostons größter Band hört.Jetzt haben sie mal wieder einen Silberling am Start und es ist keine Überraschung, dass Fans und Folk-Punker mit „The Meanest Of Times“…

  • Devil Sold His Soul – A Fragile Hope

    Es gibt so Bands, in deren Haut möchte man nicht stecken. Wie in diesem Fall. Denn die Musiker von Devil Sold His Soul können keine glückliche Menschen sein. Sie sind famose Musiker und was sie hier abliefern, ist zum Teil verdammt großartig, aber sie packen hier mit solch einer Intensität Hass, Verzweiflung und andere dunkle…

  • Chuck Prophet – Kubistischer Blues und leichte Wunder

    Sommer 2005, 22 Uhr, The Fez Club, New York City – seit ungefähr einer Stunde sollten die Türen für ein Konzert von Chuck Prophet geöffnet sein%3B doch sie sind es nicht, weil Chuck schlicht nicht da ist. Nach einer Weile schließlich kommt ein klappriger Tourbus um die Ecke und ein unbekümmerter Chuck steigt aus. Die…

  • Dot Allison – Exaltation Of Larks

    Bislang galt Dot Allison als sichere Bank für experimentelles Musizieren in breitem Rahmen: Elektronik, Avantgarde, Indie und Instrumentalmusik – alles das brachte die aparte Blondine bislang zu ihren Bedingungen unter einen Hut – wenn sie nicht gerade bei Massive Attack mitmischte. Immer integer, aber nicht immer besonders gut konsumierbar. Umso mehr überrascht es, dass das…

  • The Great Crusades – Keep Them Entertained

    Zuletzt schienen Brian Krumm und seine Mannen ja vor dem Geschmack der Fans kapituliert zu haben: Das letzte Album „Four Thirty“ der Jungs aus Chicago war ein schnörkelloses, geradliniges Rockbrett – zwar im typischen Stil der Anzugträger, aber ohne die musikalischen Feinheiten und Experimente, die den Vorgänger „Hiawatha Inn“ ausgezeichnet hatten. Auf der neuen Scheibe…

  • Habib Koite – Afriki

    Habib Koite kommt aus Malia und ist der Songwriter unter den afrikanischen Barden. Anders als viele seiner Kollegen verlässt sich Koite nicht ganz auf die Traditionen seines Landes, sondern orientiert sich – was Struktur und Aufbau betrifft – eher an den klassischen Vorbildern aus den USA und Europa (so singt er teilweise in stark akzentuiertem…

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