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  • U.S. Girls – In A Poem Unlimited

    Bislang – so schien es – hatte sich Meg Remy mit ihrem Projekt U.S. Girls vor allen Dingen die nickelige Provokation auf die Fahnen geschrieben und ihre avantgardistischen Hörspiel-Experimente deutlich in den Vordergrund gestellt. Im Hintergrund arbeitete sie indes stets auch immer mit allerlei Pop-, HipHop-, Club- und R’n’B-Elementen. Auf dem neuen Werk öffnet sie…

  • The Hydden – Anthems For The Wild And Hungry

    Manchmal reichen zwei Musikanten. The White Stripes. Middle Class Rutt. Mantar. The  Black Keys. Death From Above. Und: The Hydden. Die sind nicht ganz so aufregend wie die genannten Größen, legen mit „Anthems For The Wild And Hungry“ aber dennoch ein durchaus beachtliches Debüt vor.The Hydden kommen aus der Schweiz und so reduziert ihre Band…

  • Vizediktator – Kinder der Revolution

    Puh. „Ich hab drei Kinder und ’ne Frau. Nur mit der Liebe sieht es schlecht aus.“ So singen Vizediktator in „Das letzte Haus“. Und ich überlege gerade, ob man Einsamkeit schon mal besser in Worte gefasst hat. Puh. Pure Depression, Trauer, Verzweiflung. Verpackt in: Strassenpop. So nennt die Band ihren Stil. Was natürlich nicht komplett, aber doch am…

  • Shred Kelly – Archipelago

    Folk. Pop. Indie. Poppiger Indie-Folk. Und was dazwischen. Shred Kelly aus Kanada nehmen mit den Genres nicht so ernst und toben sich auf ihrem neuen Album einfach mal aus. Manches davon ist ziemlich super, anderes eher so öde. So wie ich das sehe. Du siehst es vielleicht anders. Oder andersum. Das kräftig-schnelle „Stay Gold“ finde ich…

  • Dorit Jakobs – Im Aufruhr der Lethargie

    Dorit Jakobs lebt seit sieben Jahren in Hamburg und legt mit dieser Scheibe ihr Debüt als Songwriterin mit deutschen Texten vor. Zuvor hat sie als Band-Musikerin bereits Erfahrungen gesammelt, die es ihr vielleicht jetzt ermöglichen, ihre Solo-Songs mit einer geradezu verspielten Leichtigkeit in Szene zu setzen. Ihre mädchenhafte Stimme verleiht der Sache dazu eine sympathisch…

  • Birth Of Joy – Hyper Focus

    Puah! Das ist ein ganz schön harter Brocken, denn die Sache mit Birth Of Joy unterliegt einem großen Irrtum. In der Bio des niederländischen Trios heißt es nämlich, dass obwohl die Herren vom Blues- und Psychedelic-Rock der 60er und 70er stark beeinflusst seien, sie es vermieden wie eine Retro-Kopie zu klingen. Nun: Sie klingen tatsächlich…

  • Wild Child – Expectations

    Es ist irgendwie nicht zu fassen, dass eine Band wie Wild Child tatsächlich aus Texas stammt. Einfach deswegen, weil der bislang eher schrullig/unsteten Rumpel-Folkpop der Band so gar keine Assoziationen zu ihrer Herkunft weckte. Das tun sie auch auf dem neuen Album nicht – das allerdings musikalisch in eine andere Richtung abbiegt. Mit dem Ansatz…

  • Holler My Dear – Steady As She Goes

    „Disco Folk mit Groove und Geist“ heißt es mutig als Überschrift zur aktuellen Holler My Dear-Bio. Aber auch wenn durchaus Disco und Folk eine gewisse Rolle im Musikkosmos des international besetzten Berliner Kleinorchesters spielen, griffe diese Beschreibung denn dann doch irgendwie zu kurz. Tatsächlich entzieht sich das, was Laura Winkler und ihre Mannen hier treiben,…

  • Dirtmusic – Bu Bir Ruya

    Als Chris Eckman, Hugo Race und Chris Brokaw vor zehn Jahren Dirtmusic aus der Taufe hoben, konnten die einst bei The Walkabouts, Nick Cave und Codeine tätigen Amerikaner kaum geahnt haben, dass aus dem anfangs noch stark Americana-gefärbten Trio einmal eine veritable Weltmusik-Spielwiese werden würde, bei der das Genre Wüstenblues so frei definiert ist wie…

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