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  • Ill Ease – The Exorcist

    Das Label Too Pure ist ja dafür bekannt, Acts am Rande des Chaos zu protegieren. Ill Ease – alias Elizabeth Sharp – ist so einer. Wir können hier den Kern des Musikantentums direkt miterleben – Musik, wie sie unmittelbarer und rauher kaum sein kann. Auf „The Exorcist“ treibt die New Yorkerin die Dämonen mit den…

  • Cracker / Leftover Salmon – O’Cracker Where Art Thou?

    Wer jetzt etwa vermutet, dass hinter dem Coup nach einer Country-Scheibe jetzt gleich eine Bluegrass-CD folgen zu lassen, so etwas wie Kalkül liegt, der sollte nicht vergessen, dass David Lowery und Johnny Hickman – die kreativen Köpfe der musikalischen Kommune, die sich Cracker nennt – vor allen Dingen eines NICHT sein wollen: Clever. Lowery und…

  • Nick Harper – Blood Songs

    Wenn es stimmt, dass die Songs dieses Albums von Familienmitgliedern inspiriert wurden, dann lässt dieses zwar den Titel in einem etwas anderen Licht erscheinen, zeugt aber andererseits wohl auch davon, dass der Sohn von Roy Harper offensichtlich in einer ziemlich zerrissenen Famile lebt. Denn musikalisch lässt der Gute hier ziemlich die Sau raus. Angesichts seiner…

  • Jackie Leven – For Peace Comes Dropping Slow

    Wer Jackie Leven nur von seinen Scheiben her kennt, der kennt eigentlich nur die Schachtel, in die seine Seele (= seine Songs & sein Wesen) verpackt ist. Wer den Jackie Leven aus Fleisch, Blut, Whiskey und Schweiß kennen möchte, der muss ihn mal bei einem seiner Konzerte erleben. Nicht nur, dass Jackie dann sehr viel…

  • Lisa Gerrard & Patrick Cassidy – Immortal Memory

    Platte der Woche KW 04/2004 Vergesst alle Label – besonders „Pop Musik“. Das, was Lisa Gerrard auf ihrer neuen Scheibe (zusammen mit dem Neo-Klassizisten Patrick Cassidy) darbietet, ist sehr viel näher dran an dem, was die Gute mit ihren Soundtracks (zuletzt „Whalerider“ macht), als etwa an dem, was früher unter Dead Can Dance lief. Auf…

  • Missouri – In Voodoorama

    Wow! Es ist ja nun wirklich nicht so, als seien die ersten beiden regulären Alben der Band aus Nürnberg respektive Hamburg schlecht gewesen, aber solch ein Meisterwerk wie „In Voodoorama“ hätten wir ihnen vielleicht doch nicht ganz zugetraut. Statt „Country“ heißt die größte Inspirationsquelle nun hörbar „Vorkriegsblues“, trotzdem klingt das neue Missouri-Werk natürlich nicht so,…

  • The Mood Elevator – Married Alive

    Inzwischen dürfte es sich ja bereits herumgesprochen haben, dass sich hinter The Mood Elevator niemand anderes verbirgt als Brendan Benson & The Wellfed Boys. Allerdings unter anderen Voraussetzungen. Denn bei Mood Elevator ist Benson-Sidekick Chris Plum der eigentliche Kapitän. Die Frage indes, warum unbedingt ein zweites Standbein dieser Art notwendig erschien, ist recht einfach zu…

  • Ai Phoenix – I’ve Been Gone – Letter One

    So klingt das, wenn musikalische Autisten ihr Innerstes nach Außen kehren. Die Kommune aus Bergen im Norden Norwegens lässt wieder von sich hören. Und immer noch klingt es so, als haben Mona und ihre Männer das Werk in der gemeinsamen Küche aufgenommen – obwohl es dieses Mal ein Studio war. Dieses Mal indes haben sie…

  • Backini – Threads

    Seit Fatboy Slim mit dieser Masche Erfolg gehabt hat, haben sich ja viele Sample-Meister an dem Rezept versucht, eigene Songs aus vorhandenem Material zusammenzuschnippeln. Wie schwer das ist, kann man schon daran erkennen, wie wenig Erfolg solchen Versuchen gewöhnlich beschieden ist. (Fatboy Slim übrigens eingeschlossen!). Der Schlüssel zum Erfolg der hier vorliegenden Scheibe des großen…

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