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  • Kleinstadthelden – Resignation und Aufstehen

    Mit der eigenen Herkunft im Bandnamen zu kokettieren, ist einerseits niedlich, birgt aber auch so manche Gefahr, denn allzu leicht könnten weniger wohlwollende Rezensenten das Album in die peinliche Schublade „Provinzrock“ packen und das wärs dann. Die Kleinstadthelden kommen aus Osterholz-Scharmbeck und durften im Vorprogramm von Nena und New Model Army bereits den Duft der…

  • Michael Kiske – Past in Different Ways

    Der junge Michael Kiske wurde durch seine Beiträge zu Helloweens „Keeper“-Alben und allem was folgte zu so etwas wie der ewigen Messlatte dafür, wie Gesang im Power Metal eben auch sein kann: Atemberaubend intensiv, einfühlsam, variabel, gelegentlich mühelos erscheinend, aber doch dabei fast immer schockierend virtuos. Diese Latte hängt bis zum heutigen Tag (wenn es…

  • Mourning Beloveth – A Disease For The Ages

    Hurra, die Verzweiflung ist gerettet: Unsere DoomGothDeath-Iren sind immer noch ein Garant für prächtige Gefühlsbad-Zurichtungen. Ohne Firlefanz, Engelsgefiepe, Keyboard-Käse, rhythmische Komplexitätsreiterei etc. machen die fünf von der Emerald Isle ihr Ding. Und lassen sich Zeit dafür. Immer noch erinnern sie den Rezensenten teils heftig an die heute wohl weitgehend vergessenen Dark. Weiterhin beeindruckt die Konsequenz,…

  • Plemo And Rampue – Love Hate Peace Fuck

    Was für eine fette Platte! Das Hamburger Duo Plemo And Rampue bringt uns mit ihrem „Love Hate Peace Fuck“-Album zum Tanzen, Lachen, Mitsingen und beschert uns einfach eine wundervolle Zeit. Musikalisch geht es grob in die Richtung von Bands wie Digitalism oder auch Tante Renate und DJ Koze, gleichzeitig aber haben auch Kraftwerk, die Neue…

  • Rogue Wave – Asleep At Heaven’s Gate

    Als wir seinerzeit Zach Rouges Hausgemachtes Solo-Debüt „Out Of The Shadow“ in die Finger bekamen, waren wir entzückt. Großartige Songs, erfrischend verpackt in einer rockigen Mixtur aus erwachsenem Westküsten-Pop mit jeder Menge folkiger Einflüsse. Großartig! Auch das Folgealbum „Descended Like Vultures“, das Rouge Wave als Band im Studio zeigt, konnte wirklich überzeugen. Der Wechsel zu…

  • Sa Dingding – Alive

    Es gibt ja wahrlich nicht so viele Scheiben, die im internationalen Vergleich wirklich neu und originell erscheinen. Dieses ist mal so eine. Hauptsächlich liegt das daran, dass die Protagonistin – Sa Dingding – einem Kulturkreis entstammt, der für unsere Hörgewohnheiten noch überraschende Klangwelten bereithält. Sa Dingding stammt aus China und bietet auf ihrer Debütscheibe einen…

  • Sebadoh – Bubble And Scrape

    Sebadoh war der Archetypus der LoFi Band der 90er Jahre. Und Sebadoh habe sich wiedervereinigt. Zur Tour gibt es eine Neuveröffentlichung des legendären Albums, die von Bonusmaterial nur so überquillt. 15 bisher unveröffentlichte Demos und „Studioaufnahmen“ also nicht nur für den Neueinsteiger eine attraktive Packung per se.Lou Barlow hatte die Formation Ende der 80er gegründet…

  • The High Hats – Too Much Is Never Enough

    Gute Laune. Mehr ist nicht zu sagen. The High Hats verbreiten exakt diese und das von vorne bis hinten. Das Zauberwort heißt Poppunk, das Geheimnis sind die Beach Boys. Wie eine dreckige Version der Surfer-Ikonen nämlich klingen die vier Schweden. Zuckersüße Melodien werden auf flotte, simple Riffs gelegt und dazu herrlich entspannt über „Fun In…

  • Muff Potter, Walter Schreifels – 08.05.2008 – Hamburg, Uebel & Gefährlich

    Genug ist genug? Muff Potter feiern Geburtstag und laden dafür zur Party in den Bunker auf den Hamburger Kiez. Doch kaum einer geht hin. Tatsächlich, das Uebel & Gefährlich war mit etwas gutem Willen zur Hälfte gefüllt. Die Ursachen sind schnell zu finden. Das Wetter ist schlicht großartig und die Hanseaten nutzen die seltene Gelegenheit…

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