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  • Woodbine – Best Before End

    Zunächst scheint es so, als wolle das Trio aus Lancashire dort fortfahren, wo sie vor fünf Jahren mit ihrem Debütalbum begannen. Das neue Album fängt mit einer tastenden Folk-Ballade an, zu der die ätherische Stimme von Susan Dillane ein alternatives Liebeslied dahinhaucht scheint. Doch dann folgt eher Eigenartiges: Ein von Gitarrist Graeme Swindon vorgetragener, seltsam…

  • The Zinedines – Take Me Take Me

    Vielleicht kennen Sie das ja aus eigener Erfahrung. Ein älterer WG-Mitbewohner versucht, Sie von den Vorzügen der frühen Siebziger zu überzeugen. Aus dem Zimmer schallen psychedelische Sounds a la Pink Floyd, manchmal eine Prise Birds und auch Jimi Hendrix lässt gelegentlich von sich hören. Auch betäubender Rauch lässt sich erschnuppern. Leiht man sich nun noch…

  • The Karelia – Divorce At High Noon

    Wer gedacht hatte, dass schräger Art-Rock erst mit Franz Ferdinand auf den Weg kam, der darf sich mit dieser Veröffentlichung eines besseren belehren lassen. Zugegeben, erfolgreich war die Scheibe „Divorce At High Noon“ von The Karelia im Jahre 1997 nicht gerade. Schräg und vielleicht wegweisend aber allemal. Knappe acht Jahre später veröffentlicht Roadrunner Records das…

  • The Concretes – The Concretes

    Mädels-Bands gibt’s in Skandinavien ja so einige. Aber keine wie die Concretes aus Stockholm. Das ursprünglich aus einem Freundinnen-Trio hervorgegangene Musikanten-Kommune umfasst heute bis zu 12 Mitglieder (davon mindestens acht feste) und hört sich demzufolge auch eher an wie ein Rock-Orchester. Mit Pauken und Trompeten (genauer gesagt: Mit Bläsern und Streichern) blasen The Concretes ihren…

  • Spitalfield – Stop Doing Bad Things

    Der Vorgänger „Remember Right Now“ war mies und langweilig und wurde hier auch dementsprechend verrissen. Das neue Spitalfield-Album ist immer noch nicht richtig gut, aber schon nicht mehr mies. Irgendwo dazwischen.Immer noch Emo, immer noch ohne eigene Identität, aber mit dem besseren Händchen für Songs, Melodien und Stimmungen. So das Fazit der Scheibe. Denn einige…

  • Society 1 – The Sounds That Ends Creation

    Als wir Society 1 anlässlich ihrer letzten Scheibe zum Interview trafen, schwafelte Frontman Matt Zane eine Menge Müll. Er sprach von seiner Welt verändernden Mission, seinen obskuren Vorstellungen und dunklen Fantasien und wurde seinem Ruf als durchgeknallter Berufs-Pychopath vollends gerecht. Dazu hielt Basser Sin das ganze Gespräch auch noch mit seiner Videokamera fest und schnell…

  • Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion – Exploration

    Nicht dass das wirklich jemand von ihnen verlangte: Aber würden sich Victoria Williams und Mark Olson mal ein wenig konzentrieren und zusammennehmen, dann klängen sie in etwa so wie Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion (im richtigen Leben auch ein Paar). Was dann auch keine besonders große Überraschung ist, denn hier spielen im Prinzip die…

  • Ocean Colour Scene – A Hyperactive Workout For The Flying Squad

    Bereits zu Beginn ihrer Karriere, etwa zu jener Zeit, als Simon Fowler und Steve Cradock in den Dunstkreis von Paul Weller drifteten, hatten die Jungs aus Mosley beschlossen, die beste Band der Welt zu sein. Und eine beste Band der Welt kann sich ja per Definition nicht wirklich weiter entwickeln – statt Fortbewegung gab’s bei…

  • Monade – A Few Steps More

    Zu behaupten, diese Projekt-Scheibe von Laetitia Sadier klänge einfach wie Stereolab Light auf französisch, würde die Sache unnötig simplifizieren. Und das wäre Laetitia sicherlich nicht recht – gab sie sich doch offensichtlich große Mühe, dieses Werk (trotz unerbittlicher Motorik) so komplex wie möglich zu gestalten. Das fängt an bei der Art, möglichst unwahrscheinliche (und manchmal…

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