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  • Underworld – A Hundred Days Off

    Es gab eine Zeit, da waren Underworld der Mittelpunkt der Erde. Nicht nur, aber vor allem wegen „Born Slippy“. Und das war gleich in doppelter Hinsicht eine feine Sache: Zum einen rissen sie mit einem einzigen Track bzw. Charterfolg eine ganze Reihe musikalischer Mauern ein, zum anderen haben sich die Briten, das bewies bereits das…

  • James Yorkston And The Athletes – Moving Up Country

    Hach! Das ist wieder mal eine dieser schönen, sperrigen, spröden aber auch herzenswarmen „Neo-Folk“ -Scheiben mit Effét, die man aus dem Hause Domino gelegentlich vorgesetzt bekommt. Ohne Aufsehen zu erregen, bohren sich die zurückhaltend arrangierten, halbakustischen Songs von James Yorkston und seinen Athleten ins Gemüt und setzen sich dort fest. Ähnlich wie Will Oldham und…

  • Byrne – Slowly And Gloriously

    Das kleine, aber feine englische Label Rocket Girl rät dem geneigten Hörer dieses Tonträgers: Um zu erahnen, was sich hinter der Musik des englischen Quartetts um Patrick Byrne verbirgt, sollte man sich vorstellen, The Velvet Underground hätten sich über die „Lost Tapes“ des „Weißen Albums“ der Beatles hergemacht. Popmusik alter Schule mit einem Faible für’s…

  • Aimee Mann – Lost In Space

    Platte der Woche KW 37/2002 Nachdem Aimee Mann – über den Soundtrack „Magnolia“ – nun doch plötzlich so berühmt geworden ist, wie es dem Status ihrer Songs schon seit langem gebührt hätte, wirft sie auch regelmäßig neue Alben auf den Markt. Auf ihrer insgesamt vierten Solo-CD gibt es dabei – zum Glück – wenig Neues.…

  • Steve Sylvester – Humanomalies

    Grusel meets Metal: Herauskommt… ein neues Werk von Steve Sylvester. Produziert von Neil Kernon (Queensryche, Dokken u.a.) ist ein Werk entstanden, das zwar einsam minimale Aussicht auf Chartspositionen hat, von Freunden härterer und skurilerer Genres aber durchaus einmal angetestet werden könnte. Übrigens: Eine Vorliebe für Gruselfilme der C-Kategorie zu haben, ist vielleicht keine unbedingte Voraussetzung…

  • Mark Rae – Rae Road

    Spätestens seit dem schönen Album „Hinterland“ von Aim dürfte das britische Grand-Central-Label nicht mehr nur echten Insidern ein Begriff sein. Der Labelboss selbst ist ebenfalls kein Unbekannter, denn Mark Rae ist für gewöhnlich als eine Hälfte des Northern-Soul-Duos Rae & Christian unterwegs. Und damit ist schon einmal klar: „Rae Road“ ist ein Album der gehobenen…

  • Nightmares On Wax – Mind Elevation

    Platte der Woche KW 36/2002 Das neue Album von George Evelyn alias Nightmares On Wax schließt fast nahtlos an das 1999er Meisterwerk „Carboot Soul“ an. Wie schon vor drei Jahren greift der Mann aus Leeds nämlich auch auf „Mind Elevation“ vor allem auf Live-Instrumentation, langsam groovende Beats und samtweiche Soul-Vocals zurück. Auf dieser Platte gelingt…

  • Spoon – Kill The Moonlight

    Das Spoon mal klingen würden wie eine britische Pop-Band hätte sich wahrscheinlich nicht mal Britt Daniel, Kopf und musikalischer Direktor des texanischen Haufens träumen lassen, als er und seine beiden damaligen Kumpels, von denen heute nur noch Jim Eno dabei ist, Mitte der 90er ansetzten, die Welt mit kurzen und knappen Grunge-Songs zu beglücken. Kurz…

  • Max Tundra – Mastered By Guy At The Exchange

    Durchgeknallt?! Wir bitten darum! Zwei Jahre nach seinem Debüt „Some Best Friend You Turned Out To Be“ liefert Ben Jacobs a.k.a. Max Tundra mit „Mastered By Guy At The Exchange“ ein weiteres skurriles Album ab, das beim noch unerfahrenen Hörer anfangs höchstwahrscheinlich bloß entsetztes Stirnrunzeln oder fragende Blicke hervorrufen wird. Es wirkt tatsächlich so, als…

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