Yo La Tengo – das ist heutzutage weniger eine bloße Band, sondern eine Institution. Was Ira Kaplan, Georgia Hubley und…
Yo La Tengo – das ist heutzutage weniger eine bloße Band, sondern eine Institution. Was Ira Kaplan, Georgia Hubley und James McNew im Laufe der letzten 15 Jahre auf die Beine gestellt haben, ist schon beachtlich. Heutzutage sind YLT noch weniger in Kategorien zu fassen als je zuvor. YLT sind zu allem im Stande: Vom…
Man soll ja bekanntlich nicht rumjammern, wenn man mal eine eher schlechte Rezensions-Grundlage bekommt – man ist ja eigentlich immer froh, neue Musik serviert zu bekommen. Aber im Falle der neuen Fettes Brot-Scheibe kann man schon rumjammern – man hatte die Auswahl zwischen zwei Versionen: Einmal auf CD, allerdings als „Gefadete, ungemasterte, unsortierte Vorabversion“, alle…
Wahrscheinlich ist der Grund, dass diese immer noch schräge Truppe bei Glitterhouse gelandet ist, darin zu suchen, dass sie aus San Antonio stammen. Was musikalisch überhaupt keine Rolle spielt. Immerhin ist es der Truppe um Phillip Niemeyer auf dieser zweiten Scheibe gelungen, ein wenig mehr Abwechslung und Struktur ins Geschehen zu bringen. Hörte sich auf…
Zugegeben: Am Anfang ist man ganz schön verwirrt. Ist das die reaktionär-christliche Front, die uns Arnold Schwarzenegger und Edmund Stoiber die ganze Zeit androhen? Sind hier Kreuzritter am Werk? Wer ist dieser Father Seb, der im Booklet als Arrangeur, Aufnahmeleiter und Produzent des Albums genannt wird, der auf Tour keinen Schritt von der Band weicht…
Zu behaupten, diese Projekt-Scheibe von Laetitia Sadier klänge einfach wie Stereolab Light auf französisch, würde die Sache unnötig simplifizieren. Und das wäre Laetitia sicherlich nicht recht – gab sie sich doch offensichtlich große Mühe, dieses Werk (trotz unerbittlicher Motorik) so komplex wie möglich zu gestalten. Das fängt an bei der Art, möglichst unwahrscheinliche (und manchmal…
Auf ihrer dritten CD gehen Malory aus Berlin noch einen Schritt weiter als bislang. Lediglich der machtvolle Opener erinnert noch an den gitarrenbetonten Sound der frühen Tage. Im Folgenden wird es dann immer atmosphärischer. Natürlich wird auch hier mit Gitarren gearbeitet, doch wie bei Soundwänden dieser Art üblich hört sich das gar nicht mehr so…
Kettcar sind zweifelsohne ein Phänomen – und sie sind da, wo sie schlicht hingehören: Überall. Das war in der Woche der Veröffentlichung der zweiten Platte „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ sogar den ARD Tagesthemen einen Bericht wert. Aber warum auch nicht – die Musik von Marcus Wiebusch, Lars Wiebusch, Reimer Bustorff, Erik Langer…
So unumstößlich wie „Dinner For One“ zu Silvester ist die Tradition noch nicht, dennoch veröffentlichen Bernd Uebelhöde und Stefan Kullik mit „Blackie’s Bone“ ihr inzwischen drittes Album im Jahresrhythmus. Ihr neuestes Werk haben die Sons Of Jim Wayne erstmals teilweise in einem richtigen Tonstudio eingespielt – wenn auch nur dem Produzenten zuliebe. Der bessere Klang…
Der Knochen, um den es hier geht, ist weniger der von Bernd Uebelhödes verstorbenem Hund, sondern derjenigen, den dieser zu Lebzeiten ständig vergraben hat. (Und den jetzt vermutlich niemand mehr findet.) Damit muss man sich abfinden, bei den Sons Of Jim Wayne: Das Einzige, was die Jungs richtig ernstnehmen, ist ihre Musik. Alles andere –…