Platte der Woche KW 29/2007 Sollte Josh Rouse jemals ein Boxset all seiner Alben veröffentlichen, dann sollte es unbedingt „The…
Platte der Woche KW 29/2007 Sollte Josh Rouse jemals ein Boxset all seiner Alben veröffentlichen, dann sollte es unbedingt „The Soundtrack Of My Life“ heißen. Dass Musiker mit ihren Platten schlicht und ergreifend ihr Leben vertonen, ist natürlich nicht neu, aber dass sich die Albumtitel wie Überschriften zu Tagebucheinträgen lesen, ist dennoch ungewöhnlich. 2005 verabschiedete…
Tuomo Prättälä ist Songwriter, Sänger, Produzent und Multiinstrumentalist in Personalunion. Der Finne kommt ursprünglich vom Jazz, hat aber auch ein Faible für flockigen Pop-Funk und Soul – etwa in der Gemengelage von G. Love oder Jamiroquai. Und so groovt diese seine Solo-Debüt-CD denn auch munter vor sich hin, lässt dabei kein Klischee aus – vom…
Mit seinem Solo-Debüt gelingt dem ehemaligen Drive By Trucker so etwas wie die ideale Scheibe für einen Kaffeeklatsch von Americana-Freunden. Mit sicherer Hand bedient er alle Klischees, die Freunde der Gattung entspannt mit dem Fuß wippen lassen, regt sich aber niemals so auf, dass etwa die Kaffeetasse dabei überschwappte. Stilistisch wesentlich offener, als dies bei…
They Fade In Silence – das waren vier Düsseldorfer, die 80er, nordenglisch geprägter melancholisch-lakonischer Gitarrensound, viel Potential und letzten Endes auch viele enttäuschte Hoffnungen. Die EP „Frozen Dreams“ 1986 und das Album „Traveller What Have You Seen?“ ein Jahr später sollten eigentlich nur der Auftakt zu einer großen Karriere sein. Doch die Band brach auseinander,…
Kurz gesagt: Für diese Scheibe hätte Buffalo Tom weder aufgelöst noch reformiert werden müssen. Es ist im besten Sinne eine ganz normale Buffalo Tom-Scheibe geworden. Das Album schließt eigentlich sogar nahtlos an das letzte Solo-Werk von Bill Janovitz, „Fireworks On TV“ (das ja seinerseits wieder klang wie ein typisches BT-Werk) – nur mit dem Unterschied,…
Vor zwei Jahren konnten uns Darkest Hour mit ihrem Album „Undoing Ruin“ und ihrer wunderbaren Kombination aus Death-Metal und Hardcore begeistern, ohne ins eh schon überlaufende Metalcore-Lager überzulaufen. Mit „Deliver Us“ ist der Band nun ein ähnlich großes Werk gelungen, das dem Vorgänger musikalisch nicht unähnlich ist, durch geringe, aber trotzdem markante Verfeinerungen jedoch alles…
Blicken wir zwei Jahre zurück. Silverstein präsentierten uns mit „Discovering The Waterfront“ ein wahnsinnig gutes Album und manch einer sah in ihnen schon die kommenden Superstars. Doch zu denen wurden My Chemical Romance oder Fall Out Boy, um Silverstein dagegen wurde es etwas ruhiger.Mit „Arrivals & Departures“ gibt es nun endlich neues Material der Victory-Jungs…
Die Tasche, dass dieses Album von Sal Villanueva produziert wurde, steigert natürlich die Vorfreude auf „The Very Air We Breathe“. Schließlich hat der gute Mann doch zuletzt mit Bands wie Thursday oder Taking Back Sunday gearbeitet. Nun hat er sicher auch für Driver Side Impact all seine Kompetenz in die Waagschaale gelegt – wirklich gebracht…
„Macht doch mal gemütlich!“, möchte man den Jungs von Ruiner zurufen. Aber sie hören nicht auf einen. Sie prügeln ihre zwölf Songs in gerade mal etwas mehr als 21 Minuten herunter und hinterlassen erschöpfte Hörer mit brennenden Ohren und offenen Mündern. Denn diese Platte ist ein Hardcore-Kracher aller erster Güte.Die Baltimore-Band schafft das nicht unbedingt…