Manchmal ist mehr eben doch mehr! John Rooney, der Mastermind der Aussi-Band The Lonely Hearts, beschloss bei einem Arbeitsbesuch in Kanada, ein Follow-Up zu dem Projektalbum Coronet Blue einzuspielen, das 1999 die erste Veröffentlichung auf dem Laughing Outlaw-Label war. Im Laufe der Zeit migrierte er dabei südwärts, bis er im Studio des Produzenten Mitch Easter eine illustre Runde versammelte, zu der neben Easter auch Don Dixon, Ian MacLagan und Simon Kirke – der Drummer von Free und Bad Company – gehörte. Das Ergebnis dieser internationalen Supergroup liegt nun – von Easter in langwieriger Kleinarbeit zum reich orchestrierten Edel-Pop-Album verziert – als „Welcome To The Arms Of Forever“ vor. Und was soll man sagen: Crowded House eat your heart out! Unter der Regie von Rooney gelangen dermaßen viele infektiös-melodiöse Gitarrenpop-Hits mit Ohrwurm-Charakter, dass es eine reine Freude ist. Ohne wirklich irgendetwas Neues in die Welt zu setzen, machte Rooney in Bezug auf Songwriting, Arrangements, Performance und Casting einfach alles richtig. Ohne irgendwelche Ausfälle und auf sympathisch altbackene Art entstand somit ein regelrechter Klassiker des Genres. Punkt.
„Welcome To The Arms Of Forever“ von Coronet Blue erscheint auf Laughing Outlaw/Broken Silence.




