Als skandinavische Jazzerin tritt Sarah Elgeti mit diesem vielseitigen Debüt in ziemlich große Fußstapfen – die sie indes mit Leichtigkeit…
Als skandinavische Jazzerin tritt Sarah Elgeti mit diesem vielseitigen Debüt in ziemlich große Fußstapfen – die sie indes mit Leichtigkeit ausfüllt. Von Haus aus ist die klassisch ausgebildete Künstlerin Sopran-Saxophonistin – dennoch ist dieses kein übliches Sax-Werk geworden, denn zum einen lässt Sarah ihren Gästen wie z.B. Pianist Ben Besiakov und Gitarrist Christian Bluhme erstaunlich…
Ursprünglich kommt Scotty Alan vom Punkrock her. Das, was ihn heute noch mit seiner ursprünglichen Musik verbindet, ist hingegen nur noch die gewisse Dringlichkeit und Inbrunst, mit der er die hier versammelten Folkop- und Country-Rock-Songs vorträgt. Angelegt als Storytelling-Album mit einer durchgehenden Story, hat sich Alan musikalisch von den Besten seines „neuen“ Fachs unterstützen lassen.…
Es ist in Musikantenkreisen ja fast schon eine Beleidigung, wenn man mit dem Ausdruck „handgemachte Musik“ an die Liedermachertradition der 70er erinnert. Auf dem neuen Album des britischen Folk-Spezialisten Seth Lakeman geht es aber tatsächlich um Handgemachtes. Natürlich: Jemand, der sich wie Seth mit Haut und Haaren dem traditionellen Wesen verschrieben hat, käme musikalisch sowieso…
Da gab es einen Mann. Brett Gurewitz. Vor vielen, vielen Jahren spielte er in einer Punkband namens Bad Religion und gründete das Label Epitaph. Er veröffentlichte Platten von Bands wie Pennywise, Rancid, NOFX, The Offspring oder der Descendents und stand jahrelang für großartigen Punkrock. Für ehrliche, leidenschaftliche Musik. Wo Epitaph drauf stand, war Klasse drin.…
Stephanie Sokolinski alias Soko ist spätestens seit der Veröffentlichung dieses Debüt-Albums in Sachen Indie-Pop all over the Place. Zu recht. Denn so konsequent hat das Indie-Ding seit Cat Power niemand mehr durchgezogen. Bewaffnet mit Stimme und Gitarre (die sie auf keinen Fall wie ein Mann spielt), zog die Französin mit polnischen Wurzeln über einen Zwischenstop…
Die Niederländer tragen das selbstgewählte Schicksal der Namensgleichheit mit einer US-Pink Floyd-Tribute-Band (themachinelive.com) mit großer Ruhe. Das dritte Album des niederländischen heißt sogar so. Ruhig halt. Kein Wunder also, dass „Moonward“ tastend, fast sanft beginnt. Keine Überraschung aber auch, dass ab Minute 3 dann doch die Stoner-Hölle losbricht. Da ist schon eher die eingesetzte Sitar…
Die dürfen das. Piloten ist ja nichts verboten. Doch sonst gäbe es früher oder später Klagepost vom Patentanwalt. Weil Sänger Raj Siva-Rajah teilweise so verdammt nach Muses Matt Bellamy klingt. Dem Hörer soll es recht sein, denn er bekommt außerdem eine bestens aufeinander eingespielte Band, 48 durchgängig hitverdächtige Minuten, mehr stilistische Abwechslung als beim Original…
Alles was recht ist%3B gegen Hanna Tuukli – neben Ben Reynolds die andere Hälfte und Sängerin des schottischen Duos Two Wings – hat Victoria Williams geradezu eine sonore Basstimme. Daran muss sich der Zuhörer erst mal gewöhnen. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist der wilde Stilmix, den Two Wings hier vortragen: Folklore, Memphis-Soul, Janis Joplin-Blues, Country-Swing, Paisley-Rock und…
Es ist schon ein wenig kompliziert mit diesen Finnen: Velvetcut wurde als Solo-Projekt von Tomi Asuintupa losgetreten, um dessen Vorlieben für Goth, Hardrock, Pop und Elektronika irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Es folgte eine Band-Phase – um die Nachfrage nach Live-Auftritten bedienen zu können -, Veröffentlichungen mit Band, dann eine Auszeit, nachdem Tomi das…