2009 wurde in diesem Kino orakelt, dass sich das 4-CD-Opus des Devin Townsend Project (DTP) vergleichbar der Opeth „Damnation“ vs.…
2009 wurde in diesem Kino orakelt, dass sich das 4-CD-Opus des Devin Townsend Project (DTP) vergleichbar der Opeth „Damnation“ vs. „Deliverance“-Phase entwickeln könnte. Das ist jetzt wirklich eingetreten – voilà „Deconstruction“ (wirr-wüster Wutbatzen) vs. voilà „Ghost“ (versöhnlicher Harmonieschub). Beide Alben investieren über 70 Minuten in ihre jeweiligen Anliegen – und die können einem schon mal…
Progrock mit Jazz-Einflüssen die Sechste. Während der Vorläufer „Destined Solitaire“ etwa bei den hochgeschätzten Kollegen vom Progressive Newsletter oder von iO Pages eher nicht reüssieren konnte, sieht das bei „Mammoth“ schon weitaus günstiger aus. Und in der Tat scheint dieser Dickhäuter zugänglicher und interessanter geraten zu sein. Das geht schon mit den straffen Gitarrenriffs von…
And Then There Were Twelve – auf zwölf Live-Alben bringt es der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hackett mit diesem Wurf, wie die Label-Info weiß. Tut das denn not? Warum eigentlich nicht, wenn wie hier die letzte Tour zu „Out Of The Tunnel’s Mouth“ liebevoll dokumentiert wird und es dabei zusätzlich so erfreuliche Wiederbegegnungen mit immergrünen Schönheiten…
Charmant: Jollys Zweitling gibt vor, gar keine Rockmusik zu sein. Stattdessen soll es sich um eine „therapeutic auditory experience scientifically designed to bring the brain to a state of pure happiness“ handeln. Der unerschrocken herbeigeführte Selbstversuch resultierte zwar nicht in völlig ungebremster Euphorie, aber doch in deutlicher Musik-induziertem Wohlbefinden. Dafür sorgen beispielsweise die hübsch gemachten…
Dieses Intro klingt wie für einen Song von „Rainbow Rising“ ersonnen – Respekt Herr Wilberg (keyb%3B Opeth)! Doch warum überhaupt „Return To Zero“ – mithin der totale System Reset? Das hat wohl u.a. mit diversen Umbesetzungen zu tun, die diese skandinavische Formation um Michael Amott (u.a. Arch Enemy, Carcass) erneut überstanden hat. Den Bass verantwortet…
Wir schrieben das Jahr 2009, die Groove-Könige baten (anlässlich der „XV“-Tour) zum Konzert. Wer damals nicht dabei sein konnte, kann jetzt mit dieser allerersten offiziellen King’s X-DVD einen immerhin tröstlichen Plan B verfolgen. Soundtechnisch besteht die Wahl zwischen „Stereo“, „Surround“ und „Commentary“: Letztere Einstellung verschafft das Vergnügen, über den Livesound gelegt die Stimmen der Musiker…
Happy End – die Atlantiktransen sind ein Beispiel dafür, dass „Supergroups“ auch funktionieren können. Wenn auch durchaus mit Pausen – in diesem Fall bedingt durch die zeitweilige Abkehr von Sänger/Keyboarder Neal Morse von der „weltlichen“ Musik und seiner gänzlichen Konzentration auf den Christengott verherrlichende Weisen. Doch 2009 kam man für das auch im Rückblick überzeugende…
Ayreonauts – get on board! Die mit dem „Space Metal“-Album 2002 begonnene Reise geht endlich weiter. Wieder hat Arjen A. Lucassen jeden Song des Albums einem Science Fiction-Film gewidmet. Es ist ihm gelungen, die Stimmen zurückzuholen, die auch „Space Metal“ schon in den Orbit geschossen hatten: Sir Russel Allen (Symphony X), Damian Wilson (u.a. Threshold),…
Wer hat denn den Weichkäse nach Göteborg gerollt? Ein derartig anmachender Stilmix aus ProgMetal und MeloDeath war nicht zu erwarten. Jedenfalls nicht, wenn man von James LaBries wenig tollem erstem Soloalbum „Elements Of Persuasion“ oder von der Mullmuzzler-Phase ausging. Doch der Sänger der ProgMetal-Miterfinder Dream Theater zeigt sich erfreulich unberechenbar. Oder auch beeinflussbar, hier nämlich…