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  • 10+10 mit: The Handsome Family

    Seit nunmehr auch schon wieder über 20 Jahren ziehen Brett & Rennie Sparks alias The Handsome Family unbeirrbar ihre Bahnen durch das Musikbusiness. Einen unerwarteten Popularitätsschub erlangte die Band dadurch, dass ihr Song „Far From Any Road“ als Titeltrack der Fernsehserie „True Detective“ verwendet wurde. Davon unbeeindruckt entstand ihr zehntes Album „Unseen“ nach denselben Prinzipien,…

  • Joana Serrat – Cross The Verge

    Auf ihrem dritten Album macht Joana Serrat sozusagen Nägel mit Köpfen: Sie reiste von ihrer Heimat Barcelona nach Montreal und spielte die neue Songsammlung unter der Regie von Howard Bilerman ein, der u.a. für Arcade Fire und die Barr Brothers hinter den Reglern saß. Das war sicherlich eine richtige Entscheidung, denn Bielermans No-Nonsense-Approach – der…

  • Treetop Flyers – Palomino

    „Palomino“ ist erst das zweite Album des Londoner Quintetts Treetop Flyers – aber es klingt, als wäre es das Produkt einer seit Jahrzehnten tätigen Formation. Das mag damit zusammen hängen, dass die Band eine turbulente Phase durchlebte, in der viele nahe und entfernte Freunde und Verwandte verloren gingen und das Projekt am Rande des Auseinanderbrechens…

  • Sturgill Simpson – Metamodern Sounds In Country Music

    Das Debüt-Albums des selbsternannten Erneuerers klassischer Country-Tugenden, Sturgill Simpson, ist noch nicht ganz kalt, da kommt schon das zweite. Und es ist natürlich klar, dass das mit den „Metamodernen Sounds“ im Titel purer Bullshit (wohl aber eine Referenz an Ray Charles) ist: Natürlich legt es der Mann darauf an, das, was er auf seinem Debüt…

  • Vikesh Kapoor – The Ballad Of Willy Robbins

    Wohl in jeder Generation junger Barden, die in den USA heranwächst, gibt es einen, der Woody Guthrie sein will. Vikesh Kapoor ist so einer. Bevor er nun dieses – sorgsam komponierte und bemerkenswert ausgewogene – Debütalbum zusammenstellte, übte er sein Metier auf die harte Tour und zog als Troubadour durch die Lande. In Portland ließ…

  • Sturgill Simpson – High Top Mountain

    Wenn jemand ins Studio geht, um das „reinste, kompromissloseste Hard-Country-Album der letzten 30 Jahre“ einzuspielen, dann darf davon ausgegangen werden, dass so jemand es ernst meint. Deswegen verwundert es dann auch nicht, dass das neue Werk des in Nashville ansässigen Sturgill Simpson dann auch klingt, wie ein Klassiker aus der Hochzeit des kommerziellen Nashville-Style. Das…

  • Israel Nash Gripka – Israel Nash’s Rain Plans

    Kurz gesagt hätte sich Israel Nash Gripka diese Scheibe eigentlich auch sparen können – denn er bietet hier zwar den feuchten Traum aller konservativen Americana-Freunde, denen er eine nahtlose 1:1-Emulation seines Idols Neil Young liefert – aber eben auch nicht mehr. Das klang zwar auch schon auf seinem letzten Album gelegentlich an%3B allerdings überzeugte er…

  • Willard Grant Conspiracy – Ghost Republic

    Wir wissen momentan noch nicht, was zu der langen Pause zwischen dem letzten WGC-Album „Pilgrim Road“ und dem neuen Werk geführt hat – es ist jedoch im Prinzip eine direkte Fortführung und Essenz des Weges, den Robert Fisher weiland einschlug, und der ihn fort von dem traditionellen Songwriting vergangener Tage hin zu poetischen Klangmalereien in…

  • Peter Bruntnell – Retrospective

    Wer keine „Greatest Hits“ hat und wem „Best Of“ zu nichtssagend erscheint, der wählt wohl am besten den Begriff „Retrospektive“ für eine Werksschau. So, wie der Brite Peter Bruntnell, der ausgerechnet mit dem Americana-Album „Normal For Bridgewater“ seine größte Bekanntheit erlangte (meist unter Songwriter-Kollegen). Dass der Mann weit mehr drauf hat, zeigt ergo diese Retrospektive,…

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