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  • Mister And Mississippi – Mirage

    Dass sich Mister And Mississippi auf ihrem dritten Album komplett neu erfinden (wie es in der Bio heißt), ist vielleicht ein wenig übertrieben, denn mit ihrem gefälligen Singer-Songwriter-Pop hatte sich das Quartett aus Utrecht ja zunächst mal gar nicht mal besonders auffällig positioniert. Etwas Besonderes erfunden hatten Maxime Barlag und ihre Mannen somit ja nun…

  • My Bubba – Big Bad Good

    „Big Bad Good“ ist das dritte Album von My Larsdotter und Bubba Tomasdottir aus Island und hier haben die Damen es geschafft – mit Unterstützung des Indie-Folk-Spezialisten Shazad Ismally als Produzent -, ausgerechnet in Brooklyn eine bemerkenswert eigenständige Synthese aus typisch isländischer Klangkleckserei und Folklore und US-amerikanisch inspirierten Americana-Rudimenten zu kreieren. Interessanterweise kommen dann noch…

  • Mister And Mississippi – We Only Part To Meet Again

    Maxime Barlag und ihre drei Kollegen können sich wahrlich nicht beklagen: Mit ihrem pflegeleichten, oft akustisch orientierten, gerne von Americana-Themen inspirierten Folkpop liefen die Holländer erfolgstechnisch scheinbar offene Türen ein und können sich heutzutage einer stetig wachsenden, treuen Anhängerschaft erfreuen. Woran das eigentlich liegt, ist auch diesem zweiten Album nicht wirklich zu entnehmen.Hier entwickelt sich…

  • John Coffey – The Great News

    Tritt Arsch. Ach was. Dieses Album tritt so was von Arsch! Zweieinhalb Jahre nach „Bright Companions“ schmeißen die niederländischen Schweinerocker das nächste Album in den Ring. Und wie damals begnügen sie sich auch heute nicht mit einer Richtung. Wobei es überwiegend in Richtung Smoke Blow, Hives und Danko Jones. geht. Rock N Roll eben, dreckig,…

  • Revere – My Mirror / Your Target

    Irgendwie schafft es das englische Artrock-Kollektiv Revere die Zeiten miteinander zu verquicken. Während es auf dem neuen Album nach wie vor musikalisch retromäßig aussieht, wurde dieses – wie heutzutage immer öfter üblich – mit Crowdfunding finanziert. Sowas geht natürlich nur, wenn man sich durch Live-Präsenz ein gewisses Standing aufgebaut hat, und das haben Revere durchaus.…

  • Ziggy Marley – Fly Rasta

    Es ist keine Überraschung, dass Ziggy Marley ein Reggae-Album gemacht hat. Es beginnt nur überraschend. Denn „I Don’t Wanna Live On Mars“ kommt rockig, funky, wild und fast ein bisschen laut. Ehe Ziggy in den Marley-Modus schaltet und die guten Zeiten einleitet.Und das ist gut und das macht das Album gut. Weil es so bis…

  • Ed Kowalczyk – The Flood And The Mercy

    Ein wenig seltsam ist es ja schon, dass (neben Rachael Yamagata) ausgerechnet Peter Buck und Scott McCaughey auf dem neuen Solo-Album von Ed Kowalczyk ein Gastspiel geben, denn gemeinhin galten Kowalczyk und seine Jungs von der Mutterband Live – hauptsächlich wegen der stimmlichen Ähnlichkeit von ihm mit Michael Stipe – lange Zeit als so eine…

  • Interpol – Turn On The Bright Lights (Tenth Anniversary Edition)

    Die Solo-CD „Banks“ des Interpol-Frontmannes Paul Banks ist veröffentlichungstechnisch noch warm, da kommt – wahrscheinlich für all jene, die aufgrund dieser Scheibe neugierig auf seine Mutterband geworden sind – das Debüt-Album von Interpol aus dem Jahre 2002 als Re-Issue daher. Und insbesondere der Vergleich dieses Frühwerkes (das aber tatsächlich wohlvorbereitet war, als es eingespielt wurde)…

  • Martha Wainwright – Come Home To Mama

    Bereits als Martha Wainwright ihre Piaf-Hommage „Sans fusils, ni souliers“ vorstellte, kündigte sie an, dass es da demnächst eine längere Auszeit wegen einer Babypause geben würde. Diese ist nun vorbei und insofern ist der Titel des neuen Albums der Kanadierin nicht einfach nur eine Textzeile aus einem der neuen Songs, sondern auch ein programmatischer Titel:…

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