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  • Cat Power, Appaloosa – 04.06.2008 – Köln, Live Music Hall

    Vollkommen herzlos? Etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung des Cover-Albums „Jukebox“ fand Chan Marshall auch den Weg in unsere Breiten. (Die Stippvisite in Heidelberg im letzten Jahr wollen wir jetzt mal außen vorlassen.) Zwischenzeitlich erschien „My Blueberry Nights“, der Wong Kar Wai Film, in dem sie (aufgrund des Regisseurs Faible für ihre Musik) ihr Schauspiel-Debüt…

  • Bad Religion, Steriogram – 03.06.2008 – Hamburg, Docks / Molotow

    Doppelt hält besser… „Das hier ist keine Bad Religion-Show, die findet ein paar Meter weiter statt“, lachten die Flatliners an diesem Dienstagabend im Molotow, nachdem sie die ersten Töne des BR-Krachers „American Jesus“ anstimmten. Warum? In Hamburg war der Punkrock eingefallen. Neben den Kanadiern waren eben auch die kalifornischen Urgesteine im wenige Augenblicke entfernten Docks…

  • Bob Mould – 03.06.2008 – Köln, Luxor

    Der Klassiker Wer Bob Mould bereits 2005 in gleicher Location erlebt hat, dürfte festgestellt haben, dass sich eigentlich so gut wie gar nichts verändert hat – Style und Aussehen („very American“ – kurze Hose, T-Shirt), Auftritt / Performance (keine Ansagen, stattdessen wird – wie schon zu Hüsker Dü-Zeiten – das Set Song für Song durchgeprügelt),…

  • Mofa – 31.05.2008 – Essen, Grend / 01.06.2008 Oberhausen, Druckluft

    The Band formerly known as Se Sichelzecken Nein, dass Se Sichelzecken ihren alten Namen abgelegt haben und sich nun Mofa nennen, können wir nicht gut finden. (Damit sind wir übrigens nicht allein: Bei MySpace gibt es inzwischen eine Seite namens Deine Stimme gegen Mofa.) Weil Se Sichelzecken aber eine unserer heimlichen Lieblingsbands der letzten Monate…

  • Opeth – Watershed

    Platte der Woche KW 22/2008 Das schlicht beste Opeth-Opus seit „Deliverance“ – zumindest für Endesunterzeichneten, der letztgenanntes Album unter seine zehn „Platten für die Insel“ zählt und hätschelt. Woran kann’s liegen? Zum einen haben Opeth ja acht, hoppla, jetzt neun Alben lang ja ohnehin stets nur Spitzenware unters stets wachsende Anhängervolk gebracht. Zum anderen drängt…

  • Martha Wainwright – I Know You’re Married But I’ve Got Feelings Too

    Bei einem Interview erwähnte Martha Wainwright einmal, dass sie es als Schwäche ansehe, nicht in der Lage zu sein, einfache Popsongs schreiben zu können. Wenn man sich dieses zweite Werk der Schwester des Rufus anhört, dann kann man diese Schwäche eigentlich nur als Stärke interpretieren. Denn Martha gelingt es hier, durchaus anspruchsvolle, komplexe Kleinkunstwerke zu…

  • Morten Harket – Letters From Egypt

    Man kennt und liebt Morten Harket als Stimme und Gesicht von A-Ha. Doch die älteren unter uns wissen, dass der Norweger vor 13 Jahren schon mal solo unterwegs war. „Wild Seed“ hieß sein Debüt damals und hätten sich die eigentlich aufgelösten A-Ha 1999 nicht wieder vereint, wäre ein zweites Album schon lange fertig. Doch es…

  • Foxboro Hot Tubs – Stop Drop And Roll!!!

    Die Idee schien witzig, doch am Durchhaltevermögen und der Konsequenz muss noch gearbeitet werden. Denn kaum tauchten die Foxboro Hot Tubs und die damit verbundenen Gerüchte und Diskussionen auf, ob es sich nun um Green Day handeln würde oder nicht, wurde das Rätsel schon gelöst und alle wusste ganz offiziell: Ja, das hier ist eine…

  • September Malevolence – After This Darkness, There’s A Next

    Auf ihrem zweiten Album machen September Malevolence aus Schweden ihrem Namen und ihren Songtiteln auch programmatisch alle Ehre. Es gibt melancholischen, teilweise düstere, auf jeden Fall aber schwermütige Shoegazer Psychedelia mit verhallten Kling-Klang-Gitarrenwänden und komplexen Songstrukturen (die noch ein wenig an die Post-Rock-Anfänge der Band erinnern) und nachdenkliche, sozialkritische und gar politische Texte. Martin Lundmark,…

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