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  • Robert Gomez – Brand New Towns

    Robert Gomez kommt aus dem kleinen Studenten-Kaff Denton im hintersten Texas. Dass provinzielle Herkunft im Popbusiness kein Nachteil sein muss, weiß man spätestens seit Conor Oberst und seiner Saddle Creek-Clique. Genau da würde sich auch Robert Gomez gut machen. Die Platte beginnt zwar mit der Single „Closer Still“, ein gutes Stück abgehangener Wüstenrock, findet dann…

  • Hot Club De Paris – Drop It ‚Till It Pops

    Man kennt das ja – wenn sich der Promoapparat erstmal in Bewegung gesetzt hat, gibt es manchmal kein Halten mehr. So geschehen bei Hot Club De Paris. Schon Ende letzten Jahres in diversen Blogs hoch gehandelt, wird uns die Band aus Liverpool nun als die erste Sensation des jungen Jahres angepriesen. Vorsicht ist also geboten.…

  • Plus/Minus – Let’s Build A Fire

    James Baluyt ist der Gitarrist der New Yorker Indie-Band Versus – und als solches offensichtlich nicht ganz ausgelastet. Als er nach Musikern suchte, die seine überzähligen Ideen umsetzen könnten, traf er schnell auf seine Versus Kollegen. Was lag also näher, als die zusätzlichen Tracks als „Neben-Projekt“ unter dem Namen Plus/Minus einzuspielen? Das Ganze entwickelte –…

  • Goldrush – The Heart Is The Place

    Als Goldrush aus Oxford ihr Debüt-Album „Ozona“ veröffentlichten, war noch nicht so recht klar, wohin die Herren um den charismatischen Songwriter Robin Bennett eigentlich wollten. Denn die Stücke schienen zerfasert und stilistisch beinahe richtungslos. Das änderte sich erst, als die Band begann, unermüdlich zu touren. Im Live-Kontext griff plötzlich ein Zahnrädchen ins andere und –…

  • Lassard – Making Out On Satelites

    Man muss keinen Punkrock spielen, um Punkrock zu sein. Lassard sind musikalisch weit von den drei Akkorden entfernt, sind aber eindeutig dieser Gattung zugehörig. Sie veröffentlichen ihre neue Platte „Making Out On Satelites“ nämlich nicht nur im Eigenvertrieb, sie machen daraus auch noch eine aufklappbare Doppel-Scheibe mit selbst geklebten Vinyl-Aufdrucken. DIY in Reinkultur.Neun Songs verteilen…

  • Carla Bruni – No Promises

    Mit ihrem Debüt-Album sorgte Model turned Actress turned Singer „Quelqu’un m’a dit“ Carla Bruni in ihrem Heimatland Frankreich für eine kleine Sensation – und auch für die Wiederbelebung des brachliegenden klassischen akustischen Chanson. Zusammen mit Julien Clerc schrieb sie des Weiteren sechs Stücke für dessen Album „Si j’étais elle“, die ebenfalls der Tradition verpflichtet waren.…

  • Orange Blossom Special 10 – It’s Your Universe

    An dieser Stelle noch etwas zum Orange Blossom Special (OBS) sagen zu wollen, bedeutete ja in etwa Eulen nach Beverungen zu tragen. Diese Doppel-DVD ist nun der Beweis dafür, dass alles im Prinzip tatsächlich so stattgefunden hat, wie an dieser Stelle regelmäßig kolportiert wurde. Außerdem ist es natürlich das ultimative Erinnerungsstück (und somit ein Must-Have)…

  • Ad Vanderveen – Cloud Of Unknowing

    Auf seiner letzten CD, „Fields Of Plenty“, schien sich der knorrige Holländer Ad Vanderveen mit Gewalt von seinem Image als Neil Young-Clone loszureißen – einfach, indem er sein ganzes Material in einem akustischen Umfeld darbot. Das schien zu funktionieren, denn nicht nur gelangen Vanderveen einige der schönsten Stücke seiner Laufbahn, sondern auch die am wenigsten…

  • Amé Toki – No Maps For These Territories

    Dass das Projekt von Sabine Meyerwiel und Christoph Selbach internationalen Anspruch hat, steht außer Zweifel. Der Name ist dem Japanischen entlehnt und könnte z.B. „Regenstunde“ bedeuten (die asiatischen Preußen sind ja für ihre Ambivalenz bekannt). Gesungen wird in Englisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch, Französisch und eben (fake)-Japanisch – wenn auch nur der Reimerei wegen. Musikalisch passiert…

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