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  • The Decemberists – I’ll Be Your Girl

    Ob „I’ll Be Your Girl“ nun wirklich das Decemberists-Äquivalent zum wegweisenden „White Album“ der Beatles ist, wie ein Schreiberkollege – womöglich im Überschwang der Gefühle? – bereits konstatierte, sei dahingestellt, fest steht dagegen, dass der Band aus Portland, Oregon, 17 Jahre nach ihrem Debüt mit der „5 Songs“-EP eine bemerkenswerte Neuausrichtung gelingt. Anstatt einfach nur…

  • Yo La Tengo – There’s A Riot Going On

    Wer auch nur ansatzweise mit dem Wirken eines der dienstältesten Indie-Trios aus New Jersey vertraut ist, dem dürfte aufgefallen sein, dass sich im Laufe der letzten Jahre eine Art altersweiser, heiterer Gelassenheit in das Wirken von Ira Kaplan, Georgia Hubley und James McNew eingeschlichen hat. Besondere Ansprüche an ihr Tun hatten die Musikanten ja eh…

  • Little Tornados – Apocalypse!

    Hoffentlich werden jetzt nicht nach und nach alle Sturmarten namenstechnisch musikalisch durchdekliniert. Nachdem das Duo Little Hurricane aus San Diego schon seit Jahren tätig ist, hat sich David Thayer für sein Post-Art-Pop-Projekt Little Tornados nun auch eine Windsorte als Namen ausgesucht. Unterstützt von mehr oder minder prominenten, gleichgesinnten Gästen – darunter Laetitia Sadier von Sterolab…

  • Ady Suleiman – Memories

    Was nicht passt, wird passend… so wie in diesem Fall. Denn einerseits ist dieses Album ein Debüt. Und es erscheint auf dem Label des Künstlers selbst. Anderseits haben direkt mal Leute wie Eric Appapolay (Neneh Cherry, Craig David, Lionel Ritchie) und Grades (Bastille) bei der Produktion geholfen. Und Ady Suleiman selbst war bereits mit Michael…

  • The Breeders – All Nerve

    Nun ist es also doch noch passiert: Nachdem sich Kim und Kelley Deal (sowie auch Josephine Wiggs und Jim MacPhearson) nach einer Re-Union-Tour zum 25-jährigen Bandjubiläum im Jahre 2013 wieder zusammengerauft hatten, gibt es nun mit „All Nerve“ tatsächlich noch mal ein Album mit neuen Tracks, an der die ganze Band in den letzten vier…

  • The Fugitives – The Promise Of Strangers

    Das fünfte Werk der kanadischen Folkpop-Band The Fugitives kommt mit einem Anspruch daher: Gleich mehrere Songs sind Widmungen an echte und fiktive Personen und/oder Orte (darunter Leonard Cohen und die Fernsehserie Orphan Black). Unter anderem führt das zu einer melancholischen Grundtendenz und einer dezidiert kanadischen Note. Zusätzlich legten sich die beiden bandinternen Songwriter Adrian Glynn…

  • Belle And Sebastian – How To Solve Our Human Problems

    Nur um es noch mal deutlich auszuformulieren: Das nun vorliegende Album von Belle And Sebastian ist eine Zusammenstellung der Titel der gleichnamigen Serie von EPs, die die Schotten – im Hinblick auf ihre gloriosen Anfangstage – als musikalischen Zirkelschluss seit Dezember letzten Jahres unters Volk brachten. Musikalisch werden all jene aufhorchen, denen die konsequente Hinwendung…

  • U.S. Girls – In A Poem Unlimited

    Bislang – so schien es – hatte sich Meg Remy mit ihrem Projekt U.S. Girls vor allen Dingen die nickelige Provokation auf die Fahnen geschrieben und ihre avantgardistischen Hörspiel-Experimente deutlich in den Vordergrund gestellt. Im Hintergrund arbeitete sie indes stets auch immer mit allerlei Pop-, HipHop-, Club- und R’n’B-Elementen. Auf dem neuen Werk öffnet sie…

  • The Hydden – Anthems For The Wild And Hungry

    Manchmal reichen zwei Musikanten. The White Stripes. Middle Class Rutt. Mantar. The  Black Keys. Death From Above. Und: The Hydden. Die sind nicht ganz so aufregend wie die genannten Größen, legen mit „Anthems For The Wild And Hungry“ aber dennoch ein durchaus beachtliches Debüt vor.The Hydden kommen aus der Schweiz und so reduziert ihre Band…

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