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  • Rachel Z Trio – Moon At The Window

    Mit diesen Aufnahmen könnten selbst Nicht-Jazz-Freunde glücklich werden, so z.B. die zu Recht riesige Fangemeinde von Joni Mitchell. Rachel Z fing mit 15 an, Joni-Songs (und solche von Steely Dan, schon das Gör hatte echt Geschmack) zu covern, wurde klassisch ausgebildete Pianistin und näherte sich schließlich über Herbie Hancock auch Wayne Shorter. Sie gründete das…

  • Morphine – The Best Of Morphine

    Eine Band wie Morphine wird es nie wieder geben. Das darf man ganz unbefangen behaupten, denn zu einzigartig war die Kombination aus zweisaitigem Bass, Saxophon und Drums, als dass man so etwas ungestraft kopieren dürfte. Und so wird diese Scheibe dann das offizielle Vermächtnis dieser Band bleiben, deren Frontmann, Mark Sandmann, 1999 an einem Herzinfarkt…

  • Styx – Cyclorama

    Das ist aber wirklich mal eine astreine Scheißplatte! Da wird in der Info die Notwendigkeit herbeigequasselt, ausgerechnet eine der grauenhaftesten Auswüchse der 70s wiederzubeleben, gerade so, als habe jemand darauf gewartet. Von neuen Ideen und einer frischen Attitüde ist da die Rede. Alles Humbug! Die üblichen Überlebenden und deren Hired Hands machen munter da weiter,…

  • Easyworld – This Is Where I Stand

    Erst zwei Jahre spielen Dav Ford, Glenn Hooper und Jo Taylor zusammen. Die Band nennt sich Easyworld und hat es geschafft, ohne Plattenvertrag eine durchweg erfolgreiche Single aufzunehmen. Danach kam ein Mini-Album beim hippen englischen Indie-Label Fierce Panda. Die Weichen waren demnach gestellt. Nun liegt also das Debütalbum mit dem programatischen Titel „This Is Where…

  • Clearlake – Experimentelle Unfälle

    Vier Herren aus Brighton schicken sich an, sich in den vorderen Rängen der Hitliste für „Songs mit Gefühl, Pop-Appeal und interessanten Texten“ festzusetzen, nicht zuletzt wegens des neuen Outputs mit dem Namen „Cedars“. Konnten Clearlake mit dem Vorgänger-Album „Lido“ schon vielerorts Beachtung und Abfeierung einheimsen, sollte mit dem aktuellen Longplayer alles noch ein Stück größer…

  • The Cable Car Theory – Fables And Fictions Of The Human Condition

    Die CD ist durchgelaufen. Jetzt herrscht Stille. Zufriedene Stille. Begeistert und beeindruckt hockt man schweigend und sich nicht bewegend vor der Anlage, lässt die Klänge nachhaltig auf sich wirken und überlegt, was man da denn wohl gerade genießen durfte. Man drückt noch einmal die Play-Taste und nach sechs Songs und 14 Minuten und 42 Sekunden…

  • Sally Crewe & The Sudden Moves – Drive It Like You Stole It

    Der Titel dieser Scheibe ist Programm: Die Engländerin Sally Crewe fabrizierte mit ihren Mitstreitern – 2/3 der US-Band Spoon – einen Tonträger, auf dem es in jeder Beziehung um das schnelle Bewegen geht – sei es von Autos (gestohlen oder nicht) oder aber von Beziehungen oder aber von Rhythmen. Denn das, was Sally & Co.…

  • The Break – The Break

    „Die ist ganz okay!“ Gewöhnlich gibt es wohl kaum etwas Schlimmeres, als eine Platte als „ganz okay“ zu bezeichnen. Das heißt in den meisten Fällen langweilig, öde und austauschbar. Nun, diese Platte ist „ganz okay“. Zwar nicht unbedingt langweilig oder öde, aber doch recht austauschbar und wirklich unspektakulär. Nett eben. Und ganz okay. Fans von…

  • King Crimson – The Power To Believe

    Ab und zu – so Robert Fripp – könnten King Crimson auch mal einen zärtlichen musikalischen Liebesbrief schreiben – nur müsse man sich auch danach fühlen. Wonach er sich bei dieser Scheibe gefühlt haben mag, wagt man indes besser nicht zu fragen. Tiefschwarz und mit unglaublicher Konsequenz und Dynamik wird einem hier eine 40 minutenlange…

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