Eine alte Tradition im Hause Wedding Present: Seit Jahren schon veröffentlicht die ursprünglich aus Leeds stammende, inzwischen in alle Winde…
Eine alte Tradition im Hause Wedding Present: Seit Jahren schon veröffentlicht die ursprünglich aus Leeds stammende, inzwischen in alle Winde verstreute Kultband zu ihren regulären Alben auch immer wieder Compilations, die die vielen B-Seiten und Raritäten vereinen, die David Gedge und Co. neben ihren regulären Alben noch fabrizieren. Keine dieser Compilations allerdings war wohl so…
Das nennen wir mal ein Statement: Gleich die erste Nummer des neuen Cosmic-Casino-Albums brettert höllenmäßig los, als gäb’s kein Morgen, nur um sich nach dem stürmischen Beginn in eine knappe, wenngleich doch mit Bläsern veredelte New-Wave-Postpunk-Nummer zu verwandeln. Mit anderen Worten: Was die Bajuwaren in den ersten 90 Sekunden von „The Phone“ veranstalten, würde bei…
Deutschpunk ist für viele noch immer ein Schimpfwort und steht für prolliges Gehabe und übermäßigen Alkohol-Konsum. Dabei muss das nicht so sein. Wie aktuell ZSK beweisen und ein politisches, engagiertes und dazu auch noch musikalisch hochwertiges Album veröffentlichen.„Discontent Hearts And Gasolines“ heißt das dritte Werk der Exil-Berliner, beinhaltet trotz englischen Titels aber ausschließlich deutsche Texte…
Zwischen Ani DiFrancos erstem und zweiten Auftritt in der Carnegie Hall lag der 11. September 2001. Und so wurde das hier dokumentierte, zweite Konzert vom 04.06.02 vor allen Dingen zu einem politischen Statement. Ihre beiden Epen zu dem Thema – „Serpentine“ und besonders das Gedicht „Self Evident“ (hier noch in einer unfertigen Version als „Work…
Anlässlich ihres letzten Albums, „Something Dangerous“, erzählte uns Natacha Atlas, dass ihr die Vielseitigkeit jenes Werkes – mit Ausflügen in Richtung Techno, Funk und Ambient – fast schon zuviel gewesen sei und dass sie sowieso am liebsten auf Arabisch sänge. Ergo verwundert es wenig, dass die neue Scheibe wieder eine Art „Back To The Roots“-…
„All At Once“ ist ein bemerkenswert schönes Album, das vor allem von Katie Eastburns Stimme getragen wird. Sie klingt unprätentiös und gehaucht, manchmal schräg, aber immer so, als ob sie für das, was sie singt, einen Mord begehen würde. Die verquere, sinistere Indie-Schönheit von Stücken wie „Your Grave“ wechselt sich ab mit fast theatralischen Momenten…
Platte der Woche KW 15/2006 Man muss es zugeben: Kaum jemand hätte zu hoffen gewagt, dass die Berliner Band Britta jemals wieder ein Album herausbringt. Erst macht der Vertrieb EFA pleite und die Band verliert die kompletten Einnahmen der hochgelobten letzten Platte „Lichtjahre voraus“. Als wäre das noch nicht genug, folgt noch ein weitreichender Schicksalsschlag.…
Ein neues Album von The Church bietet immer wieder jene Mischung aus gewohntem Terrain und unerforschten Neuland, die seit Jahren das Ganze am Kochen hält. Demnächst werden die australischen Art-Rock Veteranen bereits ihr 25-jähriges Band-Jubiläum feiern. Schon mehrmals erklärte uns Steve Kilbey, der Sänger, Bassist und Textschreiber der Band, dass das Rezept, nach dem die…