Man soll ja nicht immer in der Vergangenheit wühlen, an früher denken, früher war nicht alles besser. Die Goo Goo…
Man soll ja nicht immer in der Vergangenheit wühlen, an früher denken, früher war nicht alles besser. Die Goo Goo Dolls? Aber schon. Viel besser. Stichwort: „A Boy Named Goo“. Kurz danach kam diese furchtbare „Iris“ und früher war vorbei. Sehr wahrscheinlich endgültig und ziemlich sicher sehr traurig.20 Jahre ist das nun her, jetzt kommt…
Immer mal anders. Und nur nicht wiederholen. Dachte sich Chrissie Hynde und spielt nach Rock N Roll mit The Pretenders und, Zitat Gaesteliste.de, „lupenreinen Pop-Songs“ auf ihren ersten Solo-Album „Stockholm“, nun: Jazz. Dub. Eingejazztes Zeug, fremde Songs.„Valve Bone Woe“, ihr zweites Solo-Album nach 2014, ist ein Cover-Album, Hynde spielt hier Songs von Brian Wilson, Frank Sinatra, John Coltrane oder…
Noch bei den Gesprächen zu Madeline Junos letzter Scheibe „DNA“ zeigte sich die Gute hin und her gerissen zwischen ihren Singer/Swongwriter-Roots, die sie auf ihren beiden ersten LPs mit englischsprachigen Songs erkundete und der damals gerade gewonnenen Zuversicht, mit deutschsprachigen Popsongs neues musikalisches Terrain erkunden zu können. Spätestens mit diesem Album ist die Richtung klar…
Sicherlich ist der Piano-Pop nicht gerade eines der angesagtesten, hipsten Genres unserer Tage. Und vielleicht ist es gerade deswegen interessant, dass sich Emma Frank – auf ihre Weise – mit Hingabe diesem Thema widmet. Wohlgemerkt geht es hier nicht darum, Jazz und Folk zusammenzuführen, sondern um das Erzählen von Geschichten – darunter eigene, fremde (Wilcos…
Und weiter geht die muntere Label-Reise. Nach Rise Records, Epitaph und Warner Records sind Sleeping With Sirens nun bei Sumerian Records, Heimat von Bones UK, Between The Burried And Me, Jonathan Davis von Korn oder auch The Dillinger Escape Plan, gelandet. Nun, so spannend und aufregend wie die genannten Label-Mates sind die Orlando-Screamos nicht. Durchaus…
Hunter Hayes ist ein in den USA immens erfolgreicher, in unseren Breiten aus nachvollziehbaren Gründen hingegen vollkommen unbekannter Songwriter und Multiinstrumentalist aus der Nashviller Country-Szene. Hayes begann bereits als Kind Songs zu schreiben und zu veröffentlichen, so dass er bereits mehrere Scheiben independet auf dem Buckel hatte, als 2011 sein offizielles, selbst betiteltes Major-Debüt erschien.…
Platte der Woche KW 33/2019 Als Lina Maly vor zwei Jahren veröffentlichungstechnisch aus dem musikalischen Ei schlüpfte, hatte sie vor allen Dingen den Überraschungseffekt noch auf ihrer Seite, denn ihr Debüt-Album „Nur zu Besuch“ gehört sicherlich zu den schönsten, poetischsten, interessantesten und bezogen auf Linas damals noch jugendliches Alter wohl auch reifsten Songwriter-Pop-Scheiben der Gegenwart.…
Probleme wie Slipknot haben andere Bands auch. Der Fluch des ersten Albums, der ersten Alben. Wenn man direkt am Anfang Großartiges, Neues oder gar Einzigartiges schaffte. Und von da an jeder ausschließlich weitere Meisterwerke erwartet. Die wie immer klingen. Aber doch anders. Tja. Pech.„We Are Not Your Kind“ ist das sechste Album von Slipknot, das…
Platte der Woche KW 31/2019 Schon auf ihrem Debütalbum „Pretty Picture, Dirty Brush“ deuteten Haley Grant und Kaylee Jasperson alias The Harmaleighs an, dass es ihnen nicht genügen würde, den mit Gitarre/Banjo und Bass relativ übersichtlich arrangierten Folkpop, der ihre Anfangstage auszeichnete, weiterhin genrekonform auszuformulieren. Auf dem neuen Album „She Won’t Make Sense“ geben sie…