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  • Cornelius – Point

    Ein Album, das verwirrt, aber wahrscheinlich ist das ja genau das, was der Japaner Keigo Oyamada alias Cornelius erreichen will. Immerhin hat er sich ja noch nie groß um Genregrenzen gekümmert, und „Point“ beweist, daß er dies auch im neuen Jahrtausend nicht tun will. „Point“ setzt da an, wo „Fantasma“, die Platte, die Keigo endgültig…

  • Brian Wilson – Live At The Roxy Theatre

    „Brian Wilson goes back to the roots“ ware man fast geneigt zu sagen, wenn der große Meister diese jemals verlassen hätte. Das Roxy liegt auf dem Sunset Strip, dort wo die Beach Boys ’63 zum ersten Mal von sich reden machten. Natürlich ist eine Brian Wilson-Live-Scheibe wie selbstverständlich zunächst und vor allem mal eine Beach…

  • July Skies – Dreaming Of Spires

    Eigentlich ist Anthony Harding Mitglied und Co-Produzent der Electronica-Experten Avrocar, aber auch mit dieser Ein-Mann-Soloshow, entstanden zwischen 1999 und 2001, weiß der Brite voll zu überzeugen. Weil er seine Songs nur mit geschickt geschichteten Gitarren, vereinzelten Keyboard-Tupfern und seiner sanften, stets traurigen Stimme instrumentiert, ist zwischen den einzelnen Noten viel Platz für große Emotionen, deren…

  • Coldharbourstores – More Than The Other

    In ihrer Heimat hat man die vier Briten schon in die Nähe von Künstlern wie Nick Drake, den Cocteau Twins, Felt oder Angelo Badalamenti gerückt, obwohl sicherlich auch die balladesken Momente von Mojave 3 und ganz besonders die grandiosen frühen Werke von Damon & Naomi als Vergleiche herhalten dürfen. Inzwischen verstärkt um einen Schlagzeuger, klingt…

  • Retsin – Moon Money Moon

    Veröffentlicht wird dieses Minialbum auf dem spanischen Indie Acuarela, aber die Platte wäre definitiv auch bei Calvin Johnsons K Records oder vielleicht sogar bei Kill Rock Stars sehr gut aufgehoben. Ähnlich wie die dort beheimateten Softies machen auch Cynthia Nelson und Tara Jane O’Neil moderne Folk-Musik mit viel Understatement, der man aber trotzdem noch eine…

  • Compilation – Acuarela Songs

    Das kleine, aber feine spanische Label hat uns in den letzten sieben Jahren schon tolle Abseits-Pop-Platten von Bands wie Bis, Hefner, Vitesse, Retsin oder Chris Brokaw (Come, Codeine) näher gebracht. Nun erscheint mit diesem doppelten Silberling (zum Preis von einem!) ein außergewöhnliches Projekt. Passend zum Labelnamen beschäftigen sich 32 Bands mit dem Thema „Wasserfarben“. Dabei…

  • Vitesse – What Can Not Be But Is

    Das Duo Vitesse aus Chicago beweist, daß das 80er-Jahre-Revival auch seine guten Seiten haben kann. Während sich die meisten anderen Bands auf die schlimmsten Synthi-Sounds, ach so hippe Frisuren und einen ausgeprägten Hang zum Kitsch stürzen, haben Hewson Chen und Joshua Chen geschickt die wirklich innovativen Elemente des 80s-Sounds für ihr drittes Album herausgefiltert und…

  • Marky Ramone And The Speedkings – No If’s, And’s Or But’s!

    Marky Ramone hat ein ganz großes Problem: Seinen Nachnamen! Denn wäre er nicht Mitglied der wohl unbestritten größten, besten und einflußreichsten Punkband aller Zeiten gewesen, würden nicht so viele Musikliebhaber der Platte von vornherein keine Chance geben. Ein weiteres Handicap ist seine nicht gerade überragende Intruders-Phase. Aber der Drummer überrascht. Denn „No If’s, And’s Or…

  • Into Eternity – Metal-Chartbreakers: Mit Engelsstimmen und Todesgrunzen

    Into Eternity sind anders: Der Metal-Act aus Kanada mischt unerschrocken Progressive Rock à la Fates Warning mit Death Metal-Elementen, die recht schwedisch daherkommen, macht diese Mixtur mit einem bei harter Musik nahezu unerhört kunstvollem Satzgesang mal so eben unverwechselbar und stellt sich dann noch rückhaltlos den Fragen von Gaesteliste.de. Sänger und Gitarrist Tim Roth plauderte…

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