Die Kanadierin Sara Johnston begann als Grümdungsmitglied von Bran Van 3000, arbeitete als Produzentin für andere Künstler und tourte zuletzt…
Die Kanadierin Sara Johnston begann als Grümdungsmitglied von Bran Van 3000, arbeitete als Produzentin für andere Künstler und tourte zuletzt als Support von Heather Nova durch unsere Lande. Kann man wissen, muss man aber nicht, denn auf ihren Solo-Arbeiten, so auch diesem neuen Album, beschreitet Sara ziemlich geradlinig und konsequent ihren eigenen Weg. Es gibt…
Lasst uns mal tanzen. Dafür brauchen wir: Tanzmusik. Aber bitte nicht so alberne Sachen, kein stumpfes Zeug. Sondern Songs mit Stil, mit echter, mit großer Klasse. Klar, Beats braucht es. Es muss dampfen, stampfen, den Arsch zum Wackeln bringen. Aber gleichzeitig braucht es auch Soul. Nun aber bloß nicht so einen kitschigen Soul, keinen weichgespülten…
Kaum ist mit „Andromeda Awaiting“ (Rezension auf Gaesteliste.de) die letzte Trilogie abgeschlossen, schon gibt es neues, märchenhaftes Futter für Melodiehungrige, Träumer und alle Fans des Multi-Instrumentalisten, Komponisten und Toningenieur (Studio Zollhaus) Fredy Schnyder. Wer hier auch ein wenig an Tolkien und L.o.t.R. denken muss, liegt gar nicht einmal völlig falsch. Denn der Künstler versteht das…
Das Album ist nicht neu, kommt aber nun neu raus. Erstmals erblickte „The Age Of Golden Lies“ bereits im Herbst 2010 das Licht der Welt. Ob es die digitale Widerveröffentlichung das Ganze aber nun besser macht? Nein. Und ja. Denn während die Lieder auf der einen Seite erstmal so bleiben, gibt es als Download-Bonus auch…
Das kommt dabei heraus, wenn man keine konzeptionelle Vision hat: Die Band um Marc Hofschröer hat weder mit Sport noch mit England und schon gar nichts mit Tennis oder Wimbledon zu tun. Es gibt einfach intelligent gemachte Rockmusik, die allerdings einen großen Namen verträgt. Im Prinzip beackert das Quartett das Gebiet des Prog-Rock. Anders als…
Was lange währt, wird endlich orange. Und völlig anders. Mit dem letzten hierorts vorliegenden Album „Existence“ (2005) hat die aktuelle Zitrusfrucht jedenfalls erfreulich wenig zu tun. Tatsächlich gehen die eigenen Assoziationen ganz subjektiv mehr in Richtung Led Zeppelin (jedenfalls deren „Kashmir“-Streicher, vgl. „Toy“), Beardfish, Muppets Show Band, Doors („Not Enough Fingers“), frühe Pain Of Salvation…
Mal wieder so ein typischer Fall von schade. Von ätsch. Denn da liest man vorab, was die Band sagt und denkt sich, dass das gut klingt, und freut sich und dann? Leider nein. Reingefallen. Death By Chocolate-Sänger und Gitarrist Mathias Schenk nämlich sagt: „Wir haben mit Klassikern von Elvis und Chuck Berry begonnen. Little Richards…
MeloDeath der Güteklasse 1, Made in Westfalia: Das sympathische (Vgl. Link zur „Preproduction“) Völkchen war offensichtlich bislang vom Erfolg nicht direkt verwöhnt, aber dieses Jahr wird alles besser. Die Jungs supporten Napalm Death auf ihrer soeben anlaufenden Deutschlandtour. Und dass das kein selbstmörderisches Unterfangen ist, belegt „N.O.A.H.“ mit jedem Track: Mit einem dienlichen, aber knappen…
Tenhi did pay the ferryman, obviously. Mit Rückfahrticket. Denn Thema ihrer aktuellen Veröffentlichung sind „Saivo“, die unter Seen angenommenen Totenwelten in der Kultur der finnischen Samen. Daher wohl arbeitet das Artwork des mit 30-seitigem Beibuch inklusive zahlreicher gemalter Bilder und aller Texte wirklich verschwenderisch ausgestatteten Albums so stark und effektvoll mit dem Motiv des gespiegelten…