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  • Hey Rosetta! – Seeds

    Es ist jetzt nicht ganz überraschend, dass Hey Rosetta! aus Kanada kommen UND angefolkten, verspielten, manchmal leicht melancholischen, häufig aber auch regelrecht bombastischen (!) Indierock spielen. Von der Sorte gibt es ja nun einige und viele davon sind richtig stark, richtig schön. Eine von ihnen: Hey Rosetta!Drei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlicht der Sechser gleich…

  • I See Hawks In L.A. – New Kind Of Lonely

    Paul Lacques, Mitbegründer und Gitarrist der kalifornischen Country-Balladiers I See Hawks In L.A., erklärt den ungewöhnlichen Namen der Band so: „Es wäre ungewöhnlich, wenn du in L.A. KEINE Falken sehen würdest, denn die haben sich dort aufgrund des Nahrungsangebotes stark vermehrt und sind zu einem echten Problem geworden.“ Der Name der Band steht aber auf…

  • King Creosote & Jon Hopkins – Diamond Mine – Special Edition

    Dieses ist keine neue Scheibe des Schottischen Weirdmasters King Creosote, sondern eine liebevoll ausgepolsterte Version der letztjährigen Kollaboration zwischen Creosote und Jon Hopkins. Das im Stile eines Hörspiels inszenierte Konzeptalbum mit um Instrumentalpassagen erweiterten, asketisch inszenierten Neuinterpretationen diverser Songs aus Creosotes Back-Katalog wurde um die „Honest Words“-EP, die B-Seite „Missionary“ und zwei neue Stücke ergänzt,…

  • Kommando Elefant – Scheitern als Show

    Ist das nun eher sanfter IndieROCK oder doch schon höchstens ab und an krachigerer, aber doch eher musikalisch gewöhnlicher POP? Oder ist es beides, nichts oder einfach nur Musik? Kommando Elefant wollen oder können sich auf ihrem dritten Album nicht entscheiden und machen so ein bisschen dieses, jenes, alles und nichts. Manches machen sie gut.…

  • Laibach – Iron Sky – Soundtrack

    Als die Macher des finnischen Nazi-Science-Fiction-Spektakels „Iron Sky“ an die Herren von Laibach herantraten, um den Soundtrack zu dem Film zu gestalten, wussten sie, worauf sie sich einließen. Denn – um mit Lars Trier zu sprechen – Laibach verstehen Hitler. Und zwar auf die Art, wie Chaplin Hitler verstand – nur mit dem Wissen im…

  • Mina Tindle – Taranta

    Mina Tindle ist eine Französin mit spanischen Wurzeln, die aber vorwiegend auf Englisch singt. Das erklärt den multilingualen Charakter ihres Debütalbums „Taranta“, das – nach einer langen Vorbereitungszeit im Rahmen derer Mina alle möglichen Projekte betrieb – nun in Zusammenarbeit mit ihrem Idol, JP Nataf (Les Innocents) in Paris entstand. Im Prinzip macht Mina, die…

  • Nick Parker – The King Of False Alarms

    Nick Parker ist ein guter Singer/Songwriter. Wie es sich beim Roster seines deutschen Labels gehört. Ebenso gut passt ins Bild, dass der Brite auf jahrelange Erfahrungen mit Open Mike Sessions und Kneipen- und Club-Tourneen durch ganz Europa hat – zunächst mit seiner Band Gadabout Croud, später solo. Diese Reife und Bühnenfestigkeit zahlte sich jetzt aus:…

  • Patrick Watson – Adventures In Your Own Backyard

    Für manche Erkenntnisse muss man nicht unnötig in die Ferne schweifen. Sie liegen ganz in der Nähe und müssen sich einem nur im richtigen Licht und zur richtigen Zeit offenbaren. Der Alltag verschleiert diese meist nur allzu gut, doch lohnt sich ein Schritt vor die eigene Tür und man wird im besten Fall dafür belohnt.…

  • Randi Tytingvåg – Grounding

    Noch auf ihrem letzten Album, der musikalischen Farbenlehre „Red“, waren die Wurzeln der studierten Jazzerin Randi Tytingvåg deutlich erkennbar. Auf dem neuen Werk macht die Norwegerin dann einen großen konzeptionellen Schritt und trennt sich weitestgehend vom Jazz. Was bleibt, ist stattdessen ein elegantes Songwriter-Album, das sich von der Gewichtung her irgendwo bei der Americana bedient,…

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