Die irischen Gebrüder Hudson begannen ihre Karriere als Straßenmusiker – was man ihrem Debütalbum „Singing For Strangers“ auch noch deutlich…
Die irischen Gebrüder Hudson begannen ihre Karriere als Straßenmusiker – was man ihrem Debütalbum „Singing For Strangers“ auch noch deutlich anhörte. Inzwischen ist aus den hemdsärmeligen Folkies von damals eine „ordentliche“ Band geworden, die es sich leisten kann, mit EPs um sich zu werfen und auch auf größeren europäischen Bühnen herumzuturnen. Das zweite Album ist…
Es gab mal Zeiten, in denen Robert Cray dafür kämpfte, innerhalb des Blues-Genres eine eigene Identität zu entwickeln und sich von den klassischen Vorbildern zu lösen, ohne auf deren Errungenschaften verzichten zu wollen. Heutzutage – so scheint es – hat er einen Zustand heiterer Gelassenheit erreicht, in dem er mit Retro-Sounds, eigenem Songmaterial, stilistischen Schlenkern…
Dass die ambitioniert strukturierte, aber hoffnungslos hinter der Zeit zurückgebliebene, organische Retro-Powerpop-Musik mit 70s-Flair, die sich Lisset Diaz und das Sweet Lizzy Project sich als Nische auserkoren haben, zwar mit jugendlicher Begeisterung aber auch mit kindlicher Naivität daher kommt, sollte man nachsehen – denn das Ensemble kommt aus Kuba – was ja nun eben weitab…
Bisher war es ja so, dass insbesondere die Studioproduktionen von Oliver und Chris Woods und ihrem Kumpel Jano Rix vor allen Dingen durch die technische Akkuratesse und die handwerklichen Fähigkeiten der drei Protagonisten zu beeindrucken wussten. Der Bauch und die Seele blieben freilich bei diesem eher technokratischen Ansätze eher auf der Strecke. Und so ist…
Ganz in der Tradition seiner verehrten US-Kollegen, bietet der Liverpooler Songschmied Robert Vincent auch auf seinem dritten Album wieder gediegenen Männerschmerz im klassischen, folkigen Americana-Setting. Dabei geht fast unter, dass Vincent dieses Album durchaus als solzialkritischen Komentar zur Lage der Nation anlegte und seine Geschichten prinzipiell (nur eben nicht musikalisch) im klassischen, britischen Working-Class-Setting anrichtet.…
Ihre Laufbahn begann die Band aus Venice, Kalifornien, als selbsternannte „Roots Dance Party Band“ mit bis zu acht Mitgliedern. Dabei ging es Zachary Lupetin und seinen Mitstreitern (allen voran Co-Vokalistin und Duettpartnerin Liz Bebee) stets darum, den musikalischen Horizont in alle möglichen Richtungen auszudehnen. Für dieses neue Album konzentrierte man sich etwa darauf, den erdigen…
Da denkt man erst: Klar, Rock N Roll, bisschen Punkrock, die üblichen Verdächten: Danko Jones, The Hives, Turbonegro. Doch dann: nö. Die X Raiders sind viel mehr, machen viel mehr. Die X Raiders sind ganz schön super!Die Band kommt aus den Niederlanden und „Weltschmerz ’89“ ist ihr zweites Album. Aufgenommen haben sie es mit Attie Bauw (Electric…
An Substanz mangelt es John Moreland ja nun wahrlich nicht. Damit ist weniger seine krankheitsbedingte Körperfülle gemeint, als vielmehr der Fundus an genau beobachteten, mit sonorer Stimme und gelassener Heiterkeit vorgetragenen Storyteller-Songs, die der Mann aus Tulsa, Oklahoma, im Laufe der Jahre angesammelt hat. Bislang beschränkte er sich darauf, sein Material im gediegenen Folk- oder…
Gegründet in Paderborn, heute verstreut in Dresden und Köln lebend, heute eine unglaublich aufregende, unglaublich tolle Hardcore-Band mit einem aufregendem, tollen neuen Album am Start. Kurz: Giver.Mit Einflüssen aus New York und den üblichen Verdächtigen, mit Momenten mit Metal und Moderne gehen sie unglaublich wütend bis wuchtig an die Sache, kraftvoll, aggressiv, schön nach Vorne…