Liebe & Tod Um Liebe & Tod geht es in dem mexikanischen Traditional „La Llorona“ („die Weinende“), das Fabrizio Cammarata…
Liebe & Tod Um Liebe & Tod geht es in dem mexikanischen Traditional „La Llorona“ („die Weinende“), das Fabrizio Cammarata – als Fan der mexikanischen Sängerin Chavela Vargas, die das Stück ebenfalls interpretierte – bei einem Trip durch Mexiko kennen und lieben lernte. In der Tat gibt es in diesem Song so viel Liebe &…
Bei Nacht und Nebel Nun gut: Wenn jemand Songtitel wie „Midnight Sun“ im Programm hat, sich auf der Bühne meist ausschließlich in schwarz kleidet, konsequent mit geschlossenen Augen singt und dann auch noch (im richtigen Leben) „Rauch“ mit Nachnamen heißt – wie in diesem Falle eben Arabella Rauch, die sich unter dem Künstlernamen Josin etabliert…
Nicht lustig! „I Don’t Want To Be Funny Anymore“ heißt einer der Tracks auf Lucy Dacus‘ Debüt-CD „Burden“. Und auch wenn diese gar nicht im Zentrum ihrer ersten Headliner-Show in Köln stand, war dieser Titel denn doch ganz gut geeignet, zum Thema des Abends zu gereichen. Ob Lucy Dacus überhaupt jemals so richtig lustig war,…
Entschlüsselt „Das muss ein Rekord für uns sein“, meinte Tuva Hellum Marschhäuser – ihres Zeichens Initiatorin des Bandprojektes Tuvaband aus Oslo – sichtlich überwältigt angesichts des dicht gepackten Publikums im Kölner Gloria in ihrer Eigenschaft als Support-Act für Moglis weitestgehend ausverkaufte Frühjahrs-Europa-Tournee. Im Prinzip passte das Trio-Format, in dem sich Tuva zusammen mit einem Gitarristen…
Erleuchtend „Everything’s Illuminated“ („Alles ist erleuchtet“) heißt einer der unzähligen Songs von Nerina Pallot. Zwar stammt dieser vom ungeliebten dritten Album „The Graduate“ und wurde demzufolge bei ihrem Tourauftakt in Köln nicht gespielt – allerdings hätte dieser das Motto des Abends sein können – und zwar in mehrerlei Hinsicht: Zum einen nämlich ging die Lightshow…
Größer! Besser! Ja! Ja! Ja! In gewissen Kreisen gilt der Sonic Ballroom im Kölner Stadtteil Ehrenfeld als legendär – darauf machte auch Kurt Baker aus Portland, Oregon aufmerksam, der erstmals mit seiner aktuellen, spanischen Band auf der Bühne (die eigentlich nur eine Nische neben der Bar des kneipenartigen Punk’n’Rock’n’Roll-Etablissements ist) stand. Jahrelang zog der Mann…
Lustige Melancholie Eigentlich mag Fenne Lily keine Support-Acts – zumindest dann nicht, wenn sie einfach so hinzugebucht werden. Dass sie freilich den jungen Mann, der sich da Tamu Massif (nach einem gigantischen, inaktiven, submarinen Vulkan im Pazifik) nennt, erlaubte, sie auf ihrer ersten Headlinertour mit Band als Support zu begleiten, hatte einen ganz besonderen Grund:…
Pure Freude „Konzert des Jahres“, „Das beste Nada Surf-Konzert ever!“, „Nada Surf waren großartig!“ – man kann wirklich nicht behaupten, dass die Meinungen zu diesem Konzertabend auf Facebook, Twitter und Co. weit auseinandergehen. Alles andere als helle Freude wäre aber auch keine angemessene Reaktion auf diesen sagenhaften Drei-Stunden-Marathon. Schließlich ist der Auftritt in der alten…
Größe im Kleingedruckten Nein, richtig voll werden will es im King Georg an diesem Freitagabend nicht. Das liegt allerdings nicht nur an den hochsommerlichen 30 Grad draußen, die eher zum Umtrunk in die Straßencafés der Domstadt einladen anstatt zu einem Konzertbesuch in einer schummerigen Bar, sondern auch daran, dass selbst vielen Folk-Aficionados der Name James…