„Mein Name ist das Volk, Head of Demokratie“ oder einfach „Mein Name ist Gott“. Keine halben Sachen, Tüsn nennen die…
„Mein Name ist das Volk, Head of Demokratie“ oder einfach „Mein Name ist Gott“. Keine halben Sachen, Tüsn nennen die Sache direkt im Opener „Trendelburg“ beim Namen. Und machen damit konsequent weiter. Bitte denken Sie nicht groß. Sein Sie groß.Tüsn, das sind Sänger Stefan „Snöt“ Fehling, Bassist Daniel Kokavecz und Schlagzeuger Tomas Golabski, „Trendelburg“ ist ihr zweites…
The Royal. Das klingt nach Pathos und Power Metal („Ladies and gentlemen, please welcome The Royal! The Kings of Metal!“) oder Glam Rock („We are The Royal. And we play Rock N Roll!“). Doch nix da, mit Manowar oder Bolan (oder Motörhead) haben The Royal nichts zu tun. The Royal hauen einem lieber ins Gesicht.…
Mal abgesehen davon, dass der Brite Tom Walker mit seinem Waldschrat-Bart und der Holzfäller-Mütze ganz anders aussieht als seine Kollegen von der Pop-Songwriter-Front, macht er auf seinem Debütalbum musikalisch aber alles richtig – bzw. erfüllt alle Erwartungshaltungen, die einem typischen Vertreter seiner Zunft entgegengebracht werden könnten. Ausgehend von seinem Signature-Hit „Leave The Light On“ entwickelte…
Auch auf seinem neuen Album frönt Steve Marion alias Delicate Steve wieder seinem Lieblings-Hobby: Der möglichst unterhaltsamen Aufbereitung wortloser Instrumental-Pop-Hits. Allerdings: Anders als auf seinen bisherigen Tonträgern sieht er sein Heil nicht alleine in seiner Gitarrenarbeit, sondern agiert in einem sympathisch kreativen Homespun-Umfeld auch gerne mit elektronischen Elementen, Loops, Synthesizern und Effekten, die er in…
„Happy Songs For Happy People“ – so in etwa ließe sich das Debütalbum der Indoor Pets aus der Grafschaft Kent stimmungsmäßig beschreiben. Musikalisch orientieren sich die Jungs mit ihrem Rotznasen-Power-Pop dabei eher an amerikanischen als an britischen Tugenden und würzen ihre Songs vornehmlich mit knackigen Grunge-Power-Riffs und ambitionierten Gesangsharmonien – tun das aber mit klassischer…
Auf der Interstate 95 fahren die Südstaatler in den USA noch weiter nach Süden. In dem Fall von Tennessee (der Heimat von J.P. Soars und seinen Jungs) nach Fort Lauderdale in Florida, wo – mit einer Reihe von Gästen – die vierte LP des Bluesrockers entstand. Vom Blues infiziert wurde Soars der Legende nach, als…
Das bezeichnenderweise selbstbetitelte neue Werk der Grammy-Gewinnerin Patty Griffin ist zwar erst das zehnte Album, das die Songwriterin aus Austin vorliegt – es ist aber in mehrerlei Beziehung eine Art musikalisches Resümee in der Form eines eher zurückhaltend inszenierten, fast meditativen Folk-Albums, auf dem die Songwriterin die letzten Jahre Revue passieren lässt und unter anderem…
Diejenige, die hier nach Komplimenten fischt, ist niemand anderes als Rebecca Taylor – die eine Hälfte des Sheffielder Indie-Pop-Duos Slow Club, die hier unter dem Moniker Self Esteem erstmals als Solo-Künstlerin agiert. Im Prinzip setzt dieses Werk musikalisch allerdings nicht an dem letzten, von Matthew E. White produzierten Slow Club-Werk „One Day This Won’t Matter…
Auf dem zweiten Album zieht die Baseler Combo The Universe By Ear alle Register, um ihren eigenwilligen Garage-Underground-Rock in allen verfügbaren Schattierungen des Genres anzumalen. So gefallen die Exkursionen ins Artverwandte, mit denen die Jungs ihre Songs garnieren, besonders dann, wenn der grundsätzliche, trashige Rock-Charakter erhalten bleibt. Gerade im ersten Teil der Scheibe ist das…