Total verliebt, enttäuscht, entliebt, wieder entflammt – liebestechnisch kann es auch mit Bands doch ziemlich auf und ab gehen. Beim…
Total verliebt, enttäuscht, entliebt, wieder entflammt – liebestechnisch kann es auch mit Bands doch ziemlich auf und ab gehen. Beim Rezensenten und P.O.S. changierte das von der „ewigen“ Lieblingsband zu Zeiten von „Remedy Lane“ zur Skepsis über das verkopfte „Be“, zu Kopfschüttel-Krämpfen wegen dem teils absichtlich entstellten „Scarsick“ bis zur endgültigen Entliebung bei einem Live-Auftritt,…
Eigentlich müssten sie schon viel größer sein. Weil sie so gut sind. Auch diesmal wieder. Deadline hauen 13 neue Poppunker raus und sorgen für dieses entspannte Lächeln auf den Lippen. Das gesunde Wippen von Kopf und Bein, die gute Laune eben und die Vorfreude auf die nächste Show.Knapp vier Jahre sind seit dem letzten Studio-Album…
Monumentale Prog-Konzeptalben wie „Supper’s Ready“ (von Genesis‘ Peter Gabriel, über das Phil Collins mal sagte: „Keine Ahnung, wovon das handelt“) oder „Tales From Topographic Oceans“ (Yes) waren schon bei „Snow“ von Spock’s Beard als Vorbild und Messlatte herbeizitiert worden. Drunter wird es bei „The Whirlwind“ auch nicht gehen, dem ersten Lebenszeichen seit über sieben Jahren.…
„Snowfall“ müssen Fans von Meistersänger Ray Alder (Fates Warning, Engine, Redemption) einfach haben. Um so mehr, als es sich hier um das wohl bislang gehaltvollste Redemption-Album handelt. Siebzigeinhalb Minuten lang (eingelöster) Anspruch, haftenbleibende Melodien, starke Ensembleleistung und Ray in Höchstform. Tracks wie „Black And White World“ und „What Will You Say“ könnten sich als Höhepunkte…
Vollbedienung für die Fans von (King) Crimson-farbigen Sonnenuntergängen, von repetitiver Mathrock-Cleverness und Ocean(size)-Düsternis. Und natürlich für alle, die Indukti bereits seit dem 2005er Soloalbum in their very own right verehren. „Idmen“ schafft weiteren Kultanlass. Wieder zieht sich Ewa Jablonskas Violine wie eine duftende Lockspur durch ein ansonsten teils schroff und bisweilen sogar meshuggahesk riffendes Instrumentalwerk…
Klar hat der Retroprog der Schweden soooo einen Bart – und immer noch ist das total egal. Denn cooler und vor allem witziger progrockt wohl weiterhin keiner durch tastendominierte Rockmusik unserer Tage. „Destined Solitaire“ stiftet vielleicht nicht mehr so unmittelbar zum Dichten von Liebessonetten an wie das damals beim Kennenlernen mit „Sleeping In Traffic: Pt.…
Sind das wirklich schon wieder fünf Jahre seit „Dark Matter“? Stimmt wohl, ein halbes Jahrzehnt, in dem sich Martin Orford von IQ, dem eigenen Label GEP und dem Monkey Bizz überhaupt verabschiedet hat (er wird durch Mark Westworth von Darwin’s Radio ersetzt, soweit das halt möglich ist) und in dem auch Ur-Intelligenzbestie Paul Cook ausstieg.…
Entzug, den Drogen und Suizidgedanken entsagt – hier verbietet sich die werkimmanente Betrachtung entschieden, denn Konsequenzen der Umwälzungen in „Hevy Devy“s Leben, von denen der Promowisch raunt, bekommt der Hörer unmittelbar auf die Ohren. Der grelle „Ziltoid The Omniscient“ ist wieder auf seinen Heimatplaneten geflogen. Geblieben ist ein aus seinen Exzessen mit dem Kater seines…
Wird nicht jedem/r etwas bieten, einigen dafür aber um so mehr. Sherinian, berühmt durch Dream Theater-Tage, leicht notorisch durch den wahren Frickel-Orgien gewidmeten Planeten X und bei Malmsteen, Alice Kooper oder gar Kiss gern gesehener Gast hat sich für sein aktuelles Solowerk wieder eingeladen, was in der Szene schnell unterwegs ist: Ein Teil der Kompositionen…