Hier ist er also, der fünfte Streich des Alleinunterhalters aus’m Ruhrpott, der in der Vergangenheit schon unzählige Songs, egal ob…
Hier ist er also, der fünfte Streich des Alleinunterhalters aus’m Ruhrpott, der in der Vergangenheit schon unzählige Songs, egal ob Rockklassiker oder Chartsfutter, zu Hits für die Heimorgel machte. Doch wie jeder gute Witz nutzt sich auch das Konzept des Herrn Kurt zunehmend ab. Das zeigt sich schon beim nur mäßig witzigen Albumtitel (nun gut,…
Endlich wieder mal eine Scheibe, bei der man das Gefühl hat, ordentlich etwas für sein Geld an Gegenwert zu bekommen. Das, was David und Sergio Bielanko und ihr Orchester hier veranstalten, ist nämlich eine reichhaltige musikalische Rundum-Bedienung. Wie auch einem Füllhorn stülpen sie ihre einzigartige Melange an Sounds, Songs und Ideen über dem verdutzten Zuhörer…
Es gibt Bands, die verwenden erst Monate darauf, ihrem Projekt den richtigen Namen zu geben, und dann eine weitere Ewigkeit, um das richtige Equipment zusammenzusuchen und unter Hunderten von vorprogrammierten Sounds ihrer Keyboards und Synthesizer die richtigen zu finden. Eine Arbeitsweise, für die Raymond Watts überhaupt nichts übrig hat. Kein Wunder, schließlich hat er als…
Die Band gibt es inzwischen so lange, dass vermutlich selbst die beiden Protagonisten John Linnel und John Flansburgh aufgehört haben dürften, Jahre und Platten zu zählen. Okay, die (gar nicht einmal wenigen) Hits des Duos, die auch heute noch jeder halbwegs gut orientierte Indiepop-Fan rückwärts mitsingen könnte, haben inzwischen fast allesamt 15 Jahre auf dem…
„Nur“ ein Reissue, aber eines, das es in sich hat. In Zeiten, in denen sperrig-tanzbare New-Wave-Klänge hip sind wie nur sonst was, dürften wohl dennoch lediglich die wenigsten diesem Werk – ursprünglich 1981 auf dem Factory-Label veröffentlicht – seinen Status als Genre-Klassiker absprechen wollen. In England hat man die Band unlängst als „The original punks…
Dass The Kingsbury Manx aus den USA kommen, ist immer noch verwunderlich. Jedenfalls dann, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört. Immer noch liebäugelt das Trio eigentlich trotz der gemeinsamen Vorlieben (Beach Boys, Byrds – wie es in der Info heißt) eher mit dem englischen Gitarrensound. Das inzwischen zum Quintett (mit Keyboarder) gewachsene Kollegium legte…
Sowas nennt man wohl „sein Licht unter den Scheffel stellen“. Da tourt Mark Olson mit seinen Creekdippers monatelang durch Europa und hat es nicht mal nötig, darauf aufmerksam zu machen, dass er – neben der eigentlich zu promotenden Scheibe „Mystic Theatre“ – noch ein zweites Eisen im Feuer hat. „Political Manifest“ wurde innerhalb eines Tages…
Dass David Grubbs ein Spross der Chicagoer Post-Rock-Blase ist, die Anfang der 90er mit Bands wie Gastr Del Sol, Red Crayola oder Tortoise kopflastige Rock-Experimente wagte, ist auch auf seiner aktuellen Scheibe nicht zu überhören. Wie schon auf früheren Soloalben gibt es auch hier eine Reihe von seltsamen Parabeln und Allegorien zu hören, episch im…
Es muss ja nicht immer Indie-Rock, Death-Metal, Screamo oder Ambient sein – warum nicht einmal finnische Folklore, Polka oder Humppa? Das dachten sich ein paar Freaks in Fürth und gründeten Humppa-Records, um die nordischen Klänge auch in unseren Breitengeraden unters Volk zu bringen. Auf dem zweiten Label-Sampler sind nun 20 Tracks von kleinen und ganz…