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  • Kaiser Chiefs – The Future Is Medieval

    Zugegeben, es ist einfach, ein Album von Fans zusammenstellen zu lassen und dann darauf zu hoffen, dass all jene, die fleißig gevotet haben, das Ding auch kaufen. Die Kaiser Chiefs haben genau das gemacht: Anfang Juni gab es plötzlich 20 neue Songs auf der Bandhomepage, von denen man zehn zu seinem „ganz persönlichen“ Kaiser Chiefs-Album…

  • Clare Maguire – Light After Dark

    Es ist schade, dass Clare Maguire die Chance nicht genutzt hat. Rein subjektiv betrachtet natürlich. Denn die 23-jährige Britin hat eine so tolle Stimme und könnte mit dieser eine ganz Große werden. Aber leider macht sie viel zu wenig aus ihrer Gabe und singt hier lieber durchschnittliche Pop-Liedchen, die man nicht braucht. Weil man die…

  • Bright Eyes – One For You, One For Me – oder die Einheit des Seins

    Wenn ein Künstler nichts mehr zu sagen hat, ist das meist ein Anzeichen für das Ende seines Schaffens. Obwohl Conor Oberst als Kopf von Bright Eyes bereits auf eine Karriere von mehr als fünfzehn Jahren zurückblicken kann, scheint er noch meilenweit davon entfernt zu sein, an diesen Punkt zu gelangen. Das Gegenteil ist der Fall,…

  • Bright Eyes – The People’s Key

    Platte der Woche KW 06/2011 Nach dem bemerkenswert zugänglichen, folkigen Vorgängeralbum „Cassadaga“ war die Spannung groß, was Conor Oberst als nächstes machen würde. Zunächst mal Pause. Das neue Werk brauchte fast vier Jahre, um zur Reife zu gelangen. Und es ist dementsprechend ambitioniert geraten. Oberst beschränkte sich hier auf seine Kernmannschaft – Mike Mogis und…

  • White Lies – Ritual

    „Ritual“, das zweite Album der White Lies, ist ein wahrer Schnellschuss geworden. Kaum war die Mammut-Tour nach dem Erstlingswerk beendet, verschanzte sich das englische Trio auch schon wieder hinter den Studiotüren und nahm unter strengem Blick von Alan Moulder eine Reihe von Songs auf, deren Inhalte einige Querverweise auf die unterschiedlichsten Riten liefern. Spezifischer wollten…

  • Duffy – Endlessly

    Der Grund, warum Duffys Debütalbum so gut funktionierte, war der, dass – anders als bei vielen anderen britischen Fräuleinwunders – nicht ein hochbezahltes Team die Musik und das Image der Waliserin streamlinte und markttechnisch optimierte, sondern dass ein Mann – in dem Fall Bernard Butler – die Sache in die Hand nahm. Ergo ist es…

  • Bryan Adams – Bare Bones

    Er ist ein netter Kerl, das steht außer Frage. Und er ist auch für den ein oder anderen Klassiker verantwortlich. Aber ist er auch wirklich aufregend? Nötig? Gut? Nein, irgendwie ist Bryan Adams all das so überhaupt nicht. Und trotzdem macht „Bare Bones“ Spaß. Das Album ist sogar richtig schön. Weil der Kanadier hier nicht…

  • Elton John / Leon Russell – The Union

    Der eine: Popstar. Sir. Große Nummer. Elton John. Der andere: Pianist. Songwriter. Nicht ganz so groß, aber ein Vorbild von John. Leon Russell. Gemeinsam haben sie ein Album gemacht, auf dem neben den beiden unter anderem auch noch Neil Young, Brian Wilson, Jim Keltner, Booker T., Grace Jones, Paul McCartney, Stevie Nicks und Tata Vega…

  • Klaxons – Surfing The Void

    Mit einem Debütalbum mutmaßlicher Vorreiter eines Trends zu sein, kann einem bereits beim nächsten Album mehrere Hürden in den Weg stellen. Klaxons überwanden diese aber mit einem Sprung, der sie nach einem Produzenten-Fehlstart zu Ross Robinson und damit auch wieder auf die sichere Seite führte. Auf „Surfing The Void“ klebt die Band nicht unnötig an…

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