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  • Garmarna – 6

    Wie ist denn so etwas möglich? 15 Jahre „Pause“ machte das schwedische Projekt Garmarna – und taucht nun runderneuert aus der Versenkung wieder auf%3B und das sogar mit einer Art neuen Subgenres. Denn in der ersten Phase ihrer Existenz arbeitete das Quintett mit einem eher kruden Mix aus mittelalterlichen Folklore-Versatzstücken (inkl. einer Hommage an Hildegard…

  • Afenginn – Opus

    Treffender hätte sich das neue Werk des dänischen Quintetts Afenginn kaum betiteln lassen, denn es ist eine regelrechte Symphonie geworden. Das – bis auf wenige chorale Elemente instrumental gehaltene – Doppelalbum ist angelegt als kontinuierliche Fuge, in der sich die einzelnen Stücke wellenförmig miteinander zu einem schlüssigen Ganzen vermengen. Musikalisch fahren die Herren, die weiland…

  • 10+10 mit: Hodja

    Ganz schön stark, ganz schön beeindruckend. Hodja haben vor wenigen Tagen ein fulminantes neues Album namens „Halos“ veröffentlicht. Ein Album voller Soul und Rock N Roll, Gospel, Blues und Sex. Jon Spencer trifft Jack White trifft Barry White. Oder so ähnlich und doch ganz anders. Einfach mal intensiv das Ganze und ganz schön super. Hier…

  • Parquet Courts – Human Performance

    Mit „Human Performance“ liefern Parquet Courts – je nach Zählung (gibt es doch unter dem Namen Parkay Quarts ein weiteres, ebenfalls exzellentes Album von einer Hälfte der Band) – ihr drittes und gleichzeitig ihr bestes Album ab. Noch immer betreibt die Band aus New York (woher auch sonst?) fast völlige Internetverweigerung – man findet im…

  • Masha Qrella – Mehr Masha als je zuvor

    Neue Adresse, neue Lebensumstände, neue Freiheiten: In den letzten Jahren hat sich eine ganze Menge verändert für Masha Qrella. Zuerst privat, nun aber auch in ihrer Arbeit. War die zumeist introvertiert, ja schüchtern auftretende Berliner Singer/Songwriterin in der Vergangenheit in ihren Bands Mina und Contriva aber auch bei ihren betont kollaborativen Platten als Solistin in…

  • Dana Falconberry And Medicine Bow – From The Forest Came The Fire

    Platte der Woche KW 15/2016 Erstmals präsentierte sich Dana Falconberry aus Austin hierzulande auf dem Reeperbahn-Festival als klassische Folk-Sängerin, die ihre Songs ziemlich geradlinig auf ihrer akustischen Gitarre vortrug. Damit ist jetzt Schluss, denn auf ihrem Europa-Debüt zeigt sich die ausgebildete Ballettänzerin als geradezu wagemutige und experimentelle Songwriterin, die keine Gelegenheit auslässt, ihre mit vielen…

  • M83 – Junk

    Anthony Gonzalez Superstar? Denn hey, der gute Mann hat es mit M83 bis zur Grammy-Nominierung („Hurry Up, We’re Dreaming“) und Platin-Single („Midnight City“) gebracht. Logisch, dass „Junk“ wie sein Vorgänger klingt, warum denn neue Wege gehen, wenn die alten so gut sind? Eben. Aber. Da macht Gonzalez nicht mit. Und veröffentlicht mit ein betörend schönes…

  • Mull Historical Society – Dear Satellite

    „Dear Satellite“ ist bereits das siebte Album, das Colin MacIntyre unter dem Moniker Mull Historical Society herausbringt. Und langsam hört man der Sache die im Laufe der Zeit gewonnene Routine auch an, denn nach einer stolprigen Indie-Scheibe klingt das Ganze nun wahrlich nicht mehr. Das mag auch daran liegen, dass MacIntyre – wie auch schon…

  • Richmond Fontaine – You Can’t Go Back If There’s Nothing To Go Back To

    Ganze fünf Jahre Zeit ließ sich Willy Vlautin für das zehnte Richmond Fontaine-Studioalbum. Und somit nimmt es kein Wunder, dass daraus eine Art Bestandsaufnahme und Resümee der letzten Jahre wurde. Vlautin geht sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnet das Werk als eines „für alle, die gerade gegen eine Wand gelaufen sind, denen das demnächst…

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