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  • Warpaint – Heads Up

    Von Anfang an wurden die vier Damen von Warpaint vor allen Dingen wegen ihrer mitreißenden Live-Shows mit hohem improvisatorischen Anteil und jeder Menge kinetischer Energie gelobt. Dabei geriet oft aus dem Blickwinkel, dass ihre Alben keineswegs unbedingt schlechter – sondern nur ganz anders ausgerichtet daher kamen. Irgendwann muss den Damen das auf den Keks gegangen…

  • Abstürzende Brieftauben – Doofgesagte leben länger

    Jetzt lassen wir es mal kurz mit der Zurückhaltung, der Objektivität, mit dem Abstand und der Moral. Denn dieses Album ist nur eines. Hochgradig geil, sensationell aufregend, witzig, wichtig, wunderschön. Die Abstürzenden Brieftauben sind wieder da. Und ja, eigentlich darf das nicht sein, weil Konrad Kittner nicht mehr lebt. Und nur er und Mirco „Micro“…

  • Tiger Lou – The Wound Dresser

    Bekanntlich passiert das Leben ja immer dann, wenn man andere Pläne macht – oder als Band zusammenarbeitet. Das muss wohl auch 2009 der Fall gewesen sein, als sich die jungen Indie-Popper sang und klanglos von der Öffentlichkeit verabschiedeten. Jetzt – ein halbes Jahrzehnt später – gibt es plötzlich ein eher unerwartetes Lebenszeichen (denn sind wir…

  • Jazzkantine – Old’s’Cool

    Zugegeben: Selbst wenn man mit deutschem Rap nicht so viel am Hut ist, besticht die Idee hinter dem neuen Jazzkantine-Werk dann doch%3B denn es gibt hier – sorgsam in unser sprachliches Milieu übertragene – Coverversionen dessen, was Jazzkantine „Old School Rap“ nennen – also jene Art von (damals noch rein organisch inszenierter) Musik, auf der…

  • Too Close To Touch – Haven’t Been Myself

    Es klingt wie Tag und Nacht, wie ein Veganer im Steakhouse, wie Pogo bei der kleinen Zauberflöte. Und doch ist es kein weiter Weg vom Post-Hardcore in den Pop, der Übergang ist fließend und das eine geht meist nicht ohne das andere. Wobei das andere zum Glück sehr gut ohne das eine geht…Auch Too Close…

  • Oy – Space Diaspora

    Bemerkenswert, dass es heutzutage noch so etwas gibt: „Space Diaspora“ ist nämlich so etwas, was Arthur C. Clarke ohne zu zögern als „Space Odyssey“ ausloben würde – eine Reise durch Klang und Raum, die nicht unbedingt zu einem Ziel führt, sondern sich als solche genügt. Das Ganze wird von dem Duo Oy – bestehend aus…

  • Merchandise – A Corpse Wired For Sound

    Nach einigem Herumprobieren scheint das Trio aus Tampa, Florida auf seinem zweiten 4AD-Album zu einer eigenen Ästhetik gefunden zu haben, die im Übrigen auch der Philosophie ihres Labels entgegenkommt. Es gibt Indie-Pop mit einer verhallten 80s Sensibilität und entsprechenden New Wave-Elementen – aber auch mit einem gewissen hymnischen Anspruch, wie er etwa in Tracks wie…

  • Latin Quarter – The Imagination Of Thieves

    In den 80er Jahren stellte das Projekt Latin Quarter insofern eine Ausnahmeerscheinung dar, als das es hier – mitten im damals so angesagten New Wave Pop-Setting – eine Band gab, die sich grundsätzlich als politisch verstand und es schafften, mit ihren in angenehm zugängliche Arrangements verpackten Pop-Songs, unterschwellig Agitation zu treiben und der damals eher…

  • Noura Mint Seymali – Arbina

    In ihrer Heimat, der nördlichen Sahel-Zone, sind die aus Mauretanien stammende Noura Mint Seymali und ihr Gatte Jechy Ould Chigaly schon seit 2004 ein Household-Name in Sachen des Auslebens der lokalen, traditionellen, musikalischen Griot-Traditionen. „Arbina“ (was soviel wie „Gott“ bedeutet) ist ihr zweites Album, mit dem sie sich an ein westliches Publikum richtet, und so…

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