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  • Ólafur Arnalds – Living Room Songs

    Ólafur Arnalds ist ein begnadeter Isländischer Melancholiker. Bis dahin ist das noch keine Leistung, denn irgendwo sind alle Isländer begnadete Melancholiker. Arnalds hat die Sache allerdings zu einer ästhetisch hochwertigen Kunstform erhoben, die er auf jeder Veröffentlichung sorgsam pflegt und ausweitet. So auch hier. Die hier versammelten „Living Room Songs“ entstanden im Rahmen eines Projektes,…

  • Bill Wells – Lemondale

    Ein wenig seltsam war der Schotte Bill Wells immer schon. Seine neue CD bestätigt diesen Trend: „Lemondale“ ist der Name einer japanischen Soap-Opera – von der Wells allerdings nur geträumt hat. Dafür ging er allerdings relativ konkret an die Sache ran: Das Album wurde an nur einem Tag in einem Tokyoter Studio aufgenommen. Mit Japan…

  • US-Rails – Southern Canon

    Die letzte „Blue Rose Supergroup“ bietet auch auf dem zweiten Album die gewohnte Kost aus Songwriter-orientierten Balladen und groovenden Rocknummern mit einer gewissen Prise Soul. Wie auch auf dem Debüt schleicht sich hier der Eindruck ein, dass die Songs ein wenig abwechslungsreicher aufbereitet werden, als auf der Bühne – was Vor- und Nachteile bietet. Insgesamt…

  • Terri Tarantula – Night Of The Leapist

    Terri Tarantula ist der Künstlername der Walkabouts-Drummerin Terri Moeller. Nachdem das mit Ehemann Paul Austin (seit Kurzem auch vollberufliches Walkabouts-Mitglied) betriebene Projekt Transmissionary Six zunächst mal auf Eis liegt, entschloss sich Terri diese zweite Scheibe unter eigener Regie einzuspielen. Und zwar großteils alleine: Mit minimalen Mitteln – Keyboards, ein wenig Elektronik, angedeutete Percussion und Gesang…

  • Oliveray – Wonders

    Die Label-Kollegen Nils Frahm und Peter Broderick sind Oliveray. Man muss dazu freilich wissen, dass Nils und Peter mit zweitem Namen je Oliver und Ray heißen. Wie fast nicht anders zu erwarten, ist das gemeinsame Debüt in etwa die Schnittmenge dessen, was die beiden Minimalisten alleine auch auf die Beine stellen würden. Es gibt also…

  • Phil Vetter – Karate

    Auf seinem neuen Album hat der Münchener Abenteuermusikant Phil Vetter – unterstützt von dem argentinischen Produzenten Francisco Perez Mazon – so gut wie alles selber gemacht. Und das ist gut so, denn das angenehm unberechenbar daherlavierende Opus kennt kein Pardon, keine Grenzen, keine Dünkel: Anything goes. So kann nur eine Scheibe von jemandem klingen, der…

  • Cosmo Jarvis – Is The World Strange Or Am I Strange?

    Die Frage, die Cosmo Jarvis im Titel seiner zweiten CD stellt, beantwortet er nicht wirklich schlüssig. Ein wenig seltsam ist der Mann freilich schon: Er arbeitet nicht nur als Songwriter, sondern auch als Schauspieler, Komponist, Produzent und Heimfrickler mit multiinstrumentalen Neigungen. Die Songs dieses bemerkenswert vielseitigen Pop-Albums (von dem jetzt bereits ein Director’s Cut geplant…

  • This Love Is Deadly – This Love Is Deadly

    Deutschland, deine Labels. Was gibt es da doch für Perlen. Wir müssen hier nicht alle aufzählen, sicher ist nur, dass Nois-O-Lution in der Reihe der guten ganz weit oben steht. Da ist es keine ganz große Überraschung, dass auch die neueste Veröffentlichung der Berliner Indie-Institution in die gut sortierte Sammlung gehört.Hinter This Love Is Deadly…

  • My Darling Clementine – How Do You Plead?

    Michael Weston King ist ja so etwas wie der Don Quijote der Folk-Musik: Unermüdlich kämpft er gegen die Windmühlen der Moderne und präsentiert sich als aufrechter Verfechter der wahren Tugenden. Sein letztes Werk „I Didn’t Raise My Boy To Be A Soldier“ etwa war eine Scheibe mit lupenreinen Protestsongs auf der Linie seines großen Idols…

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