Im ersten Moment mag man vielleicht denken: Ja, tut das denn Not, dass jetzt auch noch deutsche Bands auf den…
Im ersten Moment mag man vielleicht denken: Ja, tut das denn Not, dass jetzt auch noch deutsche Bands auf den Zug aufspringen, mit dem Combos wie Interpol, The Faint oder Radio 4 seit einiger Zeit erfolgreich durch wavige Untiefen der späten 70er und frühen 80er fahren, und dafür auch noch allerorten Anerkennung erfahren? Schaut man…
Eigentlich wollten die zwei Schweden – normalerweise in der etwas heftigeren Abteilung zu Gange – gar keine Platte zusammen machen, sondern nur ein paar Songs ihrer Lieblingskünstler mal in völlig anderem Gewand spielen – reduziert auf eine Stimme und Piano. Doch nachdem das Album „Together In The Darkness“ letztes Jahr ausgezeichnete Kritiken bekam und die…
In den 60ern hätte man die Musik der Burning Brides vermutlich „Heavy Rock“ geschimpft, heutzutage dürfte „Stoner Rock“ die Vokabel sein, die einem im Zusammenhang mit dem Trio aus Philadelphia am häufigsten begegnet. Der Sound auf ihrem Debütalbum ist reich an Zitaten, die allerdings so sorgsam ausgewählt sind, dass man den Amerikanern keinesfalls böse ist.…
Hall & Oates gelten – wie der Sticker auf der Scheibe besagt – als erfolgreichstes Duo in der Rock-Geschichte. Was natürlich Quatsch ist, denn Hall & Oates machten und machen angesoulten Pop. Das passte – versehen mit ein wenig Funk – ganz hervorragend in die 80er (obwohl die beiden bereits in den 70ern erste Meriten…
Der Titel ist Programm: Genau 20 Songs haben den Weg auf diese Singles/EP-Kollektion gefunden. Dies sind im einzelnen vier Singles, zwei EPs und deren B-Seiten, alles zwischen 1994-1996 veröffentlicht, als die Gorky’s noch auf dem Ankst-Label gastierten. Das wird garantiert diejenigen erfreuen, die es bisher verpasst hatten, sich mit diesen Scheiben einzudecken. Und überhaupt kann…
Persönlicher Serviervorschlag: Paul Gilberts „Burning Organ“ laut aufgerissen im CD-Man, über die CeBIT-Messe spazierend: Kommt infernalisch, hebt garantiert umgehend die Stimmung und tut sogar messegeplagten Füßen gut. Der gefeierte Gitarrist von u.a. (ehedem) Mr. Big und (noch aktuell) Racer X macht auf seinem neuesten Soloalbum genau das, was ihm und seinen Fans wohl am meisten…
Platte der Woche KW 13/2003 Dass John Doe so eine Art Hansdampf in allen Gassen ist, wissen nur die, die die Credits von CDs und Filmen aufmerksam studieren (zuletzt spielte er unterschwellig aber überzeugend in „The Good Girl“ mit Jennifer Aniston). Der Mann, der seine Karriere als Bassist der mittlerweile legendären L.A.-Combo „X“ begann, streut…
Informationen sucht man auf dieser Platte vergeblich. Neben dem Namen des Protagonisten und den Songtiteln ist der Barcode bereits das aufschlussreichste Element des Artworks. Das geht aber schon in Ordnung, schließlich bedarf Robin Guthrie als Kopf der legendären Cocteau Twins eigentlich keiner Vorstellung mehr, und außerdem passt die karge Informationslage des Covers ausgezeichnet zur Musik.…
Jetzt, wo es die Throwing Muses doch wieder gibt, hätte es ja wahrlich keinen Sinn gemacht, wenn Kristin Hersh eine Solo-Scheibe in der Art ihrer letzten Alben produziert hätte, die dann zur Not auch als Band-Projekt funktioniert hätte. Insofern ist es also folgerichtig, dass sich dieses Solo-Werk stark von der gleichzeitig erscheinenden Muses-Scheibe abhebt. Noch…