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  • Jolie Holland – The Living And The Dead

    Die appalachische Billie Holiday, wie sie in Fachkreisen nicht ganz ohne Grund genannt wird, stellt sich auf dem neuen Album musikalisch in weiten Teilen neu auf. Appalachisch ist hier nur noch der klagende Grundton des Vortrages und gewisse, zumeist jedoch recht bluesig gehaltene Folknummern. Der Rest geht in eine andere Richtung: So meint der geneigte…

  • Jud Newcomb – Ride The High Country

    Schuster bleib bei deinen Leisten! Diesen Spruch hat sich Schrotti Newcomb wohl anlässlich seines dritten Solo-Werks zur Brust genommen und bietet soliden Austin-Roots-Rock mit nur gelegentlichen Folk- oder Country-Anleihen und praktisch keinem Pop. Das soll aber nicht heißen, dass das Ganze schwer zugänglich ist. Der Mann, der bei uns zuletzt als Resentment bekannt wurde, hat…

  • Linkin Park – Road To Revolution – Live At Milton Keynes

    Es ist – na ja – noch gar nicht so lange her. Auf und vor Konzerten wurden einem Tapes (!) von einer Band in die Hand gedrückt, die Linkin Park hieß und die man bei uns noch überhaupt nicht kannte. Ein enthaltener Song hieß „One Step Closer“ – und war eine Macht. Er war hoch…

  • Michael Weston King – Crawling Through The USA

    Zur Zeit ist Michael Weston King damit beschäftigt, sein kommendes Album durch den Vertrieb von Anleihen zu finanzieren. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, gibt es zur Überbrückung nun ein Live-Album, das Michael auf einer Tour in den USA einspielte. Dass Michael in den USA herumreist, macht musikalisch durchaus Sinn, denn der für seine…

  • No Fun At All – Low Rider

    Da vergehen lange Winterabende wie im (Tief-)Fluge: Neues Futter von Göteborgs berühmtesten Punk-Spaßbremsen. Und wie das mit Nomen est omen eben manchmal so ist: „Low Rider“ bringt volle Ausschläge auf dem Cool-O-Meter. Es beschwört bei den Schreiberkollegen eine Vergleichsinflation (Ramones, Bad Religion). Und es rockt einfach ohne Ende.Der tiefergelegte Tonträger ist die erste Veröffentlichung auf…

  • Superleutnant – Schöner als die Weisheit

    Um es mal ganz knapp vorweg zu nehmen: Die Berliner Combo Superleutnant bietet auf ihrem zweiten Album „Schöner als die Weisheit“ zweifellos schönen, zuweilen recht tanzbaren Indie-Pop mit trashiger Note. Hier wird weder das Rad neu erfunden, noch entdeckt man eine relevante Fortentwicklung zum Erstling „Gib Her“. Das mag in diesem Falle nicht grundsätzlich schlecht…

  • Swell – South Of The Rain And Snow

    Es gab einmal Zeiten, da wurden Swell aus San Francisco als klassische Indie-Hoffnung gefeiert. Doch die Band um Songwriter / Sänger David Freel bot wohl zuviel Konsequenz und hatte wohl zuviel Sitzfleisch, um sich in Indie-Kreisen wirklich etablieren zu können. Was blieb, ist eine kleine, aber eingefleischte Fan-Gemeinde, eine Reihe guter Scheiben mit intelligent gemachtem,…

  • The Killers – Day & Age

    Groß war er, der Aufschrei, als die Vorab-Single „Human“ die Radiostationen, Clubs und Charts eroberte. „Ausverkauf!“, „Pop!“ und „Kitsch!“ wurde dem Quartett aus Las Vegas vorgeworfen. Ausgerechnet jener Band, der seit ihrer Indie-Rock-Perlen wie „Mr. Brightside“, „Somebody Told Me“ oder „When Your Were Young“ ganze Scharen von Fans zu Füßen lagen – genau diese Band…

  • The Smiths – The Sound Of The Smiths

    Wir wollen hier nicht von Weihnachten reden. Oder nach anderen Gründen für eine weitere Best Of-Compilation von The Smiths. Fakt ist, dass die Platte da ist und dass sie einiges zu bieten hat. Zwei Versionen zum Beispiel. Auf der regulären Standard-CD sind 21 Singles der britischen Urgesteine, die für „The Sound Of The Smiths“ neu…

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