Es tut sich was in Münster. Denn hier sind nicht nur Muff Potter und die H-BlockX beheimatet, auch die Herren…
Es tut sich was in Münster. Denn hier sind nicht nur Muff Potter und die H-BlockX beheimatet, auch die Herren von Cuba Missouri haben hier ihre Herkunft. Und die sind derzeit mächtig beschäftigt. Nicht nur, dass sie jüngst ihr überaus tolles Album „This Year’s Lucky Charms“ veröffentlichten, sie machten auch den Support für die derzeit…
Ihre letztjährige EP „Three Tracks“ gab es nur auf Konzerten, der Homepage ihres Labels und bei ausgesuchten Mailordern zu kaufen, ihr erstes richtiges Album aber kommt ganz normal in die Geschäfte und ist eine überaus herrliche Fortsetzung des kleines Vorgängers.Cuba Missouri, im Jahre 2000 in Münster gegründet, spielen auch auf „This Year’s Lucky Charms“ (was…
Das neue Werk von Thomas Hansen alias St. Thomas hat einen wahrlich programmatischen Titel: „Children Of The New Brigade“. Das klingt zumindest mal nach Säbelrasseln und Umsturz. Wenngleich die Musik das nicht unbedingt widerspiegelt. Wie bereits auf seiner letzten Scheibe, so zeigt sich auch hier ein eher gutgelaunter St. Thomas, der seine depressive Phase definitiv…
Platte der Woche KW 32/2005 Vielleicht ist das mit den Bands, die „irgendwie“ klingen wie Radiohead so wie mit den Mücken und dem Regen – je mehr von den ersteren auftauchen, desto wahrscheinlicher wird das Erscheinen des letzteren. Bei all dem momentanen Rush an melodiegesättigtem Elektronikrock müsste es eigentlich bald ein neues Radiohead-Album geben. Zu…
An Schtimm aus Norwegen könnte man sich, wenn man möchte, durchaus schon mal die Zähne ausbeißen. Die Band nennt sich Schtimm, weil das auf unbestimmte Art „deutsch“ klingt und an das Wort „Stimmung“ erinnert, wie uns Sänger E. beim letzten Interview erklärte. Die letzte CD hieß „Plays Mrakoslav Vragosh“ und zeigte Motive aus der Sovietkultur…
Zwar treiben die geheimnisvollen Norweger, die sich Schtimm nennen, auch auf ihrer neuen, dritten CD wieder ihr konzeptionelles Schindluder mit den Erwartungshaltungen des Musikkonsumenten – doch ist alles eine Stufe harmloser als moch auf der letzten Scheibe „Plays Mrakoslav Vragosh Part 2“ (obwohl der besagte „Mrak“ in „Mraklands“ nochmals auftaucht). Die Musik allerdings bleibt hiervon…
Das hätte den Jungs wahrscheinlich niemand mehr so richtig zugetraut. Zu sehr klangen ihre letzten Alben nach Jimmy Eat World & Konsorten. Und warum sollte der geneigte Emo-Hörer eine Soulmate-Platte kaufen, wenn es Originale aus Übersee gibt. Mit „Revolving“ zeigen sich die Norddeutschen nun deutlich gereift. Und wagen den Schritt heraus aus sicheren Emo-Gefilden. Bestimmend…
Das Debüt „Fogdiver“ vom Berliner Musiker-Kollektiv The Ocean verlangt dem Hörer einiges an Aufmerksamkeit ab – und zwar ohne große Worte, denn die Musik von The Ocean kommt ohne lyrische Seelenerleichterungen aus. Insgesamt 12 Leute werkeln an den epischen, sehr komplexen, fordernden und oftmals brachialen Songstrukturen, teilweise wird wild drauflos geschrammelt, hier und da ein…
Und noch eine Band aus Norwegen, mit der keiner hat rechnen können. Schon gar nicht mit einer, deren Mitglieder sich hinter Buchstabenkürzeln verstecken, deren Scheiben seltsame Titel haben (wie z.B. „Plays Mrakoslav Vragosh“) und deren Artwork und Texte aus kryptischen Botschaften an das Unterbewusstsein zu bestehen scheinen. Musikalisch tummeln sich Schtimm auf dem düsteren, melancholisch-tragischem…