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  • Dear And The Headlights – Small Steps, Heavy Hooves

    Im Grunde genommen machen Dear And The Headlights nichts falsch. Aber vielleicht ist es gerade dieser Konformismus, der sich durch ihr Debütalbum „Small Steps, Heavy Hooves“ zieht, der diese Platte dann eben doch nicht wirklich interessant macht. Es scheint, als wollten die fünf Herren aus Phoenix, Arizona, jedem gefallen und packen eine bunte Tüte voll…

  • Dälek – Abandoned Language

    HipHop ist mehr als dicke Karren, dicke Ketten und dicke Titten und HipHop ist mehr als P. Diddy und Konsorten. HipHop kann auch nachdenklich, düster, deftig und dabei mitreißend und aufregend sein. Dälek machen exakt solchen und fallen damit nicht nur äußerst positiv aus der Reihe, sondern dürften auch erklärten Nicht-Rappern gefallen. Und das nicht…

  • Hella – There’s No 666 In Outer Space

    Mathrock. Progrock. Das sind schlimme Wörter. Und gerade diese fallen mir zu allererst ein, wenn ich die neue Platte „There’s No 666 In Outer Space“ von Hella höre. Und das ist traurig. Bitte, ich möchte wieder an abgefahrenen Experimentalrock denken, an ausufernde Verrücktheiten, an verworrene Fantasterei. Wie sonst immer, wenn man sich mit größtem Vergnügen…

  • Justice – Escapades

    Auch wenn sie erst seit ein paar Jahren dabei sind, genießen die belgischen Justice schon einen ausgezeichneten Ruf in der europäischen Hardcore-Szene und haben sich auch in den USA schon einen Namen gemacht. Ob sie mit „Escapades“ nun die nächste Stufe erklimmen können, wird die Zeit zeigen, einfach dürften sie es aber nicht haben. Denn…

  • Louise Attaque – À plus tard crocodile

    „See You Later, Alligator“ ist das Album Nummer drei, das die Franzosen von Louise Attaque nach einer kreativen Auszeit von fünf Jahren herausbringen. Dass diese Scheibe in Frankreich ein Riesenerfolg wurde, verwundert dabei nicht wirklich. „Crocodile“ ist nämlich ein Musterbeispiel dafür, was man – ohne die nationale Identität zu verleugnen – auch heutzutage noch in…

  • Rock Kills Kid – Are You Nervous?

    Man könnte es sich mit dieser Platte ganz leicht machen. Zu offensichtlich wildert das kalifornische Quintett Rock Kills Kid (selten blöder Name übrigens) in den 80ern und hat so das Zeug, als überseeischer Abklatsch des üblichen Brit-Hypes zu enden. Genau wie diese, servieren uns Jeff Tucker und seine Jungs prägnante Basslinien, die natürlich an New…

  • Sloan – Never Hear The End Of It

    Sloan dürfen das. 30 Songs auf einer Platte. Ihrer achten Platte wohlgemerkt. So eine Offensive kann bei manchen Bands ganz schnell nach hinten losgehen. Aber nicht bei diesen vier Kanadiern. Denn ihre Alben zeichnen sich seit ihrem Debüt „Smeared“ vor fast 15 Jahren durch eine Konstante aus: Zuverlässigkeit. Und zwar in dem Sinne, dass man…

  • Washington – Astral Sky

    Kaum jemand konnte wohl aufgrund des Washington-Debüt-Albums „A New Order Rising“ nachvollziehen, warum Glitterhouse A&R Manager Rembert Stiewe ausgerechnet die Rentenversicherung seines Chefs, CEO Reinhard Holstein, gesehen haben wollte, als er die Norweger bei einem Live-Konzert entdeckte. Erst bei ihren Auftritten – z.B. auf dem letztjährigen OBS – erschloss sich nämlich die ehrliche Begeisterung der…

  • Keshav, Sænder – 08.03.2007 – Köln, Stereo Wonderland

    Kaminfeuermusik Dass wir es an diesem Abend im gut gefüllten Stereo Wonderland mit viel Understatement zu tun bekommen würden, ließ bereits die Art der Ankündigung der beiden Liveacts erahnen: „Keshav und Holger – Gemeinsames Konzert der Sänger von Timid Tiger und Pale“. Nicht mehr, aber ganz sicher auch nicht weniger. Letzterer musste zwar leider kurzfristig…

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