Nun ist die Gute mehr oder minder beim Blues angekommen. Das ist zwar ein wenig polemisch zu verstehen, aber nachdem…
Nun ist die Gute mehr oder minder beim Blues angekommen. Das ist zwar ein wenig polemisch zu verstehen, aber nachdem Lucinda Williams bereits auf der letzten Tour ganze Zugaben-Blöcke mit alten Blues-Covern belegte, gibt es nun auf der neuen Scheibe mehr als den einen oder anderen Track mit der berühmten blauen Note. Kurz gesagt: Das…
Diese Vertonung eines „Liebesmärchens“ von Hermann Hesse (günstig als Insel-TB zu haben) war für die süddeutsche Artrock-Band in etwa das, was „Lady Fantasy“ für die größeren Brüder von Camel war – das Epos, der anspruchsvolle Longtrack. Jetzt erscheint „Piktors Verwandlungen“ als Wiederveröffentlichung mit überarbeitetem Artwork sowie vielen neuen Fotos im hübschen Booklet. Eine limitierte Auflage…
Victoria Yeulet und Benjaim Prosser haben den Blues. Allerdings eine ganz spezielle Art von Blues – die trotz gewisser Indie- und Depri-Affinitäten irgendwo näher dran ist an dem, was die Altvorderen leisteten, als an dem, was heutzutage als Blues durchgeht. Aber der Reihe nach: Das Duo verzichtet auf eine Band und arbeitet mit minimalen Mitteln.…
Die Get Up Kids gibt es wieder, Taking Back Sunday machen wohl auch was Neues und Panic At The Disco, Simple Plan oder der Motion City Soundtrack sind ebenso noch irgendwie da. Wer braucht da als noch Driver Side Impact? Im Grunde niemand! Denn auf ihrem Zweitling gibt es emoesken, von vorne bis hinten Radio-tauglichen…
ESP hat hier nichts mit übernatürlicher Wahrnehmung zu tun, sondern ist das Kürzel für (Tim) Easton, (Leeroy) Stagger und (Evan) Phillips. Ihres Zeichens sind das alles gestandene Songwriter der eher traditionellen Americana-Ausprägung. Hier haben sie sich – mitten im Winter in einer Hütte in Alaska – zusammengefunden und frönen ihrer Vorliebe für simplen Folk-Pop mit…
Die Schwedin mit dem finnischen Namen legt mit „Silence Is Wild“ bereits ihr drittes Album vor. Wird also langsam Zeit, dass man das auch hierzulande mal wahrnimmt. Denn es gibt vieles, was für Frida spricht. Grundsätzlich hat die Piano spielende Songwriterin schon irgendwo den skandinavischen Blues. Doch angesichts der Tatsache, dass sie auf der neuen…
Zum Glück macht Fuzzman – bis auf ganz wenige, nickelige Kleinigkeiten – seinem Namen eben KEINE Ehre. Ganz im Gegenteil: Herwig Zamernik (Naked Lunch) macht schlicht und ergreifend grandiosen, schrägen Indie-Pop – und zwar höchst originellen. Denn anstatt dem üblichen Schrammelrock zu verfallen, hantiert er mit geschickt verbogenen Keyboards, Blaskapellen, Samples und beinahe psychedelisch verfremdeten…
Dieser Mitschnitt eines Konzertes vom Oktober 2006 hinterlässt gemischte Gefühle. Zum einen nervt die Tonspur des uns vorliegenden DVD-Exemplars auf ansonsten unverdächtiger Hardware mit harten Aussetzern alle paar Sekunden. Mag dies noch ein Einzelfall sein, so dürfte die ärmliche Ausstattung des Mediums (100 Minuten stumpf abgefilmtes Konzert, keinerlei Bonus) sowie die wenig intuitive „Menü“-Führung allen…
Von der Disposition her ist Jane Monheit die heißblütigste der amerkianischen Jazz-Chanteusen – jedenfalls im Vergleich mit ihrer direkten Konkurrentin, der leicht unterkühlten Diana Krall. Während allerdings letztere – sicherlich nicht zuletzt beeinflusst von ihrem Gatten Elvis Costello – hin und wieder auch musikalisch experimentiert, bleibt Jane Monheit nach wie vor lieber bei klassischen Verhaltensmustern.…