Sind wir doch mal ehrlich. Soul kann manchmal ganz schön übel klingen. Schnell wird es schmalzig, belanglos, öde. Doch Soul kann auch einfach derbe gut sein. Aufregend und mitreißend, spannend und spitze. Dinner At The Thompson’s bewegen sich irgendwo dazwischen. Und sind dabei gar keine reine Soulband.
Für ihr neues Album hat sich das französisch-amerikanische Duo mal wieder Rapper, Sänger und reichlich Musiker ins Studio geholt und mit ihnen alles verwurstet, was ihnen so über den Weg lief. „Ob HipHop, Jazz, Funk oder Breakbeat – in unseren Songs werfen wir alles in einen Topf, rühren noch mal anständig um, und dann kann man genießen. Von den 60er Jahren bis heute findet man allerlei musikalische Einflüsse auf unseren Platten. Und genau das macht uns aus.“ Sagen sie. Wir stimmen zu. Finden wir gut und manches muss man mögen. „Different Beings“ mit Lee Fields zum Beispiel, den Rap-Track „Rice ‚N‘ Beans“ oder das niedlich-groovige „How Can I“. Das sind einfach starke Sachen für den Club – und den Morgen danach.
„Off The Grid“ von Dinner At The Thompson’s erscheint auf Earth At Work/Rough Trade.




